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Callboy Torsten: wie soll es weitergehen?

Posted by princo - 27.05.2006


Ich habe lange mit mir gehadert, diesen Text zu veröffentlichen, da ein großer Teil auf Vermutungen basiert, sich mit ‚Torstens‘ privatesten Bereich auseinandersetzt, und es mir nicht zusteht ein Urteil über ‚Callboy Torsten‘ zu fällen. Ich habe mich letztendlich doch dazu entschlossen, weil er möglicherweise eine neue Sichtweise auf die eigentliche Problematik ermöglicht.

Er ist leider auch notwendig geworden, weil mittlerweile einige Spaßvögel versuchen, auf den Zug aufzuspringen, und das alles als große Gaudi ansehen, obwohl die Entwicklung gerade eher tragisch abläuft.

Ich stütze mich dabei auf die von ihm veröffentlichten Chat-Protokolle, die über den Google-Cache abrufbar sind, sowie auf seine noch verfügbaren Rache-Webseiten auf beepworld.

Meine Interpretation ist absolut subjektiv, und ich kann auch vollständig danebenliegen.

Hier geht es um einen Menschen, der definitiv anders denkt und handelt, als man es normalerweise erwarten würde. Das hat zur Folge, daß seine Äußerungen fast grundsätzlich seltsam und verwirrend klingen.

Vieles deutet darauf hin, daß er mit vielen Dingen im Leben nicht klarkommt. Sein relatives Unvermögen im Bereich der Kommunikation erschwert dies zusätzlich.

Familiäre oder gar partnerschaftliche Bindungen scheinen nicht zu existieren, sein engster Vertrauter ist sein Haustier, ein Hase.

Beruflicher Erfolg ist nicht existent, er behauptet, daß er in der Wehrbebrange (Werbebranche) tätig ist, dabei verteilt er nur Werbeprospekte. Sogar dies mit nur mäßigem Erfolg, den ihm wurden dafür die Gartenanlagen zugeteilt.
Wer soetwas schonmal gemacht hat, der weiß, das dies die allerunterste Stufe der Zettelverteilerhierarchie ist. Es ist viel einfacher, wenn man als Verteilgebiet z.B. eine Hochhaussiedlung hat (ich weiß das, ich habe als Schüler selbst mal Zettel verteilt).

Menschliche Nähe sucht er in Chaträumen und über seine Homepage.
Er fand wohl, daß es eine gute Idee wäre, so käme er wenigstens an Sex, und würde dafür sogar bezahlt werden.

Seinen 34. Geburtstag feierte er alleine. Er hat keine Freunde.

Da er von seiner Umwelt permanent unterdrückt wird (er bezeichnet sich oft als Opfer), sucht er nach Wegen selbst Macht ausüben zu können. Sein Internet-Pranger schien ihm dafür ein geeignetes Werkzeug zu sein.
In Chats nähert er sich anscheinend öfters jüngeren Mädchen, vermutlich weil er sich ihnen überlegen fühlt. Die Chat-Protokolle unterstreichen dies.

Zusätzlich zeigt er oft Leute an, auch dies ist für ihn eine Form der Machtausübung.

Ich hatte in der Vergangenheit selbst mit Leuten zu tun, die dem ‚Callboy Torsten‘ sehr ähnlich waren.

Ein Bekannter von mir war vor ziemlich langer Zeit wegen ein psychischen Erkrankung in einer geschlossenen Einrichtung untergebracht.
Bei meinen Besuchen habe ich unter seinen Mitpatienten einige Leute kennengelernt, die dem ‚Callboy Torsten‘ sehr ähnlich waren. Vieles, was ich von ‚Callboy Torsten‘ gelesen habe, habe ich in ganz ähnlicher Form dort schon einmal gehört und erlebt, das kommt mir hier alles sehr bekannt vor.

Ich will das an dieser Stelle nicht weiter vertiefen, aber für mich ist mittlerweile klar, daß eine „Hexenjagd“ und Rufe wie „Schwanz ab“ und „hängt ihn höher!“ niemanden helfen werden, am wenigsten Torsten.

Und Hilfe braucht dieser Mensch.

Wenn ihm geholfen wird, müssen auch andere nicht mehr soviel erdulden.

Es ist gut, daß all diese Dinge ans Tageslicht gekommen sind, sie haben bereits vorher existiert, nur hat sie niemand wahrgenommen. Aber jetzt, wo so viele Leute Bescheid wissen, und Öffentlichkeit hergestellt wurde, sollten die entsprechenden Stellen auch die für ‚Callboy Torsten‘ richtigen Maßnahmen ergreifen.

Sicher muß er sich für das verantworten, was er getan hat (wenn er überhaupt etwas getan hat). Das steht außer Frage, aber er muß auch aus diesem tiefen Loch herausgeholt werden. Dies ist jedoch nicht Aufgabe der Blogosphere, das muß von Leuten gemacht werden, die ihm auch professionell helfen können.

Ich wünsche mir sehr, daß ‚Callboy Torsten‘ diese Chance bekommt, und diese unsägliche Nummer doch zu einem guten Abschluß kommt.

So, ich bereite mich jetzt schonmal auf die Steinigung vor 😉

<< mehr über Callboy Torsten >>

Nachtrag, 29.05.06:

Mittlerweile gibt es mindeststens zwei Beiträge anderer Blogger, welche sich kritisch über diesen Artikel äußern.

Karsten Samaschke merkt an, daß hier Psychoprofile über mir unbekannte Leute erstellt wurden.

Ich kann gar keine Psychoprofile erstellen, ich habe nur meine eigene Einschätzung und Interpretation der Chat-Protokolle wiedergegeben (und auch deutlich darauf hingewiesen). Daß dies auf den ersten Blick möglicherweise wie eine vollständige Analyse erscheinen mag, ist alleine der Tatsache zuzuschreiben, daß der Autor der Protokolle sehr viele Informationen von sich in die Welt getragen hat.

Im übrigen habe ich mich auch nur auf die Erwähnung der Sachverhalte beschränkt, die eine Antwort auf die Frage nach dem „Warum?“ geben könnten.

So wurde u.a. vermutet, daß der Urheber der Protokolle die ganzen Aktionen nur deswegen durchzieht, um seine eigene Seite (oder seine Dienstleistung) zu promoten. Mein Artikel dürfte diese Annahme widerlegt haben, um mehr ging es mir nicht.

Bei My big mouth wurde gleich im ersten Kommentar (von Cordelia) unterstellt, daß hier die beliebte „Schwere Kindheit entschuldigt alles“ Schiene gefahren wird (so habe ich den Kommentar verstanden).
Dem muß ich entschieden widersprechen. Keine einzige Zeile meiner Interpretation kann für diese Aussage hergenommen werden.

Hier wurde etwas in den Text hineininterpretiert, was definitiv nicht zutrifft.

Noch ein Wort:

Derzeit sehe ich keine Veranlassung, weitere Interpretationen, Spekulationen oder gar Analysen zu den Protokollen zu verfassen. Mein Beitrag hatte ein bestimmtes Anliegen, und dazu stehe ich nach wie vor.

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33 Antworten to “Callboy Torsten: wie soll es weitergehen?”

  1. Sören said

    Jetzt, wo ich einen weiteren Kommentar (#114) bei lawblog.de abgegeben habe, habe ich deinen Trackback gesehen und mittlerweile deine Einschätzung gelesen.
    Mein (persönlicher)Eindruck ist, daß Du damit ziemlich richtig liegst.
    Alleine die Sache mit seinem Hasen fällt mir jetzt erst auf. Vorher dachte ich immer nur „Hase, kleine Mädchen – könnte klappen“. 😉
    Es scheint aber wirklich sein einziger Freund zu sein. Traurig, traurig.
    Ich war vor rund 15 Jahren mal für ’ne halbe Stunde in Marzahn und empfand es damals schon als schrecklich. Nur „real existierende, sozialistische Arbeiter-Silos“. Wie es dort heute zugeht, sieht man gelegentlich in einer Reportage im Fernsehen: Schlägereien, Trostlosigkeit, schwindelerregende Arbeitslosigkeit, … Das eine bedingt das andere.
    Und von dort muß man erst einmal wieder wegkommen !

    Wie gesagt: Ich hoffe, daß er, wenn die Luft langsam dünner wird, zur Vernunft kommt und dann versucht die Sache aus der Welt zu schaffen. Sonst geht’s noch tiefer bergab.
    Wie bereits oben erwähnt, ich glaube, mit deiner Einschätzung liegst Du richtig. Ich werde des ersten Stein bestimmt nicht werfen!

    Das wirklich Einzige, worüber ich immer noch schmunzeln kann, ist sein „Domänenjustizbus“. Der war klasse! Das war’s dann aber auch schon.

  2. Christian said

    Ich denke auch das deine einschätzuing richtig ist, ich kenne selber ebenfalls personen die sich so verhalten wie torsten, ich war sogar selber fast so ne person, aber ich bin wieder rausgekrabbelt aus dem loch. er braucht hilfe, nur selber wird er sie nie suchen, weil er es nicht sieht und wenn doch weil er es verdrängt. es würde ihm vielleicht schon helfen wenn er jemanden hätte der ihn nicht verarscht, der nur mails mit ihm tauscht (für den anfang).

    Princo: Ich kann nur davon abraten, auf eigene Faust etwas in dieser Richtung zu unternehmen. Seine gesamte Kommunikation scheint derzeit darauf ausgerichtet zu sein, seine Machtgefühle und seine persönlichen Bedürfnisse durchzusetzen.

    Eine normale Kommunikation kann auf diesem Wege derzeit nicht funktionieren, nur sein direktes persönliches Umfeld (wenn existent) hätte eine Möglichkeit dazu. Aber auch für dieses ist es m.E. ohne professionelle Unterstützung nicht mehr möglich ihm zu helfen. Dazu scheint sein Problem schon viel zu fest zu sitzen.

  3. Tja, auch ich bin der Meinung, dass diese Einschätzung über „Torti“ komplett zutrifft!

    Ich hatte auch mal so einen Fall auf einer meiner Websites, der Typ war auch ziemlich „merkbefreit“ … nur hier hat sich alles von alleine erledigt: Er ist zur Polizei gelaufen und wollte Anzeige gegen mich erstatten – und wurde dabei verhaftet, weil er selber gesucht wurde! 🙂

    Nur „Torti“ scheint wohl bislang nicht strafrechtlich in Erscheinung getreten zu sein – aber vielleicht ändert sich das ja gerade!

  4. […] Ein exklusives Psychogramm liegt nun auch vor… […]

  5. abi said

    Hm, auch wenn so ein "Täterprofil", eine Analyse, verlockend sein mag und du ja darauf hinweist, dass du vielleicht vollkommen falsch liegst, denke ich, dass du in den meisten Punkten recht hast – nur Mitleid kann ich keines mit ihm empfinden. Ich weiss, ich darf nicht über ihn richten. Nur er gibt mir keinen Anlass für Mitleid. Ok – ausser Dummheit ist ein Grund für das…

    Princo: Ich habe auch nicht von Mitleid gesprochen, sondern von Hilfe.

  6. abi said

    PS: Der braucht keine Hilfe, sondern nur einen Duden 😀

  7. abi said

    Hallo,

    ich habe mir die Webseiten nochmals angeschaut (diejenigen bei beepworld, die funktionieren ja noch). Ob das ganze nun tragisch ist, wie du schreibst, bezweifle ich (nach eingehendem Lesen der Chat-Protokolle).

    Wenn ich das richtig verstanden habe, was bei seinen Chats nicht gerade einfach ist, hält er sich oft in Rooms mit Minderjährigen auf und/oder quatscht diese an (was ergo das gleiche ist, jedenfalls für mich). Sobald sie ihn abservieren (aus welchem Grund auch immer), erscheint seine gekränkte Seite in Form z.B. von PowerEngel und unterhält sich mit den Opfern und versucht eigentlich das gut zu machen, was der T(h)orsten vorher mehr oder weniger schlecht gemacht hat.

    Bei seinen Chats gehts ihm in erster Linie um sexuelle Kontakte mit Leuten, die diesen auch suchen oder er bringt sie dazu.

    Ich würde hier eher von einer gespaltenen Persönlichkeit sprechen oder zumindest von jemandem, der ein tiefergreifendes Problem mit seinem Selbstbewusstsein hat und sich nicht traut, in der Rolle in der er sich ab und an befindet (diejenige des CB), mit den Menschen so zu reden, wie man es eigentlich sollte.

    Aber ja, wir können natürlich auch alle daneben liegen.

    Ich habe kein psychologisches Studium hinter mir, habe aber, aus Gründen, die in der Vergangenheit liegen, eine ziemlich gute Menschenkenntnis entwickelt und kann recht gut abschätzen, wie oder warum jemand etwas tut. Keinesfalls will ich mich als Experte aufspielen.

    Seinen Aussagen im Chat-Room kann ich nicht so recht glauben schenken – seinen (sexuellen) Absichten jedoch schon. Wer beschreibt sich nicht schon mal positiver / negativer (je nach Bedarf) und „verschönert“ seinen Lebenslauf?

    Das er sich in der Opfer-Rolle sieht, muss nix heissen. Vielfach wird die Täter- und Opferrolle verwechselt. Das kann darauf hindeuten, dass er seine eigenen Fehler nicht einsehen will oder aber nicht wahrhaben will, was los ist.

    Und wenn alles nicht stimmt? Dann müssten wir wenigstens kein schlechtes Gewissen haben, wenn wir lachen. Wenns wahr ist, müsste man eins haben. Jedoch nicht wegen T(h)orsten, sondern wegen den Mädchen, die nun ins unfreiwillige Rampenlicht „geflogen“ kommen…

    Sieh das hier bitte nicht als „Dekonstruktion“ deiner Theorie an. Hab nur mal wenig meine Gedanken spielen lassen 🙂

  8. abi said

    als Zusatz zu meinem oberen Posting:

    Bezüglich Hilfe, etc.

    Mir ist beim Durchlesen seiner Chats noch ein Gedanke gekommen. Angenommen, er lebt online so skuril und ist offline ein ganz normaler Mensch und findet sich vielleicht ziemlich langweilig. Da erfindet er schwups einen neuen Lebenslauf, so wie er gerne wäre… Allerdings mit einigen „Pannn“ bzw. Fehlern drin, die ich mir noch nicht erklären kann.

    Wenn man ihn nicht auf seinem Foto sehen würde (und schon gar nicht mit Hase im Arm), würde man nicht auf ihn schliessen. Es könnte der Nachbar von Nebenan sein.

    Ich kann mir deshalb gut vorstellen, dass er nur online so abgedreht ist. Vielleicht denkt er sich, dass er nur so Mädels abbekommt wenn er möglichst schräg auftritt…

  9. abi said

    Warum hast du's gelöscht???

    Princo: Ich habe nichts gelöscht. Ist ein Posting nicht erschienen? Schau bitte nochmal nach.

  10. abi said

    Jaa 😀 Offenbar werd ich schon alt. Dachte schon, es wäre nicht korrekt übertragen worden. Einen kleinen Moment lang, zeigte es meine Postings nicht an (auch nach Drücken der F 5 Taste nicht)… 🙂

    Alles im Lot 🙂

  11. Sören said

    Das Problem hatte ich in der vergangenen Nacht auch. Erst war der Kommentar da, dann war er weg. Heute morgen nochmal nachgesehen – da war er wieder.
    Wunder der Technik.

  12. princo said

    Könnte sein, dass es da Probleme gibt. Leider habe ich keinen Einfluß darauf, da das Blog direkt bei WordPress geführt wird. Bei mir sind einige Trackbacks nicht ausgefüht worden, und ich kann nicht einmal feststellen, ob der Fehler hier, oder bei den anderen Seiten liegt 😦

    Sehr blöd, denn gerade dieser Artikel sollte weiter gestreut werden.

  13. abi said

    hm, gerade eben gabs wieder ne verzögerung. liegt offenbar der wurm drin heut abend… :-/

  14. […] Analyse einer Tragödie In Anlehnung an Princo, der auf seiner Webseite eine kurze charakterliche Beschreibung bzw. seine Gedanken über den Callboy T(h)orsten veröffentlicht hat, habe ich mir mal einige Chats genauer angesehen und erstelle nun anhand dessen, was ich über und vor allem von ihm gelesen habe, mein eigenes kleines Profil zusammen. Natürlich ist die Chance gross, dass ich mich irre. Muss es aber nicht. Kann es. […]

  15. princo said

    Sehr schöner Artikel, abi!

    Danke, daß du mich erwähnt hast 🙂

    Übrigens, Torsten wurde immer ohne 'h' geschrieben. Ein Einzelner brachte diese Verwirrung auf. Es wäre gut, dies zu korrigieren. Es gibt keinen Zeifel an der Schreibweise.

  16. Abi said

    Danke, Princo!

    Als Schweizer kenne ich den Namen Torsten leider nicht. Deshalb hab ich ihn immer zweideutig geschrieben. Das ich dich erwähnt habe, war Ehrensache. Schliesslich hast du den Stein damit ins Rollen gebracht 🙂

  17. princo said

    Moment, es gibt natürlich beide Schreibweisen (mit, und ohne ‚h‘).
    Aber der, um den es geht, schreibt sich ohne ‚h‘.

    In D gibt es vermehrt sehr unterschiedliche Schreibweisen von bekannten Namen, z.B. Mike -> Maik.

    Die Gründe dafür sind vielfältig, es hängt z.B. mit den ehemaligen Teilung Deutschlands zusammen, wo sich unterschiedliche Schreibweisen entwickelten.

  18. abi said

    Ah, ok, jetzt verstehe ich dat 🙂 Falls du nix dagegen hast, nehme ich dein Blog in meine Blogliste auf. Weil mir deine Art zu schreiben gefällt. Hast einen angenehmen Schreibstil…

  19. princo said

    Nur zu!
    Nett, daß dir mein Schreibstil gefällt. Bin eigentlich selbst nicht so recht zufrieden damit, da ich meist mehrere Stunden mit der Erstellung zubringe, und ständig an den Formulierungen feilen muß.
    Das war aber auch der Grund für die Einrichtung dieses Blogs, ich wollte dieses Problem einfach offensiv angehen.

    Ich finde deinen Artikel besonders gut, weil du dir wirklich die Mühe gemacht hast, alle Informationen aus den Protokollen aufzubereiten. Das mit den Verbindungsabbrüchen war mir auch aufgefallen, konnte aber dem aber aus Zeitmangel nicht nachgehen. Das war sehr gut beobachtet von dir. Respekt!

    Übrigens: daß ich mit den beiden Themenbereichen ‚Lordi‘ und ‚Callboy Torsten‘ eine gewisse Resonanz erzielen konnte, hat mich sehr überrascht. Soetwas motiviert einen.

    Als Kind habe ich früher ganz passable Aufsätze geschrieben, irgendwie war mir das aber verlorengegangen.

    Eines der nächsten Themen könnte möglicherweise das werden: http://morgenpost.berlin1.de/desk/894369.html

  20. abi said

    Vielen Dank für das Kompliment. Wie gesagt, ohne deine Vorarbeit wäre ich vermutlich nicht soweit gekommen. Der erste Kommentar in meinem Blog zu besagtem Artikel war nicht positiv 😀 Klar, wir bewegen uns beide im Reich der Spekulationen. Aber sind wir doch ehrlich: Wenn wirklich das Zeugs stimmt, dass er da schreibt, dann waren wir schon gar nicht mal so schlecht 😀

  21. princo said

    Frag lieber nicht, wieviele Stunden ich daran gesessen haben, meine Antwort bei dir zu formulieren.

    Ich habe mich für die knappe Variante entschieden 🙂

    Du hast übrigens (unwissentlich?) ein paar Punkte herausgearbeitet, die die Authentizität der Protokolle bestätigen können. Auch wenn diese Zusammenfassung zwangsläufig subjektiv geprägt ist (das ging mir nicht anders), handelt es sich um eine sehr gute Arbeit. Respekt.

  22. Sören said

    Ungeteilte Zustimmung Euch beiden !
    Ich werde zukünftig häufiger mal bei Euch reinschauen, auch wenn ich nicht jedesmal ein Statement abgebe.

    Wenn ich mal einen Kommentar abgebe, dann sende ich auch nicht sofort die „Urfassung“. Daher kommen auch manche meiner Antworten auf vorhergehende Kommentare etwas zeitversetzt und es haben ggf. andere vor mir ihren „Senf“ (nicht negativ gemeint)abgegeben, was ein wenig den Zusammenhang stören kann. Nun ja, was soll’s.

    Es empfiehlt sich, glaube ich, immer, die eigenen Formulierungen zu überdenken, zu präzisieren und die Aussagen des Textes in logischer Abfolge zu präsentieren. Erst recht bei einem so sensiblen Thema, wo es unzählige Leser und ebenso viele Meinungen gibt.
    Und ich denke, daß ist Euch gelungen.
    Viele Grüße!

  23. abi said

    Ein „Grüezi“ (=Hallo) aus der Schweiz!

    @Sören: Ich glaube, du hast mich da in deinem Kompliment miteingeschlossen. DANKE Vielmals.

    Ich habe lange an diesem Text gearbeitet. In OpenOffice waren das zuletzt 3 Seiten. Jetzt wäre es interessant zu wissen, inwieweit Princo und ich Recht hatten 😀

    Anyway, ich denke, jeder hat das Recht, solche Texte zu veröffentlichen, wenn sich jemand derartig in einem öffentlichen Raum (Internet) aufführt.

    OT: Heute ist so schönes Wetter. Ich würde mir wünschen, dass das hier mal ein Tag OHNE jegliches Unglück werden würde…

  24. Sören said

    Ja, das Kompliment war so gemeint.

    Meinungen sollten in Blogs durchaus veröffentlicht werden, aber sie dürfen nicht beleidigend oder ehrverletzend sein. (Hierzu gehört auch, daß man jemanden nicht als „A…loch“ bezeichnet oder dergleichen.)

    Ich hoffe auch, daß wir vom Ausgang dieser Geschichte etwas hören und ob „unser“ Torsten das alles geregelt bekommt. Udo Vetter ist wohl derjenige, der dazu am ehesten Informationen erhält, nicht zuletzt wegen seines Mandats und der Anzeige. Ob diese Informationen veröffentlicht werden dürfen/sollten, kann ich nicht beurteilen. Interessieren würde es mich aber schon.

    Zum Wetter: In der Schweiz ist heute also schönes Wetter? Ihr habt’s gut – hier in Nordwestdeutschland sind’s 12°C, der Himmel ist zum großen Teil wolkenverhangen, es ist sehr windig und gelegentlich fallen auch ein paar Tropfen vom Himmel.

    Zu den Unglücken am heutigen Sonntag:
    In Berlin bangen viele Leute darum gestern nicht mit dem HI-Virus infiziert worden zu sein, in Indonesien geht die Suche nach den Überlebenden des Erdbebens weiter und Familie „Brangelina“ hat gestern ein Baby bekommen. ;-D
    Das habe ich eben nur so schnell bei SPIEGELonline gelesen.
    Aber: Immer vorwärts schauen ! Oder um ein Zitat von Erich Honecker, hier aus dem Zusammenhang gerissen, zu verwenden „Vorwärts immer, rückwärts nimmer“.
    *rofl*
    (Oh mein Gott, jetzt fange ich an zu schwafeln !) 😀

    Viele Grüße !
    Sören

  25. abi said

    Hallo Princo,

    habe deine Meldung im Lawblog gesehen. Bezüglich „Löschung“ der Beweise hab ich dort ja auch schon geschrieben, dass – laut seinen eigenen Aussagen – seine PCs schon mal beim BKA waren und die dort „gründlich“ gewesen wären.

    In all seinen Chats (und ich hab einige davon gelesen 😀 ) hat er nicht wirklich ein Unrechtbewusstsein an den Tag gelegt. Vielmehr hat er die Schuld von sich auf die anderen abgeschoben und/oder denen ein schlechtes Gewissen gemacht.

    Bei einigen seiner Chatpartnerinnen war offensichtlich auch Filtersoftware installiert. Ich könnte mir nun gut vorstellen, dass da mal der Papa und/oder die Mama nachgeforscht haben…

    Von sich aus hätte der das wohl nur dann gelöscht, wenn es zum sexuellen Kontakt gekommen wäre…

  26. Christian said

    @ abi

    das will ich aber nicht hoffen das er sexuellen kontakt zu minderjähringen hatte, da dreht sich mir nämlich einiges um ….. (warum fällt mir jetzt da ein lied von den ärzten … )

  27. abi said

    @Christian: Welches Lied denn? Lies dir sonst mal meine Torsten-Analyse durch 😀 findest du oben als Trackback.

  28. princo said

    Bin zwar nicht der Christian, aber hier das Album, welches anscheinend direkt für die 'Callboy Torsten Vorkommnisse' geschrieben wurde:

    "Ludwig Hirsch – Dunkelgraue Lieder"

    Siehe
    http://www.dooyoo.de/musik-alben/dunkelgraue-lieder-ludwig-hirsch/1022134/
    http://www.ludwighirsch.at/

    Sollte man unbedingt kennen.

  29. […] Da lesen Leute ein paar Chatlogs und Kommentare eines anderen und fühlen sich auf einmal legitimiert Abhandlungen über die Psyche dieses Menschen zu schreiben (hier und hier), den sie nicht weiter persönlich kennen. Das ist schon ein starkes Stück. Aber nicht nur Torsten, auch ich kriege mein Fett weg, so heißt es in den Kommentaren zu einem neuen Eintrag des Lawblogs: ich habe einen gesunden sinn fuer humor – wohne in GB und komem durchaus mit der britischen version klar. aber spass hat auch seine grenzen; und wenn ich auf mybigmouth (muss man wohl woertlich nehmen) dinge lese, wie “Dort kann man u.a. lesen, das unser Lieblings-Callboy ein kleines Bückstück ist”, dann geht das schon arg unter die guertellinie. haben es einige leute wirklich noetig, ueber ein armes wuerstchen herzuziehen, weil sie vielleicht selber mit sich nicht klarkommen? macht nach unten treten spass? muss man sich immer auf das niedrigere niveau begeben, dass man entgegegebracht bekommt? […]

  30. Off-Topic: Torsten, letzter Teil (und aus!)

    Für mich hat die Sache mit Torsten jetzt und hier ein deutliches Ende: Ich möcht

  31. Fazit…

    Mit rund 350 Zugriffen und einem Ranking von 4.67 (von 5 möglichen Punkten) gehört meine kleine, persönliche «Analyse einer Tragödie» über das Verhalten des Callboys Torsten zu den erfolgreichsten Einträgen in meinem Blo…

  32. […] Sehr bemerkenswert ist der Umstand, daß bei diesem Kommentar Torstens Störung voll ausgebrochen ist. Bisher hat er Kommentare immer mit "Callboy Torsten" signiert, bei diesem allerdings bezeichnet er sich als "Soko Blogger", d.h. er fängt an, bei mir die gleiche Scheisse abziehen zu wollen, wie mit seinen Opfern aus den Chat-Räumen. Er nimmt eine mächtige Identität an. […]

  33. […] Klingt auf den ersten Klick noch ganz amüsant, ist es aber nicht. Ist eher ein typisches Beispiel, wie eine Geschichte im Netz eskalieren kann, wenn der Klügere nicht nachgibt. Ein Klick gab den anderen, man schaukelte sich aneinander hoch und Hobbypsychologen sich ein … und am Ende sieht man sich vor Gericht. […]

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