an die Trolle, welche gestern versucht haben, sich hier in den Kommentaren auszutoben:

Geschrieben von princo - 03.04.2010
an die Trolle, welche gestern versucht haben, sich hier in den Kommentaren auszutoben:

Veröffentlicht in Abuse, Stalking, Subtext | Getaggt mit: Abzocke, Betrug, MLM-Spinner | 2 Kommentare »
Geschrieben von princo - 09.12.2009
Der Grund dafür? Nun, alleine die Tatsache, daß ich diesen Artikel schreibe, soll bereits ausreichen, damit rechtliche Schritte gegen mich eingeleitet werden. Insbesondere darf ich weder den Namen Dennis Vorpahl oder gar die Firma AjaxSH hier erwähnen.
Warum? Dies wird mir aus der Mail, deren Existenz ich im Übrigen auch nicht erwähnen darf, und die mir Herr Vorpahl heute geschickt hat, nicht so richtig ersichtlich.
Auf jeden Fall soll ich diesen Artikel hier löschen, und ich soll auch sämtliche Suchmaschineneinträge diesbezüglich tilgen.
Ganz ehrlich, bis heute kannte ich weder Herrn Dennis Vorpahl, noch die Firma AjaxSH. Nur den Artikel kenne ich, denn den habe ich ja schließlich selber geschrieben. Dort steht aber nichts zu der Firma AjaxSH.
Schaut man sich die Webseite der Firma an, welche hier nicht genannt werden darf, so findet sich dort als Referenz ein Hinweis zu der Firma, über die ich in diesem Artikel etwas geschrieben habe. Womöglich hat ja die Firma, die hier nicht genannt werden darf, die Webseite der Firma erstellt, deren Artikel ich löschen soll.
Dann wäre das Löschungsbegehren schon etwas nachvollziehbarer, denn welche Firma sieht es schon gerne, wenn publik wird, wie schlecht die eingesetzte Programmierung mit den vertraulichen Daten der Teilnehmer eines Schneeballsystems umgeht?
Aber das ist natürlich nur eine unbewiesene Vermutung meinerseits. Vielleicht verhält es sich ja auch ganz anders.
Auf der Webseite, welche hier nicht genannt werden darf, findet sich z.B. dieser Satz:
“Sie haben eine Geschäftsidee nur kein Startkapital? Auch hier haben wir verschiedene Lösungen für Sie parat.”
Scheint ja eine gute Anlaufstelle dafür zu sein, das Geld fremder Leute möglichst fix in die eigenen Taschen zu schaufeln.
Fehlt noch der Hinweis auf die Konsequenzen, was mich alles ereilen wird, wenn ich mich dem ganzen Quatsch nicht unterwerfe: Mein Blog wird bei wordpress.com wg. angeblicher Verletzung der Terms of Service gemeldet (das habe ich bereits selbst erledigt), zudem werden rechtliche Schritte (auch international) gegen mich eingeleitet.
Außerdem werde ich natürlich auf Schadensersatz im Fantastilliardenbereich verklagt. Fühle mich schon wie Fantomas.
Um das Ganze abzurunden, wurde mir zur Erledigung gnädigerweise ein Zeitraum von 24 Stunden eingeräumt. Keine Rede davon, daß es sich bei meinem Artikel um eine zulässige Meinungsäußerung handelt, und nicht mal mit einem dicken Bündel verführerischer Scheinchen wurde gewedelt.
Sollte ich mich aber unkooperativ verhalten, und eine gewisse Firma, oder einen bestimmten Namen hier erwähnen, dann werden sofort rechtliche Schritte gegen mich eingeleitet.
Na, dann mal los.
Ich halte übrigens nichts davon an dieser Stelle über die Rechtmäßigkeit und Zulässigkeit der freien Meinungsäußerung zu referieren. Die nötigen Informationen darf sich der Antragsteller gerne kostenpflichtig bei seinem eigenen Rechtsbeistand einholen.
Veröffentlicht in Abuse, Lustig, Stalking | Getaggt mit: AjaxSH, Dennis Vorpahl, SEO-Clowns, verdienstflatrate | 17 Kommentare »
Geschrieben von princo - 17.09.2008
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Geschrieben von princo - 15.11.2007
Ich steh’ mal wieder unter “besonderer Beobachtung”.
Ist nichts wirklich Neues für mich, das gab es ja schon öfters.
Nur, warum müssen es immer die Mitglieder der Debilen-Fraktion sein, die so etwas veranstalten?
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Geschrieben von princo - 13.11.2007
Am 11.10.2007 schrieb der SPD-Abgeordnete Marco Bülow einen Artikel wurde über den SPD-Abgeordneten Marco Bülow im Magazin der Süddeutschen Zeitung ein Artikel geschrieben, wo u.a. über seine Sorgen und Nöte mit dem sog. Fraktionszwang berichtet wurde, d.h. sein Abstimmungsverhalten im Bundestag nach der Parteilinie auszurichten, obwohl man eigentlich ganz anderer Meinung ist.
Zusammengefasst: Stimmt man nach seiner eigenen Überzeugung ab, kann dies negative Folgen für die Parteikarriere haben.
Nun gibt es ein kleines Problem mit diesem Artikel, weil zwar der Name “Marco Bülow” darunter steht, dieser aber den Artikel gar nicht selbst verfasst hat (sondern ein Journalist), worüber er nicht ganz glücklich ist, weil selbst er einige Formulierungen dann anders gestaltet hätte. Dies bringt er in einigen Antworten auf der Webseite abgeordnetenwatch.de zum Ausdruck.
Dort bekräftigt er aber folgende Aussage: “Es gibt aber Grenzen dieser Disziplin. Dies gilt insbesondere für Bundeswehreinsätze (was von der Fraktionsspitze akzeptiert wird). Meines Erachtens ist diese Grenze ebenfalls erreicht, wenn in Abwägung der Gesamtpolitik einer Regierung ein Abgeordneter zu dem Ergebnis kommt, dass diese insgesamt nicht mehr mit dem Gewissen vereinbar ist.”
Hört sich doch nett an, oder?
Kommen wir noch mal auf den SZ-Artikel zurück. Dort findet sich am Ende ein Passus, dem Herr Bülow nicht widersprochen hat:
“Ich habe beschlossen, mich in Zukunft bei Abstimmungen nicht mehr ausschließlich der Mehrheit zu fügen. Die Meinung meiner Basis, meines Wahlkreises und meine Überzeugung sind mindestens genauso wichtig. Denn die Große Koalition ist auf dem falschen Weg. Nur wenn der Gesamtkurs stimmen würde, könnte ich auch weiterhin Einzelabstimmungen gegen meine Überzeugung mittragen.”
Marco Bülow hat am 9.11.2007 für das Gesetz zur Telekommunikationsüberwachung gestimmt.
Hat er dies getan, weil er wirklich dafür ist, oder hat er sich doch wieder der Fraktionsdisziplin gebeugt?
Die Antwort findet sich in diesem Dokument (auf Seite 13031), wo Herr Bülow, zusammen mit anderen, eine Erklärung seines Abstimmungsverhaltens abgibt.
Diese Erklärung wird mit dem Satz eingeleitet: “Trotz schwerwiegender politischer und verfassungsrechtlicher Bedenken werden wir im Ergebnis dem Gesetzentwurf aus folgenden Erwägungen zustimmen.”
Was dann folgt, ist m.E. eine Reihe von Peinlichkeiten erster Güte, z.B.:
“In den letzten Jahren hat es eine zunehmende Tendenz gegeben, ohne die Effektivität bestehender Gesetze zu überprüfen, mit neuen Gesetzen vermeintlich Sicherheit zu erhöhen und Freiheitsrechte einzuschränken. Der vorliegende Gesetzentwurf befördert diesen Paradigmenwechsel und ist deshalb bedenklich.”
Am Ende dann die Krönung:
“Eine Zustimmung ist auch deshalb vertretbar, weil davon auszugehen ist, dass in absehbarer Zeit eine Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts möglicherweise verfassungswidrige Bestandteile für unwirksam erklären wird.”
Also, die Jungx und Mädels beschließen etwas, von dem sie eindeutig wissen, daß es nicht nur bedenklich, sondern auch noch verfassungswidrig ist?
Warum stimmen sie denn dann zu?
Zum Glück gibt es für diese Herren und Damen eine ziemlich kostengünstige Lösung ihrer Probleme: A18/21 · Flexible Mini-Wirbelsäule, Stückpreis 75 EUR.
Nimmt auch nicht viel Platz weg.
Damit kein falscher Eindruck entsteht: mir geht es nicht um die Kritik an der Entscheidung eines Einzelnen, hier geht es um die Tatsache, daß demokratische Grundregeln mit den Füßen getreten werden, und schwerwiegende Entscheidungen in Richtung Bundesverfassungsgericht geschoben werden. Die Abgeordneten hätten dieses Gesetz ablehnen müssen, weil die Eingriffe und Auswirkungen auf die Rechte der Bürger einfach unverhältnismäßig sind.
Wochenlang wurden die Gefahren des Terrorismus in den schlimmsten Farben ausgemalt, und den Leuten wurde es als Fakt verkauft, daß für eine effektive Bekämpfung die Vorratsdatenspeicherung unverzichtbar ist. Über die Auswirkungen sind sich die Bürger aber absolut nicht im klaren. Wie sollten sie auch? Sie gehen doch immer noch davon aus, daß sie nichts zu befürchten haben, weil sie ja keine schlimmen Sachen anstellen.
Gutgläubige Trottel. Um Terrorismus ging es gar nicht. Das kann man ja ganz ruhig sagen, nachdem die Abstimmung gelaufen ist.
Dieser Text ist nur ein Fragment. Momentan kommt ja ja gar nicht richtig hinterher, weil ständig neuer Irrsinn bekannt wird:
Einen ausgezeichneten Artikel über das, was uns sonst noch bevorsteht, findet man im Lawblog: “Furcht vor dem, was geschehen könnte”
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