Die Memoiren des Josh K. Phisher

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Rügener Frühling

Posted by princo - 19.02.2006


Vor gar nicht allzulanger Zeit,
da machte sich ein Schwan bereit,
er wollte reisen bis nach Rügen,
um sich dort richtig zu vergnügen.

Ein Kreidefelsen war sein Ziel,
der Weg weißgott kein Pappenstiel,
er war schon früher sehr oft dort,
es war ein wunderschöner Ort.

So flog er quer durch ganz Europa,
vorbei an Moskau und Mitropa,
dem Hunger folgend bis zur See,
die Flügel taten plötzlich weh.

Ihm wurde schlecht und er erbrach,
nicht einmal sondern hundertfach,
ihm wurde warm, ihm wurde kalt,
ihr ahnt es schon, der wird nicht alt.

Doch war er stark, mit festem Willen,
er glaubte "Ach, ein paar Bazillen…"
und störte sich deshalb nicht weiter,
am komischen Geschmack nach Eiter.

Bei Gegenwind und schlechter Sicht,
erspähte er ein Leuchtturmlicht,
er roch das Salz, den Duft vom Meer,
jetzt war er da, das wusste er.

Der Weg so weit, doch ohne Futter,
am Horizont ein kleiner Kutter,
er stürzt herab auf eine Klippe,
*HAHA* – es war die Vogelgrippe.

Da liegt er nun, in letzten Zügen,
so schön kann Frühling sein auf Rügen.

—————————
gefunden im Usenet
(verfasst von Henning Leise)

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