Mark Medlock wurde heute zum neuen “Superstar” gewählt. Meiner Meinung nach auch völlig zu recht, denn er hat nicht nur die beste Stimme, sondern auch das meiste Gefühl darin. Endlich gibt es mal wieder einen guten Soulsänger.
Hatten die Kandidaten während der gesamten Staffel ausschließlich die Möglichkeit Coversongs zu singen, konnten sie heute auch mit einem eigens komponierten Siegertitel aufwarten.
Und da war ich von Martin Stosch ausnahmsweise sehr positiv überrascht. Sein Lied „I Can Reach Heaven From Here“ wurde von ihm sehr gut gesungen, und dürfte demnächst die vorderen Plätze in den Charts belegen. Mein Respekt vor dieser Leistung.
Marks Lied „Now Or Never“ (geschrieben von Dieter Bohlen), konnte mich zuerst nicht ganz so überzeugen, aber spätestens beim zweiten Hören geht der Titel ins Ohr. Auch von ihm eine respektable Leistung.
Marks Sieg bei dieser Veranstaltung geht für mich voll in Ordnung. Bin sehr gespannt, wie das erste Album daherkommen wird.
Eurovision Song Contest:
Zuerst einmal freue ich mich auf ein Wiedersehen mit Lordi, die als Vorjahressieger wieder dort auftreten werden.
Meiner persönlicher Favorit ist diesmal die Gruppe “The Jet Set” aus Polen. Warum es ausgerechnet dieser Titel ist, kann ich gar nicht richtig beschreiben. Vielleicht, weil es ein gute-Laune-Lied ist, weil die Sängerin so klasse rüberkommt, oder weil es wie “Arsch-auf-Eimer” zu Lordis “Hardrock Hallelujah” passt:
Lordi hat einen alten Song mit einem neuen Video herausgebracht. Halloween ist ja bald:
Das alte Video, und noch mehr über Lordi findet sich HIER.
Regie führte übrigens, wie bei allen Lordi-Videos, Pete Riski. Auf der Webseite der Firma Kaivopuiston Grilli findet man weiteres Material von ihm (mit dem Zaunpfahl wedel…).
Die Finnen haben einen sehr pragmatischen Weg gewählt, sich gegen die Veröffentlichung von Bildern zu wehren, die die Mitglieder der Gruppe Lordi unmaskiert zeigen.
Entgegen dem ausdrücklichen Wunsch der Beteiligten, veröffentlicht Deutschlands größte Boulevardzeitung heute unmaskierte Bilder des Bandmitglieds 'Awa'.
Am Vortag wurden private Aufnahmen des Bandleaders 'Lordi' abgedruckt.
Um es ganz deutlich zu sagen: diese Bilder sind nicht autorisiert, und fügen der Band großen Schaden zu.
Die Bandmitglieder sind eindeutig gegen diese Veröffentlichungen, aber das ist der Zeitung vollkommen egal.
Wie aus gewöhnlich gut unterrichteten Keisen verlautet, werden derzeit hohe Summen für Real-Life-Pics der grundsätzlich nur maskiert auftretenden Band geboten.
Es gehört zum Bandkonzept, daß keine Bilder der Mitglieder veröffentlicht werden dürfen.
Warum versucht man, dieser Band solch massiven Schaden zuzufügen?
Es ist eine Schande.
Wer seinen Unmut über dieses Vorgehen kundtun möchte, der wende sich bitte an diese Adresse:
Bild.T-Online.de AG & Co. KG Axel-Springer-Straße 65 10888 Berlin
Die finnische Band Lordi hat soeben den größten Musikwettbewerb der Welt gewonnen.
Sie haben ihn nicht einfach nur gewonnen, sondern sie hatten die höchste jemals in diesem Wettbewerb vergebene Punktzahl aufzuweisen, und sie hatten den absolut größten Abstand zum Zweitplazierten aller Zeiten. Man könnte dies durchaus als einen vernichtenden Sieg bezeichnen.
Die Band tritt grundsätzlich nur maskiert auf. Die Maskierung ist zentraler Bestandteil des Bandkonzepts. Die Fans respektieren diese Einstellung, und das Verbreiten von Real-Life-Pics ist dort extrem verpönt.
Leider meint die größte deutsche Boulevardzeitung, sich über diesen Wunsch hinwegsetzen zu müssen, und veröffentlicht heute sehr private Fotos des Bandleaders 'Lordi'.
Welchen Grund gibt es dafür?
Keinen.
Es sei denn, man möchte unbedingt vom Flop des deutschen Beitrags ablenken (der anerkanntermaßen nicht schlecht war), oder man möchte von der eigenen unrühmlichen Rolle bei der Berichterstattung über die erfolgreichste finnische Band überhaupt ablenken.
Eine Veröffentlichung der Bilder kann dieser Band durchaus schaden, dies ist der Zeitung bekannt.