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Vorsicht vor bka.de

Verfasst von princo am 30.09.2007

Das Bundeskriminalamt hat einen eigenen Webauftritt. Keine schlechte Sache, möchte man meinen, denn dort kann man sich Pressemitteilungen durchlesen, und auch über aktuelle Fahndungen informieren. Auch Stellenanzeigen sind dort zu finden.

Trotzdem sollte man sich einen Besuch dieses Webangebotes sehr genau überlegen, denn das BKA ermittelt die Identität der Besucher bei deren Providern, wie dieser Tagespiegelartikel behauptet.

Bei Netzpolitik.org wurde das Thema aufgegriffen, und auch im Lawblog wird darüber berichtet. In den Kommentaren stellt sich heraus, daß dieses Vorgehen beileibe kein Einzelfall ist.

Für die “ich habe ja nichts zu verbergen”-Fraktion ist spätestens jetzt der ideale Zeitpunkt gekommen, ein lückenloses Tagebuch zu führen. Man kann ja nie wissen, ob man nicht bald nach seinem Alibi gefragt wird, nur weil man die Webseiten des BKA oder des Innenministeriums angesurft hat.

Jedenfalls sollte man sich schon mal eine gute Begründung für den Aufruf dieser Seiten zurechtlegen.

Das kann doch alles nicht wahr sein.

Nachtrag:
weil es so verdammt gut hierher passt: Computerwelt von Kraftwerk.

3 Antworten zu “Vorsicht vor bka.de”

  1. Tja, zu Stasi-Zeiten war das Internet halt noch nicht so weit verbreitet, daher kann man hier wohl nicht von Stasi-Methoden sprechen.

  2. princo sagte

    Ich kann nur jedem empfehlen, diese Einrichtung aufzusuchen, und an einer Führung teilzunehmen.

    Aus der Vergangenheit kann man lernen, dafür muß man diese aber auch kennen.

  3. callboy Torsten sagte

    da kannst Du Princo einsehen ob schon nach Dir und Deiner Mohnkuchenplantage gefandet wird

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