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Der wohl erfolgloseste Callboy aller Zeiten (Teil 3)

Posted by princo - 26.05.2006


hätte sich wohl niemals träumen lassen, welche Auswirkungen seine Trollerei für ihn einmal haben wird.

Die Vorgeschichte sollte mittlerweile bekannt sein, auch hier wurde über ihn berichtet.

Derzeit befindet sich der aktuelle Schauplatz auf der Webseite von Udo Vetter, der auch vom Callboy Torsten angeschrieben wurde.

Dort hat es jedoch eine gänzlich neue Entwicklung des Falles gegeben, denn in den dortigen Kommentaren (genauer: Kommentar #31) wurde auf den Inhalt des Google-Caches verwiesen (hier bereits berichtet).

Ich versuche mal den aktuellen Stand zusammenzufassen.

Da nicht mit absoluter Sicherheit davon ausgegangen werden kann, daß es sich bei Torsten R. alias Callboy Torsten alias ‚diverse Chatnicknames‘ immer um die gleiche Person handelt (das wird gegebenenfalls von den zuständigen Stellen zu klären sein), verwende ich die neutrale Bezeichnung ‚XXX‘.

Über den Google-Cache sind diverse, bereits gelöschte, Seiten der Domain „xxxichsuchedichx.de“ abrufbar. Man muß die ‚Im Cache‘-Version anklicken, und auf der dann angezeigten Seite mit STRG-A den Text sichtbar machen.

Im Besonderen geht es hierbei um die Seiten mit dem Titel „in Intresse der algemeinen Sicherheit im Netz ,Raus mit den verarschenden Frauen aus den Netz, gegen Betrügereien im Netz:“.

Unter dieser Überschrift wurde eine Art Internet-Pranger durch XXX betrieben. Dort wurden Nicknames diverser weiblicher(?) AOL/AIM-Chat-Benutzer veröffentlicht, die den XXX seiner Ansicht nach ungebührlich behandelt haben.

Zum ungebührlichen Verhalten zählen z.B. folgende Verhaltensweisen:

  1. nicht Einhalten von Verabredungen
  2. ihn zu verarschen (etwas, was dem XXX im Chat sehr häufig wiederfährt, eigentlich fast ausschließlich)
  3. sich fälschlicherweise als Frau ausgeben
  4. falsche Telefonnummern herausgeben
  5. falsche Adressen angeben

Ein, zum Brüllen komischer, Grund für eine Anprangerung liest sich z.B. so (Hervorhebung von mir):

… Es handelt sich hierbei um eine sehr verrückte Truppe , die nix besseres zu tun haben als ein auf große Liebe zu spielen und nach Köln die jenigen zu bestellen und dann darf mann sie in Strassen die es garnicht gibt in Köln suchen .Dieß hat sie 5 x mit mir gemacht , jedes mal hatte sie andere Strassen mir gesagt und nebenbei wird mann von ihr per Telefon – selbstverständlich muß mann sie anrufen überwacht wird . … & … wirden mich heute noch verarschen , obwohl ich auf sie garantiert nicht mehr reinfalle .Ein weiterer von der Truppe ist …

Er merkt es nicht.

Es wurden aber nicht nur Chatprotokolle und Nicknames veröffentlicht, sondern auch eMail-Adressen und Fotos der Chatpartner.
Nur zur Erinnerung, der ganze Stein ist dadurch ins Rollen geraten, daß er sich bei krambox und anderen über die ungefragte Publizierung seines Fotos beschwerte.
Warum XXX die, für ihn überhaupt nicht schmeichelhaften, Logs veröffentlichte, begreife ich nicht.

Er merkt es nicht.

Wie man den Chatlogs entnehmen kann, hat er seine Chatpartner darauf hingewiesen, daß er sie auf seiner ‚Fakesliste‘ (Pranger) aufführen wird.

Ich verzichte auf Textbeispiele, da sie von unfreiwilliger Komik nur so strotzen, und vom Ernst des Themas ablenken würden.

Es wurde aber auch eine Möglichkeit offeriert, wie man von dieser Liste herunterkommen kann.

Dafür war persönliches Erscheinen bei XXX nötig. Es wurde übrigens angeboten, dafür die Fahrtkosten zu übernehmen.

Diese Vorgehensweise hat er auch gegenüber vermeindlich Minderjährigen betrieben.

Er merkt es nicht.

Versuch eines Zwischenfazits:

XXX hat ein schwer gestörtes Kommunikationsverhalten. Er betreibt eine Webseite, auf die er sehr stolz ist. In den o.a. Chatlogs weist er auch ständig auf seine Seite hin.

Er versucht Minderjährige zu kontaktieren, und sie zu sich einzuladen.

Zumindest eine Zeitlang hat er auf seiner Webseite einen virtuellen Pranger betrieben. Er hat diesen dazu benutzt, um auf seine Chatpartner Druck auszuüben, damit sie sich mit ihm treffen.

Die zuständigen Behörden werden sich wohl mit ihm auseinandersetzen, aber das scheint er gewohnt zu sein.

Er merkt nicht, wenn er von anderen veräpfelt wird, ja er merkt es nicht einmal, wenn er sich selbst veräpfelt.

Es stellt sich mir die Frage, wie die Sache wohl weitergehen wird.

Aber ich habe da so eine dunkle Ahnung:

Soeben erfahre ich, das Callboy Torsten wieder aktiv ist, und gegen den bösen „Pingback“ vorgehen wird.

Er merkt es nicht.

Leute, ich kann bald nicht mehr, könnte mich mal jemand kneifen?

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3 Antworten to “Der wohl erfolgloseste Callboy aller Zeiten (Teil 3)”

  1. Callboy zum letzten……

    Ich habe mir mal die Mühe gemacht und den Google-Cache durchforstet. Dort findet sich – auf einer seiner «Rache-Seiten», das folgende Bild….
    Seine Rache-Seiten, die noch online sind…
    http://www.beepworld.de/members74/rose140300/
    ht…

  2. Und die Klagewelle rollt…

    CB Torsten macht weiter. Nachdem anscheinend auch das Lawblog dran ist, besteht nun akute Gefahr für Andere Absichten, meint zumindest das ElbeBlawg. Sie selbst sind wohl aus dem Schneider, da
    die Readion von http://www.elbelaw.de/blawg/ wird von…

  3. […] Nein man darf es nicht. Besonders nicht, wenn man die Chatprotokolle von Callboy Torsten meint. […]

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