Die Memoiren des Josh K. Phisher

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Archiv für Oktober 2009

Vorstrafe wegen des Zitierens von Liedtexten

Geschrieben von princo am 27.10.2009

Wie man hier oder auch hier nachlesen kann, ist das Zitieren von Liedtexten eine Sache, welche einem sehr schnell eine Vorstrafe einbringen kann. Wahlweise 500 Euro Geldstrafe oder 50 Tage Knast (keine Seifenwitze bitte). Wohlgemerkt: Es handelt sich dabei nicht etwa um indiziertes Liedgut, sondern um frei zugängliche Songs, deren Texte sich jedermann völlig ungehindert hier und hier ansehen kann.

Man könnte nun darüber diskutieren, ob die betreffenden Textpassagen womöglich gegen die AGB von wer-kennt-wen.de verstoßen haben, immerhin handelt es sich dabei um ein Portal, bei dem für die Teilnehmer ein Mindestalter von 14 Jahren gilt.

Es ist allerdings bemerkenswert, daß ein solches Urteil über einen Heranwachsenden gesprochen wird, ohne daß er überhaupt Kenntnis von dem Verfahren, geschweige denn die Möglichkeit einer Anhörung hatte.

Bin gespannt, wie die Sache weiter geht.

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Battleship „fefes Blog“

Geschrieben von princo am 22.10.2009

Der von mir sehr gern gelesene fefe hat in den letzten Tagen ein paar Bemerkungen in Richtung Wikipedia abgelassen.

Dann hat sich einer den Spaß gemacht, und einen Wikipedia-Artikel über fefes Blog verfasst. Bereits eine Minute nach Veröffentlichung hat jemand versucht, diesen Artikel löschen zu lassen.

Der absolute Knaller ist aber die derzeit laufende Löschdiskussion, bei der einigen Lösch-Trollen in der Wikipedia kein Argument zu dämlich ist, warum dieser Artikel unbedingt wieder verschwinden muß. Damit belegen sie aber (unfreiwillig?) genau die Kritikpunkte, welche fefe angesprochen hat.

Die Sache mit fefe und auch die Löschung des Artikels über MOGIS, was der eigentliche Auslöser war, zeigen sehr deutlich, daß die Wikipedia derzeit ein ganz massives Glaubwürdigkeitsproblem hat.

fefe hat einige sehr krasse Beispiele aufgeführt, die zeigen, wie in der Wikipedia systematisch Informationen verfälscht werden, Stichwort „zu Tode kürzen„.

Ja, die dortige Diskussion wird sehr aufgeregt und teilweise unsachlich geführt, wobei die Unsachlichkeit immer bei den Löschbefürwortern auftritt (könnt ihr in der Löschdiskussion leicht nachlesen).

Allerdings hat sich die Wikipedia-Community die Suppe selbst eingebrockt. Es geht gar nicht um den Eintrag von fefes Blog, sondern um das, was dieser Eintrag ausgelöst hat, und wie damit umgegangen wird. Der Eintrag selbst ist in gewisser Hinsicht tatsächlich nicht mal besonders relevant (fefe legt selbst gar keinen Wert darauf), aber um das zu verstehen, müßte man eine Weile bei fefe mitgelesen haben.

Interessant übrigens, daß sich die Wikipedia-Admins für ein Beibehaltung des Artikels aussprechen, sich aber gleichzeitig am liebsten in ein ganz dunkles Mauseloch verkriechen möchten, weil denen wohl noch am ehesten klar ist, welches Schwergewicht fefe in der Medienlandschaft tatsächlich darstellt.

Da wird in den nächsten Tagen noch ganz großes Kino in der Wikipedia stattfinden, und ich werde mich prächtig dabei amüsieren können.

Es besteht eine gewisse Hoffnung, daß die Wikipedianer den Warnschuß irgendwann doch verstehen, und anfangen, ihre ureigenen Probleme, was die Erstellung und Pflege einer Enzyklopädie betrifft, anzugehen.

Ich wünsche es ihnen jedenfalls von ganzen Herzen.

PS: Falls hier irgendwelche Meckerer aufschlagen, ich habe an der Wikipedia nie mitgearbeitet, und habe dies auch nicht vor. Allerdings habe ich mich über die Löschung von MOGIS-Verein und den anderen Manipulationen und faktischen Geschichtsfälschungen sehr aufgeregt. Das ist einfach eine riesige Sauerei gewesen, und ich bin fefe sehr dankbar, daß er die Dinge so auf den Punkt gebracht hat. Diese Ignoranz und Blockwartmentalität sollte es in der Wikipedia einfach nicht geben.

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Schulordnung

Geschrieben von princo am 14.10.2009

  1. Wir gehen an unserer Schule freundlich miteinander um.
  2. Wir sind freundlich gegenüber Erwachsenen.
  3. Wir nehmen Rücksicht auf die anderen Klassen während des Unterrichts und in den Pausen (keine Türen knallen, durch den Flur rennen und lärmen)
  4. Nach den Klingeln halten sich alle Kinder in den Klassenräumen auf.
  5. Wir sprechen an unserer Schule nur Deutsch miteinander, ausgenommen im Fremdsprachenunterricht.
  6. Wir achten das Eigentum Anderer und gehen nicht ohne Erlaubnis an die Sachen der Anderen.
  7. Gewalt ist keine Lösung ! Wir regeln Probleme mit Worten !
  8. Das Anspornen zum Kampf ist verboten !
  9. Auslachen und Ausschließen ist gemein und verletzend, deswegen vermeiden wir es !
  10. Das Mitbringen von Waffen und gefährlichen Gegenständen ist verboten.
  11. Das Schulgelände (Schulhof, Toiletten, Klassenräume und Flure) ist sauber zu halten.
  12. Jeder ist für seinen eigenen Schmutz verantwortlich!
  13. Handies bleiben ausgeschaltet und dürfen nur nach Rücksprache mit der Lehrerin oder dem Lehrer benutzt werden.
  14. Sofern wir uns nicht daran halten, werden die Handies eingezogen und dürfen nur von den Eltern abgeholt werden.
  15. Elektrische Spielgeräte sind bei uns verboten.
  16. Fußballspielen ist nur auf dem Fußballplatz erlaubt und nicht auf den betonierten Flächen (Tischtennisbereich, Laufbahn, vor Block C)
  17. Das Werfen von Schneebällen ist nur unter Aufsicht der Lehrer erlaubt,
  18. Wir dürfen nicht über den Schulzaun, auf Bäume oder auf den Container klettern.
  19. Gefährliche Fundsachen bringen wir zu den Lehrern.
  20. Wir bitten um das Einhalten der Regeln, damit das Schulleben für alle angenehmer wird

Ausgearbeitet vom Schülerparlament unter Beteiligung aller Klassensprecher und beschlossen von der Schulkonferenz am XX.XX.2007

Das ist die Schulordnung einer ganz normalen Grundschule irgendwo in Deutschland.

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Datenaustausch und Synchronisation mit Dropbox

Geschrieben von princo am 12.10.2009

Hier mal ein paar Ausführungen zur Software Dropbox. Kurz gesagt handelt es sich um einen Web-Datenspeicher, in welchem man Dateien ablegen, und zwischen mehreren Rechnern synchronisieren kann.

In der Grundausstattung werden einem 2 GB kostenfrei zur Verfügung gestellt. Das ist zwar nicht besonders viel, aber zum Testen reicht das aus, und wer mehr Platz braucht, kann (dann allerdings kostenpflichtig) den Speicherplatz aufstocken. Schaut man sich die Sache etwas genauer an, wird man feststellen, daß dieses 2 GB-Limit mit ein paar simplen Tricks umgangen werden kann, aber dazu später mehr.

Der Grundgedanke bei Dropbox ist, daß man einen Ordner hat, der von Dropbox „beobachtet“ wird, und die dort abgelegten Dateien auf ein zentrales System synchronisiert. Hat man nun einen weiteren Rechner an seine Dropbox angeschlossen, so landen die Dateien automatisch auch auf diesem System. Verändert man eine Datei, so werden die Änderungen auch auf den anderen angeschlossenen Rechnern durchgeführt.

Das Schöne daran ist, daß man dabei die verschiedensten Betriebssysteme miteinander mischen kann, denn den Dropbox-Client gibt es für Linux, Macintosh, Windows und sogar für das iPhone. Das bedeutet, daß man auf diesem Weg über das Internet sehr einfach Dateien zwischen diesen Betriebssystemen austauschen kann.

Die Uploadrate beträgt ca. 65-70 kiB/s, eine 50 MB Datei wird in ca. 13 Minuten übertragen, was ziemlich langsam ist. Die Downloadrate kann allerdings erheblich schneller sein.

Der Photos-Ordner

In der Dropbox wird automatisch ein „Photos“ Ordner angelegt. Bilddateien, die hier hineinkopiert werden, können über ein Flash-Interface öffentlich angeschaut werden.

Der Public-Ordner

In der Dropbox wird automatisch ein „Public“ Ordner angelegt. Hier hineinkopierte Dateien sind öffentlich verfügbar. Den dazu nötigen Public-Link erhält man per Rechtsklick auf die einzelnen Dateien. Diesen Link kann man weitergeben, damit auch andere auf die Datei zugreifen können. Die Daten sind damit mehr oder weniger öffentlich, weil es keine weiteren Sicherheitsmaßnahmen gibt.

Shared-Ordner

Innerhalb der Dropbox kann man Ordner mit anderen Dropbox-Besitzern sharen. Möchte z.B . Steve mit Alan Dateien austauschen, so gibt er einfach einen beliebigen Ordner der Dropbox für Alan frei. Die Inhalte des Ordners werden dann sowohl auf den Rechnern von Steve, als auch von Alan synchronisiert.

Größenbeschränkung

Wie bereits weiter oben angedeutet, läßt sich die Größenbeschränkung mit einem Trick umgehen (eher abmildern): Lädt man z.B. eine Datei mit 1,5 GB Größe hoch, kann man danach keine Datei mit 1 GB Größe hochladen. Löscht man die 1,5 GB Datei aber, dann kann man die andere Datei auch synchronisieren. Der Trick ist jetzt, daß man gelöschte Dateien innerhalb von 30 Tagen wiederherstellen kann. Man muß nur die 1 GB Datei auch löschen, damit man die 1,5 GB Datei wieder bekommt. Das Spiel läßt sich anscheinend beliebig wechselseitig ausweiten. Damit lassen sich selbst mit einem „kleinen“ Account beliebig viele Dateien verteilen. Ich weiß nicht, ob es hierbei ein Limit gibt, aber ich habe keins feststellen können.

Sicherheit und Privatsphäre

Knecht Ruprecht hat vorhin einiger Zeit auch einen Artikel zu Dropbox geschrieben, und dabei die Frage zur Sicherheit dieses Systems aufgeworfen. Diese Frage möchte ich hier beantworten.

Glaubt man den Aussagen auf der Webseite von Dropbox, so findet der Datenaustausch grundsätzlich verschlüsselt statt. Dies mag auch so stimmen, aber wenn man sich das System etwas genauer anschaut, dann relativiert sich diese Aussage sehr stark.

Die Kommunikation zwischen den eigenen Rechnern und den Servern von Dropbox ist zwar verschlüsselt, aber die eigentlichen Daten werden dort anscheinend unverschlüsselt abgelegt. Es mag sein, daß die Mitarbeiter von Dropbox keinen direkten Zugriff auf die Dateien haben, aber das ist m.E. mehr eine organisatorische als eine technische Frage.

Wie ich darauf komme?

Ganz einfach: Ich habe testweise mal eine etwas größere Datei (so um die 800 MB) in meinem Dropbox-Ordner kopiert. Normalerweise hätte es jetzt mehrere Stunden gebraucht, damit die Datei synchronisiert wird, aber mir wurde schon nach wenigen Sekunden angezeigt, daß die Synchronisation erfolgreich abgeschlossen war. Ich hielt das zuerst für einen Fehler, und wollte schon die ganze Software in die Tonne kloppen, habe mir die Sache dann nochmal angeschaut.

Ich habe dann eine weitere Datei in der gleichen Größenordnung in die Dropbox kopiert, und auch hier das gleiche Ergebnis: Sofortige Synchronisation in allerkürzester Zeit.

An dieser Stelle sollte ich vielleicht erwähnen, daß ich *hüstel* nicht der einzige Mensch auf der Welt bin, der, diese *räusper* beiden Dateien auf seinem Rechner hat.

Ich habe dann den Test mit eingen größeren Dateien welche nur aus Zufallszahlen bestehen wiederholt, und komme zu den folgendem Ergebnissen:

Bei jeder zu übertragenden Datei wird zuerst ein Hashwert ermittelt. Wurde bereits eine Datei gleicher Größe und mit dem selben Hashwert hoch geladen, so wird die Datei sofort als bereits synchronisiert angezeigt. Das gilt auch dann, wenn die ursprüngliche Datei schon längst dauerhaft gelöscht (purge) wurde!

Daraus ergeben sich wiederum folgende Schlußfolgerungen: Man kann bei Dropbox keine Dateien wirklich dauerhaft löschen. Alles was jemals dort hochgeladen wurde, kann jederzeit wieder hergestellt werden.

Das bedeutet außerdem, daß die Daten der einzelnen Nutzer nicht individuell verschlüsselt werden, sondern entweder alle den gleichen Schlüssel nutzen, oder die Daten auf dem zentralen Servern unverschlüsselt abgelegt werden, und höchstens die eigentliche Übertragung verschlüsselt ist.

Für die Ablage von sensitiven Informationen ist Dropbox daher nicht ohne weitere Maßnahmen geeignet. Das sagen auch die Betreiber von Dropbox, und zeigen in den dortigen Tips&Tricks sogar eine Lösungsmöglichkeit dafür auf. Wenn man den eigenen Dropbox-Ordner verschlüsselt, kann man diesem Problem aus dem Weg gehen, allerdings fängt man sich dann ein anderes Problem mit dem gleichzeitigen Zugriff auf die Dropbox ein. Bei der normalen Synchronisation zwischen Heim- und Arbeitsplatzrechner ist das allerdings irrelevant.

Unter Privacy-Aspekten betrachtet, ist der normale Einsatz von Dropbox m.E. ungefähr mit dem Versand von unverschlüsselter eMail vergleichbar.

Auf der anderen Seite eröffnet sich allerdings eine ziemlich reizvolles Anwendungsgebiet: Der Quelltext für den Client liegt ja im Sourcecode vor, beim Upload einer Datei wird ein Hashcode errechnet, wenn der schon vorhanden ist, ist es so, als ob die Datei schon hoch geladen wurde. Wenn nun jemand auf die Idee kommt, den Sourcecode so zu verändern, daß man den Hashcode und die Dateigröße selbst übergeben könnte, und wenn dann noch irgendwo im Netz Listen mit den Hashcodes und den Dateigrößen zu diversen sehr „beliebten“ Dateien liegen würden, ja, dann hätte man schon ein ziemlich gutes System, um „beliebte“ Dateien heimlich still und leise auf seinen Rechner zu bekommen, wenn ihr wisst, was ich meine.

Die Frage ist nur, ob dieser Dienst das lange durchhalten kann, wenn diese Möglichkeit in der Masse ausgenutzt werden sollte :mrgreen:

Wenn ihr euch über diesen Link bei Dropbox registriert, bekomme ich ein Freund von mir dort etwas zusätzlichen Speicherplatz. Darauf bin ich ist er zwar nicht angewiesen, aber nett wäre es trotzdem ;)

Wer weiß, vielleicht könnte man darüber auch untereinander mal die eine oder andere „beliebte“ Datei austauschen…

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First Look: Ubuntu 9.10 Karmic Koala (Beta)

Geschrieben von princo am 11.10.2009

Eigentlich habe ich mich ja dafür entschieden, bei Ubuntu nur noch auf die LTS-Versionen zu setzen, weil es mir einfach zu stressig ist, mich alle halbe Jahre mit einem neuen Betriebssystem herumzuschlagen. Diese Strategie hat sich auch ganz gut bewährt, aber bei neuen Ubuntu-Releases schaut man ab und zu doch mal drauf, um zu sehen, in welche Richtung es in Zukunft gehen wird.

Jetzt ist die Beta von“ Karmic Koala“ herausgekommen, und bei der gibt es gleich zwei ziemlich knackige Änderungen: Zum Einen wird standardmäßig das Dateisystem Ext4 verwendet, und zum Anderen wird als Bootloader Grub2 eingesetzt.

Beides ist für mich besonders relevant, weil es direkt mit meinem Backup/Restore-Konzept zu tun hat.

Die ersten Tests verliefen recht angenehm. Mein neuer WLAN-Stick (nicht von AVM) wurde sauber erkannt, und ich mußte nur den WPA2-Schlüssel eingeben, damit das Netzwerk funktioniert (das muß ich mitttlerweile aber relativieren, denn nach einigen Updates funktioniert das WLAN jetzt nur noch sehr unzuverlässig :( ). Auch der proprietäre NVIDIA-Grafikkartentreiber ist ohne Probleme nutzbar. Zum ersten Mal kann ich „Suspend-to-Ram“ und „Suspend-to-Disk“ wirklich „Out-of-the-Box“ benutzen, da wurde großartige Arbeit geleistet.

Eine faustdicke Überraschung ist allerdings dieses Grub2. Hier ist irgendwie alles anders als bei Grub, und ich glaube, es wäre fast besser gewesen, diesem Bootloader gleich einen gänzlich anderen Namen zu geben.

Das Problem ist, daß Grub2 nicht abwärtskompatibel ist. War man bislang gewohnt sein System mit Hilfe der /boot/grub/menu.lst anzupassen, so muß man hier kräftig umdenken, denn dieser Mechanismus wurde radikal umgekrempelt.

Bei Grub2 werden alternative Kernel und Betriebssysteme nämlich nicht mehr statisch eingetragen, sondern bei einem „sudo update-grub“ dynamisch aus der vorliegenden Systemkonfiguration ermittelt. Bei Installationen mit mehreren Betriebssystemen hat das durchaus gewisse Vorteile, aber wenn man z.B die SystemRescueCD zusätzlich auf der Festplatte installieren möchte, ist erstmal einiges an Gehirnschmalz zu investieren, damit das reibungslos klappt.

Für mich bedeutet das, daß ich hier einige Artikel ergänzen muß (kotz), damit diesem Sachverhalt genüge getan wird.

Aber die Sache hat auch etwas Positives: Mit Grub2 soll man direkt von einem Raid-Verbund booten können. Das war bislang nur bei einem Raid-1 möglich, und wenn das jetzt auch mit den anderen Raid-Leveln möglich ist, wäre das ein gigantischer Fortschritt.

Es stellt sich nun die Frage, ob man das Update auf Karmic Koala gefahrlos mitmachen kann, denn mit einem neuen Dateisystem und einem völlig neuen Bootloader werden ganz essentielle Bestandteile des Betriebssystems geändert. Die Entwicklung von Grub2 ist z.B. noch gar nicht abgeschlossen, und Ext4 ist auch noch ziemlich neu. Das Problem dabei ist, daß Dokumentation und Erfahrungsberichte dazu noch recht dünn gesät sind.

Ich persönlich werde „Karmic Koala“ erstmal auf einer extra Festplatte installieren und ordentlich Erfahrungen sammeln.

Meine „Produktivsysteme“ werde ich dann ab dem 26.04.09 umstellen, wenn die nächste LTS-Version „Lucid Lynx“ herauskommt.

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