Diebe fangen mit Google-Löchern
Verfasst von princo am 22.04.2008
Derzeit habe ich schwer mit Content-Klau aller Arten zu tun. Betrifft nicht nur mein Blog, und es geht dabei auch nicht “nur” um das fremdverschmecken zum Zwecke der Generierung von Werbeeinnahmen.
Das größte Problem dabei ist, überhaupt zu merken, daß der eigene Inhalt an anderer Stelle die Kassen füllt. Es gibt da zwar ein paar “Dienstleister” wie Copyscape, aber die lassen sich ihre Dienste auch entsprechend bezahlen. Und ob die wirklich so effektiv sind, wage ich einfach mal zu bezweifeln.
Außerdem ist dies meist damit verbunden, daß man seine Artikel oder den RSS-Feed mit digitalen IDs verunzieren muß.
Es geht aber auch einfacher und viel lustiger: ein im ersten Absatz plaziertes und frischgestopftes Googleloch welches mit einer auf sich selbst verweisenden Suchabfrage verlinkt wird (wie oben zu sehen), bringt einem schon nach kurzer Zeit ganz schnell eine Liste der diebischen Webseiten.
Das Schöne daran ist, daß das auch dann noch funktioniert, wenn der Dieb die Verlinkung im geklauten Artikel entfernt. Der Link dient ja auch nur der eigenen Bequemlichkeit, um jederzeit die aktuellen Diebe sichtbar zu machen. Vor allen Dingen kann ein Content-Dieb die Falle nicht erkennen. Jedenfalls nicht, solange sich das nicht herumgesprochen hat.
Man braucht diesen Trick auch nicht bei jedem Artikel anwenden. Dieser Artikel hier dient auch nur dem Zweck für mich mal den aktuellen Stand zu ermitteln. Deswegen ist der auch in so vielen Kategorien eingetragen.
So, und jetzt geht der Tanz los (das wird böse enden).
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