Die Memoiren des Josh K. Phisher

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Archiv für die Kategorie ‘Lustig’

Schokoladen-Fruchtzwerg

Verfasst von princo am 23.11.2009

Liebe Leute, die ihr über diesen Suchbegriff hier her gekommen seid: Das, was ihr sucht, befindet sich HIER (wenn nicht gerade irgendein Schwachmat den Artikel gelöscht hat).

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Lustiges Geldverbrennen bei verdienstflatrate.de

Verfasst von princo am 22.11.2009

Es heißt ja, daß jeden Tag ein Dummer aufsteht, und daß die Menschen betrogen werden wollen. Das ist nix Neues, daran hat man sich ja schon gewöhnt, und es braucht schon eine besondere Dreistigkeit, um aus dem großen stinkenden Haufen menschlicher Dummheit besonders heraus zu ragen.

(Anmerkung: Die Fertigstellung dieses Artikels wurde immer wieder verzögert, weil ich von einem Lachanfall in den nächsten taumelte.)

Eine gute Gelegenheit, die eigene Doofheit unter Beweis zu stellen, bietet einem die Webseite des „Clubs der Millionäre“ an.

Auf dieser Webseite wird einem die unglaubliche Möglichkeit suggeriert, mit dem lächerlichen Einsatz von nur 49,99 Euro innerhalb von fünf Monaten einen Verdienst von 24.950,00 Euro zu erwirtschaften.

„Erwirtschaften“ ist allerdings ein viel zu schwacher Begriff, denn nur allzu leicht könnte man auf die Idee kommen, daß man dafür auch etwas tun müßte:

Aber nein! Der Deppengenerator auf verdienstflatrate.de sagt doch tatsächlich:

„Ihr Verdienst steigt Monat für Monat in die Höhe und das vollautomatisch, ohne dass Sie was machen müssen.“

Warum ist dieser Mann eigentlich nicht in der Regierung? Der hat doch die Lösung für seine eigenen sämtliche Geldprobleme glasklar dargelegt. Ich dachte ja immer, daß die Matrazentestermasche die Krönung des Schwachsinns darstellt, aber das Kerlchen hier toppt das alles.

In dem Stil geht es weiter. Die Aussagen auf der Webseite sind widersprüchlich und wenig glaubhaft. So wird ständig von immensen Gewinnmöglichkeiten fabuliert, aber es wird nirgends der konkrete Ablauf dargelegt. Die „Teilnahmebedingungen“ können jederzeit nach Lust und Laune vom Veranstalter geändert werden und wenn man sich mal die (unsinnige) Mühe macht, das dort aufgebaute Luftschloß durchzurechnen, so stellt man sofort fest, daß diese ganze Sache nicht mal im Ansatz funktionieren kann.

Aber es kommt noch viel besser: Auf dieser verdienstflatrate-Seite gibt es eine Unterseite „Nachweise“, auf der „der Rechtsanwalt“ [sic!] (welcher namentlich nicht näher bezeichnet wird), den angeblichen Nachweis erbringt, daß die ganze Angelegenheit kein Schneeballsystem sei, und daß die betreffende Webseite rechtlich einwandfrei wäre. Diese Nachweise werden in Form von eingescannten Dokumenten geführt, bei denen es einige Auffälligkeiten gibt. So wurde z.B. der Name und die Kanzlei des Rechtsanwalts unkenntlich gemacht. Außerdem fehlt eine Seite, was sich aus der unterbrochenen Seitennummerierung erkennen läßt. Nur ein Versehen? Was steht denn auf der fehlenden Seite? Update: Die angeblichen Nachweise des Rechtsanwalts wurden jetzt von der Seite entfernt.

Die Seiten wurden lt. Dokumenteninformation am 19.11.2009 eingescannt. Am 21.11.2009 22:57 Uhr stellte jemand auf frag-einen-anwalt genau die gleichen Fragen zu diesem Themengebiet. Hieß der Fragesteller zufällig Thomas Wos, und wenn ja, warum gibt jemand doppelt Geld aus, um eine Frage zu klären, die doch so absolut wasserdicht ist?

Es mag ja möglich sein, daß die Seite über die Verdienstflatrate juristisch korrekt ist, obwohl ich da persönlich ganz anderer Meinung bin, aber das sagt überhaupt nichts über die Seriosität des Konzepts aus. Zum Einen kann einem jeder Grundschüler vorrechnen, daß die Sache rein mathematisch nicht funktionieren kann, und zum Anderen sollte dies einem auch der gesunde Menschenverstand sagen. Zu diesem Thema gibt es übrigens HIER eine sehr schöne Diskussion, und ich bin wirklich gespannt, was das zuständige Finanzamt von dieser tollen Flatrate halten wird :mrgreen:

Wer bei einem solchen System mitmacht, der leidet wohl unter einem gehörigen Realitätsverlust, und dem ist wahrscheinlich nicht zu helfen. Aber wie sieht es eigentlich mit dem Seitenbetreiber aus?

Betrieben wird die Seite von Thomas Wos aus Dettenheim, seines Zeichens „Geschäftsführer“ und „International Director“ diverser Unternehmungen, deren Bekanntheitsgrad und erkennbare Geschäftstätigkeit irgendwo bei unter Null angesiedelt ist.

Beispielsweise bei dem Anzeigenblatt(?) „Südwestblatt“. Laut Eigendarstellung erreicht diese Zeitschrift(?) mit einer wöchentlichen/monatlichen/unregelmäßigen erfundenen Auflage von 150.000 Stück einen Leserkreis(?) von 330.000 Personen. Laut dem o.a. Xing-Profil hat dieses Blatt angeblich sogar 4.000 Abonnenten (lol).

Grund genug, sich dieses geniale Machwerk des deutschen Printhandwerks mal näher anzuschauen, oder vielmehr dessen Online-Ableger. Gut, es gibt sicher hübscher gestaltete Seiten, aber darauf kommt es ja gar nicht an. Entscheidend ist doch, daß hier den Anzeigekunden eine attraktive Möglichkeit gegeben wird, den eigenen Umsatz anzukurbeln (Wirtschaftskrise und so).

Dummerweise ist der Anzeigenteil, welcher online einsehbar ist, ziemlich … leer.

OK, da habe ich vielleicht nur falsch geschaut, oder die machen gerade einen stillen Relaunch der Webseite und die Anzeigen sind deshalb gerade nicht verfügbar, das kann ja alles mal vorkommen.

Ein befreundete rumänische Hackergruppe konnte mir glücklicherweise weiterhelfen. Mittels einer speziellen Crackersoftware machte sie den KOMPLETTEN DATENBESTAND sämtlicher Anzeigenkunden des „Südwestblattes“ sichtbar (LINK). Die Daten reichen bis weit an die Gründungszeit des Anzeigenblattes zurück. Damit haben wir einen weiteren Datenskandal, der schmerzlich an die Vorgänge bei der Telekom und StudiVZ erinnert.

Ein weiterer herber Rückschlag für Thomas Wos, der auch mit dem Projekt „Fussballberater.com“ fürchterlich auf die Fresse gefallen ist (schaut mal ins dortige Forum: „Neuestes Mitglied: Admin“).

Aber halt! Da gab es doch mal die Seite „clubderreichen.de“ (derzeit ohne Inhalt). Vom Namen her klingt das ja fast so wie der o.a. „Club der Schwachköpfe Millionäre“. Lustig, daß diese Seite auch dem Thomas Wos gehört (hat dort zwar eine falsche Adresse angegeben, aber was soll’s). Lief dort etwa ein ähnliches System wie bei der verdienstflatrate.de? Wird der Verdienstflatrate womöglich das gleiche Schicksal ereilen wie dem „Club der Reichen“, oder dem Südwestblatt, oder den lustigen Fußballberatern? Warum hat Thomas Wos anscheinend so wenig Glück bei seinen Unternehmungen? Liegt es vielleicht daran, daß diese ganzen Geschäfte bisher reine Luftnummern waren? Wieso sollte ausgerechnet die „Verdienstflatrate“ das erste erfolgreiche Projekt von jemanden werden, der bislang noch nie etwas auf die Kette bekommen hat?

Mit dieser Meinung stehe ich übrigens nicht alleine da. So gibt es auf mlm-abzocker.com einen netten Artikel über diesen Intelligenztest für Minderbemittelte, und auch auf szene-insider.com kommt man aus dem Lachen nicht mehr heraus.

Fast hätte ich ich noch das Projekt „urlaub-wohlstand.com“ vergessen, bei dem Herr Wos als „Internationaler Coastal Vacations Direktor“ fungiert. Dort findet sich übrigens sogar ein Photo von Herrn Wos, welches ihn möglicherweise beim Kacken zeigt:

Zu „urlaub-wohlstand.com“ gibt es natürlich eine schöne Krankenakte, und hier auch.

Erstaunlich, wie sehr sich jemand auf die unsinnigsten Dinge einläßt, nur um zu vermeiden, seinen Lebensunterhalt mit ehrlicher Arbeit verdienen zu müssen.

Für die Leute, die meinem an diesem verkappten Schneeballsystem der „Verdienstflatrate“ dennoch teilnehmen zu wollen, habe ich hier eine nette Geschichte, deren Ursprung dem Komiker Karl Valentin zugeschrieben wird:

Sitzen zwei Männer im Zug.
Der eine isst Apfelkerne.
Da fragt der andere:
„Warum essen sie denn Apfelkerne?“
„Das macht intelligent.“
„Darf ich auch welche haben?“
„Ja, für fünf Euro.“
Er bezahlt fünf Euro, bekommt die Kerne und isst sie. Dann murmelt er kauend: „Eigentlich hätte ich mir für fünf Euro ja eine ganze Tüte Äpfel kaufen können!“
„Sehen sie, es wirkt schon!“

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Bauer sucht Frau

Verfasst von princo am 17.11.2009

Ohne Worte:

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Battleship „fefes Blog“

Verfasst von princo am 22.10.2009

Der von mir sehr gern gelesene fefe hat in den letzten Tagen ein paar Bemerkungen in Richtung Wikipedia abgelassen.

Dann hat sich einer den Spaß gemacht, und einen Wikipedia-Artikel über fefes Blog verfasst. Bereits eine Minute nach Veröffentlichung hat jemand versucht, diesen Artikel löschen zu lassen.

Der absolute Knaller ist aber die derzeit laufende Löschdiskussion, bei der einigen Lösch-Trollen in der Wikipedia kein Argument zu dämlich ist, warum dieser Artikel unbedingt wieder verschwinden muß. Damit belegen sie aber (unfreiwillig?) genau die Kritikpunkte, welche fefe angesprochen hat.

Die Sache mit fefe und auch die Löschung des Artikels über MOGIS, was der eigentliche Auslöser war, zeigen sehr deutlich, daß die Wikipedia derzeit ein ganz massives Glaubwürdigkeitsproblem hat.

fefe hat einige sehr krasse Beispiele aufgeführt, die zeigen, wie in der Wikipedia systematisch Informationen verfälscht werden, Stichwort „zu Tode kürzen„.

Ja, die dortige Diskussion wird sehr aufgeregt und teilweise unsachlich geführt, wobei die Unsachlichkeit immer bei den Löschbefürwortern auftritt (könnt ihr in der Löschdiskussion leicht nachlesen).

Allerdings hat sich die Wikipedia-Community die Suppe selbst eingebrockt. Es geht gar nicht um den Eintrag von fefes Blog, sondern um das, was dieser Eintrag ausgelöst hat, und wie damit umgegangen wird. Der Eintrag selbst ist in gewisser Hinsicht tatsächlich nicht mal besonders relevant (fefe legt selbst gar keinen Wert darauf), aber um das zu verstehen, müßte man eine Weile bei fefe mitgelesen haben.

Interessant übrigens, daß sich die Wikipedia-Admins für ein Beibehaltung des Artikels aussprechen, sich aber gleichzeitig am liebsten in ein ganz dunkles Mauseloch verkriechen möchten, weil denen wohl noch am ehesten klar ist, welches Schwergewicht fefe in der Medienlandschaft tatsächlich darstellt.

Da wird in den nächsten Tagen noch ganz großes Kino in der Wikipedia stattfinden, und ich werde mich prächtig dabei amüsieren können.

Es besteht eine gewisse Hoffnung, daß die Wikipedianer den Warnschuß irgendwann doch verstehen, und anfangen, ihre ureigenen Probleme, was die Erstellung und Pflege einer Enzyklopädie betrifft, anzugehen.

Ich wünsche es ihnen jedenfalls von ganzen Herzen.

PS: Falls hier irgendwelche Meckerer aufschlagen, ich habe an der Wikipedia nie mitgearbeitet, und habe dies auch nicht vor. Allerdings habe ich mich über die Löschung von MOGIS-Verein und den anderen Manipulationen und faktischen Geschichtsfälschungen sehr aufgeregt. Das ist einfach eine riesige Sauerei gewesen, und ich bin fefe sehr dankbar, daß er die Dinge so auf den Punkt gebracht hat. Diese Ignoranz und Blockwartmentalität sollte es in der Wikipedia einfach nicht geben.

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Ein Kessel Buntes

Verfasst von princo am 08.10.2009

Da wäre erstmal ein schönes Photo, welches belegt, wie wichtig die richtige Perspektive beim Photographieren ist:

ankle

Dann hätten wir hier noch den Versprecher des Jahres, beim dem über die sog. „Fisting-Attacken“ berichtet wird:

(DirektFisting)

Dann keimte heute kurz Hoffung auf, als pöse Hacker den Webauftritt der CDU Gengenbach modifizierten, und dort den Rücktritt des Innenministers bekannt gaben:

Ruecktritt_Schaeuble

Nebenbei wurde heute ganztägig über den Volksempfänger das Radio verkündet, daß es in Berlin eine riesige Razzia gegeben hat, bei der 26 Wohnungen durchsucht wurden.

Dabei wurden allerdings weder Waffen noch Sprengstoff gefunden, und auch die dabei festgenommenen Personen sind gleich wieder auf freien Fuß gesetzt worden.

Leute, die keine Experten sind, würden die ganze Aktion wohl als „Schuß in den Ofen“ bezeichnen.

Dazu passt auch gut ein Hinweis auf die beiden vorsorglich festgenommenen Personen in München, wo sich jetzt herausgestellt hat, daß an der ganzen Sache nie etwas dran war. Die Festgenommenen haben nix, aber auch gar nix angestellt. Es ist nicht nur die gnadenlose Unfähigkeit der Ermittlungsbehörden, welche hier betroffen macht, sondern, daß diese Aktion sogar mit richterlicher Genehmigung durchgeführt wurde.

Zitat aus dem Beschluß zur Ingewahrsamnahme:

„An die Wahrscheinlichkeit eines Schadenseintritts sind umso geringere Anforderungen zu stellen, je größer und folgenschwerer der möglicherweise eintretende Schaden ist.“

Mit einer solchen Begründung kann man wirklich JEDEN einfach so von der Straße weg verhaften. Beeindruckend übrigens, wie viele Menschen deswegen gemeinsam auf die Straße gingen, und mit Lichterketten und Mahnwachen gegen diese völlig grundlosen, und wahnsinnig überzogenen Verhaftungen protestierten.

Zum Abschluß noch ein Link auf ein sehr schönes Bild von der Bauern-Demo in Brüssel.

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Immer zwei es sind!

Verfasst von princo am 06.10.2009

Ein Schüler und ein Meister!

34074053(powered by Yoda)

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Der künftige Außenminister der Hornissenkoalition

Verfasst von princo am 28.09.2009

Der Außenminister ist einer der höchsten Vertreter seines Landes. Ordentliche Manieren und ein perfektes Auftreten sind die Grundlagen für außenpolitisch erfolgreiches Handeln.

(DirektWirsprechendeutsch)

(DirectTalkingEnglish)

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Ein Grüner hat es eher schwer

Verfasst von princo am 18.09.2009

Der Grünen-Politiker Peter Hettlich macht auf „volksnah“, und ist dabei erschreckend ehrlich. Von 7638 € im Monat kann man einfach nicht reich werden.

(Direktunreich)

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Keine Macht den Drogen

Verfasst von princo am 11.09.2009

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Butter (aus 24hberlin)

Verfasst von princo am 06.09.2009

Hier die legendäre Butter-Szene aus der 24-stündigen Berlin Dokumentation „24hberlin“:

(DirektButter)

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