Die Memoiren des Josh K. Phisher

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Die „SoKo Blogger“ greift ein: Der wohl erfolgloseste Callboy aller Zeiten (Teil 5)

Posted by princo - 12.06.2006


Es gibt mal wieder einen Anlaß den nächsten Callboy-Artikel zu schreiben.
Der unGelegenheits-Prostituierte Torsten hat anscheinend den Weg zu diesem Blog gefunden, und auch zwei Kommentare hinterlassen.

Kleine Anmerkung am Rande: lt. Wikipedia leitet sich das Wort Prostitution von den lateinischen Wörtern pro und statuere her und bedeutet nach vorn stellen, zur Schau stellen, preisgeben.

Sehr passend.

Zurück zu Torsten: In seiner gewohnt kryptischen Art hinterließ er mir eine seltsame Ziffernfolge „060605-1800-02266“.
Ein ähnliches Posting von ihm findet sich bei Marcel im Trollfutterbereich.
Eigentlich hätte ich eher „4, 8, 15, 16, 23 und 42“ erwartet, aber man kann nicht alles haben 🙂

Soll das ein Aktenzeichen sein? Hat er mich etwa angezeigt? Und vor allem, wen? Princo, Josh K. Phisher, Trackback, Pingback, Lordi oder die drei kleinen Schweinchen?

Ich werde es wohl nie erfahren, habe den Kommentar sogar für einen Fake gehalten.

Als er mir gestern seinen zweiten Kommentar schrieb, war ich etwas überrascht:

Soko Blogger in Sachen Verleubnungen & Beleidigungen
Cevilienstrasse 92 12683 Berlin
Soko Urheberrechte Otto Braunstrasse 27 10178 Berlin

geschrieben von: Soko Blogger, die hinterlegte Mail-Adresse lautete übrigens die@polizei@berlin.de.

Das sah zuerst auch wie ein Trollposting aus, aber der Administrator half mir bei der Echtheitsanalyse, die Überraschendes zutage förderte:

Daß Torsten immer von ‚Verleubnungen‘ schreibt, ist allgemein bekannt, und kann daher nicht als Kriterium hergenommen werden.
Entscheidend für die Echtheit ist die konsequent falsche Schreibweise der Strassennamen:

Falsch: Cevilienstrasse
Richtig: Cecilienstraße

Falsch: Otto Braunstrasse
Richtig: OttoBraunStraße

Die Art der Fehler deutet darauf hin, daß die Adressangaben händisch (also nicht per Cut&Paste) von einer papiernen Vorlage übertragen wurden (der Administrator hat echt Ahnung von sowas). Es ist also sehr wahrscheinlich, daß wirklich eine Anzeige aufgegeben wurde, und der gute Callboy noch mit Info-Blättern versorgt wurde, s.u..

In der Cecilienstraße 92 befindet sich tatsächlich eine Polizeidienststelle. Wenn er eine Anzeige aufgegeben hat, dann dort, da es wohl nahe bei seinem Wohnort liegt. Einen Hinweis auf die dort angeblich tätige Soko Blogger habe ich nicht finden können.

Seltsam wird es bei der zweiten Adresse, denn dort befindet sich die Zentrale Serviceeinheit (ZSE) der Polizei. Das ist nichts weiter als die interne Polizeiverwaltung, welche sich um Personalangelegenheiten, Gebäude, Fahrzeuge, Waffen, Ausbildung, Beschaffung und interne EDV-Technik kümmert. Die machen dort so ziemlich alles, nur ermittelt wird dort nicht.

Aber in der Otto-Braun-Straße soll doch die Soko Urheberrechte sitzen?
Ist die etwa so abgeschirmt, daß nur der Torsten etwas davon weiß?
Brauche ich jetzt eine neue Identität, muß ich schnell untertauchen, das Blog löschen oder mir Asyl suchen?

Eine Sonderkommission ist eine Gruppe innerhalb einer Organisation für die Bewältigung einer bestimmten Aufgabe, die mit dem herkömmlichen Personal bzw. mit der bisherigen Organisationsstruktur nicht bewältigt werden kann. Bin ich jetzt Staatsfeind Nr. 1?

Nein, alles falscher Alarm. In der Otto-Braun-Straße 27 befindet sich außer der ZSE nämlich noch der Kriminalpolizeiliche Beratungsladen, und dort werden sie ihn hingeschickt haben. MUHAHAHAHA!! Dort, wo sie den Omis neue Türschlösser erklären. KREISCH! HIHIHIHi Was der allerdings mit der Soko Urheberrechte zu tun haben soll, ist wahrscheinlich nur Torsten selber bekannt. Mit dem Internet hat der Laden aber schon etwas zu tun.

Liebe Leute vom Kriminalpolizeilichen Beratungsladen: Der junge Mann, der gerade vor euch steht, und euch ziemlich erheitert, wurde euch von den Kollegen vom Abschnitt 62 „vermacht“. Aber er ist bei euch an der falschen Adresse, der gehört eher in Bonnies Ranch, oder eine vergleichbare Einrichtung.

Wir nahmen dann noch eine weitere (megageheime) Prüfung vor, danach stand fest, daß beide Kommentare wirklich vom Callboy Torsten verfasst wurden.

Sehr bemerkenswert ist der Umstand, daß bei diesem Kommentar Torstens Störung voll ausgebrochen ist. Bisher hat er Kommentare immer mit „Callboy Torsten“ signiert, bei diesem allerdings bezeichnet er sich als „Soko Blogger“, d.h. er fängt an, bei mir die gleiche Scheisse abziehen zu wollen, wie mit seinen Opfern aus den Chat-Räumen. Er nimmt eine mächtige Identität an.

Das entspricht voll und ganz den Analysen, wie sie hier und bei Abi herausgearbeitet wurden. Immer wenn Callboy Torsten im Chat auf Widerstand stieß, änderte er seine Identität, um dann auf andere Art Druck auf seine Opfer ausüben zu können.

Faszinierend, daß er dieses Verhalten jetzt mir gegenüber an den Tag legt, denn das macht er normalerweise nur zur Befriedigung seines Geschlechtstriebs. Meine Ausführungen hier scheinen bei ihm wirklich etwas auszulösen. Er hält mich für einen existenzbedrohenden Feind, läßt sogar gleich zwei SoKos auf mich los. An dieser Stelle möchte ich mich bei Marcel und Dobschat bedanken, die mir wertvolle Hinweise geben konnten.

Übrigens: es ist auch erstaunlich, zu welchem Beitrag er die beiden Kommentare geschrieben hat. Der Artikel Wer kennt diesen Mann? hat nämlich gar nichts mit ihm zu tun. Oder etwa doch?

Der Typ ist sowas von gestört, das gibt es echt nicht. Wahrscheinlich habe ich schon Einzug in seine Träume gehalten. Gut so.

<<Mehr über Callboy Torsten>>

Hinweis für Abi: Verstehst du jetzt, was ich mit dem Artikel bezweckt habe?

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28 Antworten to “Die „SoKo Blogger“ greift ein: Der wohl erfolgloseste Callboy aller Zeiten (Teil 5)”

  1. abi said

    ich nehme an, du möchtest sehen, wie weit du gehen kannst um ihn aus dem bus(c)h zu locken 🙂 offenbar hast du es geschafft.

    deinen aktuellen artikel finde ich übrigens sehr erheiternd (nicht abwertend gemeint!) 🙂 freue mich auf deine nächsten Schreibkünste.

  2. Soko Blogger: jetzt kommt der Justizbus…

    Nein, man soll nicht nach treten, aber wenn es doch so spassig ist. Die Geschichte von, mit und über "Callboy Torsten" ist immer wieder für einen Lacher gut. Nach dem Justizus folgt nun seine neue Schöpfung, die "Soko Blog…

  3. Cybersex… Auf die harte Tour…

    Hier – ganz exklusiv – ein Ausschnitt aus einem sehr aufschlussreichen Chat…
    (anonym): was hast du an?
    Mädchen: Kleidung
    (eine minute später)
    (anonym): was hast du an?
    Mädchen: immer noch Kleidung…!
    (anonym): ich habe nicht…

  4. Rauthorim said

    Naja, langsam werden die Artikel über ihn lächerlich…

  5. Callboy Torsten said

    hast Du Harz 4 Schmirfing nichts bessers zu tun als Verleubnungen und gegen das Urheberrecht zu verstoßen ? Dein Proweider und die Polizei ist schon über Deine Verleubnungen und Urheberrechtsverstöße informiert

  6. telegehirn said

    „Proweider…“ Prust!!! Herrlich dieser Typ. Vielleicht sollte ich auch mal was über diese Type schreiben. Ich freue mich immer über Fanpost. Dem würde ich sogar meine Identität verraten. Aber nur wenn mich bei der SOKO Telegehirn anzeigt.

  7. princo said

    Lieber Rufjunge,
    nett von dir, daß du dich hier zu Wort meldest.

    Deine Situation wird immer verfahrener, denn nichtmal die Polizei scheint dich ernstzunehmen.

    Das bedauere ich sehr.

    Da eine Anzeige gegen mich ziemlich aussichtslos sein dürfte, möchte ich dir gerne erklären, wie du aus der ganzen Sache rauskommst, und die ständigen Berichte über dich endlich aufhören.

    Es gibt zwei Möglichkeiten.

    Möglichkeit A:
    Du ziehst alle deine Anzeigen gegen die anderen Blogger zurück.

    Du beginnst eine Therapie, die dir bei deinen Problemen helfen wird.

    Dann gäbe es auf dieser Seite keine Berichte mehr über dich, ich würde sogar alle meine bereits geschriebenen Callboy-Torsten Artikel zurückziehen, um dir einen Neuanfang zu ermöglichen.

    Möglicherweise machen das die anderen Blogger dann auch.

    Möglichkeit B:
    "…und von der HP werden se erst runtergenommen , wenn se sich stellen – der Treffpunkt ist aber bei mir und ewenntuelles Fahrgeld gibt es bei den Selbststellern nicht…"

    So bist du jedenfalls mit deinen 'Fakes' umgegangen, und ich finde diese Möglichkeit ziemlich interessant. Ich würde aber ein Treffen an einem neutralen Ort vorschlagen.
    ——————-

    So, lieber Rufjunge,
    entscheidest du dich für Möglichkeit A oder B, oder möchtest du lieber so weitermachen wie bisher?

    In diesem Fall würde ich natürlich auch so weitermachen, mir werden noch viele schöne Geschichten einfallen. Du dürftest dir die nächste Geschichte sogar selbst aussuchen:

    1. Callboy Torsten, allein zu Haus.
    2. Callboy Torsten zu Gast bei George W. Bush.
    3. Der Computerspezialist.

    Schreib einfach, wie du dich entschieden hast.

    Angenehme Träume.

  8. ML said

    Der Typ ist einfach nur krank. Da ist alles zu spät!

  9. CJ said

    Sagt mal, wäre das nicht mal ein Anruf bei den genannten Stellen wert? Die interessieren sich bestimmt dafür, wenn sich jemand selbst einer SOKO zugehörig ausgibt.
    Nur mal so ne Idee.

  10. Callboy Torsten said

    warum sollte ich die Anzeigen zurück ziehen , wenn ihr Verleubnungen , Beleidigungen , teilweise mit üble Nachrede und teilweise gegen Urheberrechte verstoßen tut ?

  11. telegehirn said

    Lieber Rufjunge,

    würden Sie denn Ruhe geben, wenn wir Ihnen einen VHS-Kurs „Deutsche Rechtschreibung für Anfänger“ bezahlen würden? Merken Sie nichtm daß Sie sich mit ihrem Verhalten vollkommen lächerlich machen. Aber machen Sie nur weiter so! Sie könnten noch berühmt werden. Traurig berühmt.
    Meine Finger jucken schon und ich bin drauf und dran Ihnen in meinem Blog ein Denkmal zu setzen. Allerdings eines, auf das nicht mal die Vögel freiwillig scheissen würden. Sind Sie interessiert?

  12. princo said

    Warum du deine Anzeigen lieber zurückziehen solltest, hat dir Herr Vetter bereits ausführlich erklärt:

    http://www.lawblog.de/index.php/archives/2006/05/25/lieber-callboy-torsten/

  13. Callboy Torsten said

    jaja – das Ihr weiter Verleubnungen , Beleidigungen , üble Nachreden und gegen das Urhebergesetz verstoßen tust – gehe lieber zum Amt und hole Dein Harz 4 ab statt Verleubnungen , Beleidigungen , üble Nachreden und gegen Urhebergesetze zu verstoßen

  14. abi said

    ich habe irgendwie das gefühl, dass es sich um diesen torsten nur um ein fake handelt… der kann doch ned so dämlich sein… oder etwa doch?…

  15. telegehirn said

    Leider ist der echt…
    Marcel von mein-parteibuch.de hat ja schon mit ihm telefoniert und so weit ich weiß nicht nur er. Der Typ ist also kein Fake.

    Torsten will einfach nicht die Widersinnigkeit seines Handelns einsehen. Er wird wohl erst verstehen, wenn ihn mal jemand vor den Kadi zieht. Er sollte schon mal sparen.

  16. princo said

    Sorry telegehirn, aber so einfach wird sich das Problem nicht lösen.

    Sollte ihn jemand vor den Kadi ziehen, so wird sich sein Opfergefühl noch weiter manifestieren, ganz egal, wie die Sache für ihn ausgeht.

    @Torsten
    Hast du dich eigentlich schon entschieden, ob du Möglichkeit A oder B wählst?

    Alternativ kannst du natürlich auch einen Themenvorschlag für die nächste Geschichte hinterlassen.

  17. telegehirn said

    Sicherlich sieht sich Torsten als Opfer und das wird sich wohl auch nicht mehr ändern. Ein Therapeut könnte da vielleicht noch was reissen. Aber so etwas wie eine einstweilige Verfügung könnte ihn doch zähmen. Das muss man dann natürlich richtig angehen. Das müsste koordiniert werden. Bei Udo Vetter habe ich im Kommentarbereich gelesen, daß einer sich viele Screenshots von Torsten seinen Chataktivitäten gesichert hat.

    Das ist ein Mehrfrontenkrieg und dieser muss strafrechtlich und zivilrechtlich geführt werden. Das Spektrum reicht von groben Unfug über falsche Verdächtigung bis hin zu Straften im Sexualbereich, wenn ich so an die Chatsachen denke.

    Ich würde Torsten auch zu Möglichkeit A raten.

  18. telegehirn said

    Hmmm…Mein Trackback schlägt hier nicht auf und den manuell zu setzen fehlt mir eigentlich die Lust.

    Aber lieber Rufjunge, ich möchte nicht das Du das übersiehst.

    Schau einfach mal

  19. telegehirn said

    http://telegehirn.wordpress.com/2006/06/13/callboy-torsten-eine-geschichte-wie-sie-nur-das-internet-gebaren-kann/

  20. […] Dieser Artikel gehörte heute zu den Top Posts bei WordPress. […]

  21. princo said

    @18 Irgendein Trackback aus der Liste bei dir geht nicht, und daher werden die nachfolgenden blockiert.

    Nimm den ersten raus, die weiteren sollten dann gehen.

  22. telegehirn said

    Bei WordPress funzt das ja eigentlich automatisch und der zu Marcel hat ja auch geklappt. Danach kommt ja schon deiner. Kann aber auch daran liegen, weil bei einem Artikel von Udo Vetter der Trackback deaktiviert wurde. Ich nehme den mal raus und schau dann mal.

  23. […] Weitere Berichte über Kontakte zu Thorsten R. finden sich im Blog Ich blog dich! und im Josh K. Phisher Blog. Dort finden sich auch ein Bild von Thorsten, bei denen es sich wahrscheinlich um den jungen Mann handelt. […]

  24. […] Der Rufjunge hat entdeckt, daß er seine Machtphantasien ideal ausleben kann, wenn er die Justiz für seine Zwecke einspannt. Darauf hatte ich bereits in einem Kommentar hier hingewiesen. […]

  25. […] Der Leiter der SOKO Blogger in Sachen Verleubnungen & Beleidigungen erklärt seine Taktik: […]

  26. Andreas said

    Beim Foto auf dem Banner krieg ich tatsächlich *Angst*. Das sieht irgendwie … „gefährlich“ aus. Also das rechte Foto jetzt 😉

  27. Lieber Torsten,

    wenn Du jemandem unterstellst, dass er „Hartz 4“-Empfänger ist und die Person geht einer geregelten Arbeit nach – dann ist dies eine Rufschädigung und – um bei Deiner Schreibweise zu bleiben – „Verleubnung“, die Dich sehr viel Geld kosten kann!

    An Deiner Stelle wäre ich sehr vorsichtig mit dem, was ich sage …

  28. Torsten, hast Du noch alle Steine auf der Schleuder? (Update)…

    Ich hoffte das Thema "Callboy der Herzen" endgültig hinter mir zu haben. Zu früh gefreut, inzwischen belästigt er Andrea und "verleubnet" mich öffentlich…

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