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Der wohl erfolgloseste Callboy aller Zeiten (Teil 8)

Posted by princo - 01.08.2006


Wie man einem Eintrag auf ichblogdich.de leider entnehmen muß, sind die Schlichtungsverhandlungen zwischen Callboy Torsten und einigen Bloggern leider gescheitert. Das ist schade, den es handelte sich wohl um durchaus ernstgemeinte Anstrengungen, diesen Fall außergerichtlich beizulegen.

Dem Schlichter Marco hatte ich zu einem sehr frühen Zeitpunkt folgendes geschrieben:

Unterstützen Sie CT doch direkt. Treten Sie in Kontakt mit Ihm, und bieten Sie ihm Ihre Hilfe an.

Und wir schaun mal, was dabei herauskommt.

Die nachfolgenden Verhandlungen wurden nicht öffentlich geführt. Dieses Blog war in diese auch nicht mit einbezogen.

Wie wir nun wissen, hat es nicht hingehauen, und das lag wohl ausschließlich an Callboy Torsten:

Zitate von ichblogdich.de:


Jeder kontaktierte Blogger war auf seine Weise bereit, sich mit Torsten zu einigen.
Bei drei Konfliktparteien waren theoretisch schon alle Punkte geklärt.

Es lag sicherlich nicht an den Bloggern. Alle Blogger, die kontaktiert wurden, waren ausnahmslos verhandlungsbereit.
Ganz im Gegenteil. Einige Blogger waren gar bereit alle oder zumindest einige ihrer Beiträge über Torsten zu löschen.
Auch hatten sich fremde Geldgeber bereit erklärt, evtl. angefallene Kosten auf Seiten einzelner Blogger (z.B. Rechtsanwaltskosten usw.) abzudecken, wenn eine Schlichtung drohte, an diesen Kosten zu scheitern.
Doch zur Einigung gehören eben immer zwei Seiten.

Das, war dort beschrieben wird, war der Bau einer mindestens dreispurigen goldenen Brücke. Die angesprochenen Blogger ziehen fast alles zurück, die angefallenen Kosten werden durch fest zugesagte!! Spenden aufgefangen.

Hätte Callboy Torsten jetzt noch die Anzeigen zurückgezogen, wäre eine ideale Win-Win-Situation entstanden, und alle wären zufrieden gewesen (jedenfalls was die Bloggerauseinandersetzung betrifft).

Was ist geschehen?
Das wissen wir nicht, da die Vermittlung nicht öffentlich vor sich gegangen ist. Daher sind sämtliche Vermutungen darüber rein spekulativ. Aber man kann durchaus auf einige Mängel bei dieser Aktion hinweisen. So ist davon auszugehen, daß sämtliche Kontakte zwischen den Parteien (inkl. Vermittler) nur per Fernkommunikation abliefen. Berücksichtigt man dabei das Kommunikationsverhalten vom Callboy Torsten aus der Vergangenheit, so wird einem der Schwachpunkt dieser Aktion irgendwann klar: sie war eben nicht komplett isoliert.

Es gibt eine ganze Menge von „stillen Beobachtern“ bei dieser Angelegenheit, einige davon finden es anscheinend durchaus spaßig, diese Friedensbemühungen zu torpedieren. Dazu brauchte es nicht viel, es genügte möglicherweise ein Anruf bei CT, um dessen Vertrauen in den Vermittler zu erschüttern.

Das ist natürlich pure Spekulation, aber mein Bauchgefühl bei dieser Angelegenheit hat mich bis jetzt noch nie getäuscht.

Betrachten wir mal die angeführten kleinen Erfolge. Als ein ziemlicher Erfolg wird derzeit das Verschwinden der Prangerseiten angesehen. Das kann ein Erfolg sein, muß es aber nicht. Es kann durchaus sein, daß CT einfach nur von seinen Providern gekickt wurde. Ein Hinweis darauf findet sich hier:

Der strausberbBLOGer schreibt ihm am 31. Juli 2006 um 15:29 Uhr

Ausserdem habe ich keine falschen Schreiben an Deinen Proweider gerichtet!

Auch wenn der originale Beitrag nicht mehr existiert, so läßt dies doch den Schluß zu, daß die CT-Seiten nicht ganz freiwillig aus dem Netz verschwunden sind.

Den bisherigen Informationen zufolge, wird sich derzeit wohl kein deutscher Provider finden, der CTs Prangerseiten hosten möchte. Und diese Prangerseiten braucht er. Er wird auch einen Weg finden, damit wieder online zu gehen.

Das liebe Geld
Heute tauchte eine neue Internet-Seite des Callboy Torsten auf. Unter neuer Domain, aber mit den alten Farben und Schriftstilen. Auf dieser Seite gibt Callboy Torsten die wahren Gründe für das Scheitern der Verhandlungen bekannt. Es liegt nämlich angeblich nicht an ihm, sondern daran, daß während der Schlichtungsverhandlung wohl 350 EUR an Spenden eingesammelt wurden, die zur Abmilderung der finanziellen Folgen für Torsten und die Blogger eingesetzt werden sollten. Torsten hat aber das Ganze wieder mal nicht verstanden, er denkt, daß ihm allein das Geld für seinen Kampf gegen die Blogger zusteht, und wirft den Schlichtern vor, sie würden das Geld unterschlagen wollen. Es würde mich nicht wundern, wenn hier weitere Klagen anhängig werden.
Seltsamerweise verweist Torsten auf seiner neuen Seite wieder an die Vermittler als Kontaktpersonen, obwohl sie ihm doch angeblich ganz übel mitspielen. Das verstehe, wer will. Es ist halt Torsten, der da schreibt. Ich werde derzeit nicht auf diese Seite verlinken, um zu vermeiden, daß dort wieder eine Prangerseite entsteht. Ich möchte auch nicht, daß in den Kommentaren auf diese Seite verlinkt wird!

Wie geht es jetzt weiter?
CT wird wohl seinen Kampf gegen die Blogger weiterführen, ungeachtet der Tatsache, daß er sich dabei in den wirtschaftlichen Ruin reitet. Er wird seine Klagen gegen die Blogger durchziehen wollen, auch wenn dies keinerlei Erfolg verspricht.

Dieses Thema ist „dursch“. Aber so langsam wird es Zeit, andere Fragen zu stellen:

Ich weiß, daß diverse Ermittlungsorgane hier mitlesen. An diese richtet sich jetzt meine Frage: „Wie lange werden Sie diesem Treiben noch zusehen?“

Es ist doch ganz offensichlich, daß sich hier jemand absolut in die Scheisse reitet, und sich finanziell und seelisch total ruiniert.

Warum habe Sie kein Erbarmen, und machen diesem Spiel endlich ein Ende? Wieviele Beweise brauchen Sie denn noch? Merken Sie nicht, daß hier sofort geholfen werden muß?

Und wenn das nicht hilft?
Es hat sich möglicherweise die Erkenntnis durchgesetzt, daß hier gar nicht die berühmte Sau durchs Dorf getrieben wird, sondern einem bedauernswerten Menschen nicht die Hilfe zuteil wird, die er eigentlich benötigt. Dies hat überhaupt nichts mehr mit den Bloggern zu tun, die über diesen Fall berichten, sondern eher damit, warum die zuständigen Behörden nichts in diesem Fall unternehmen.

Und dies wird möglicherweise ein Thema sein, über welches demnächst vermehrt gebloggt wird. Damit wird die Angelegenheit einfach auf eine andere Ebene gehoben, und irgendwann werden sich die verantworlichen Behörden unangenehmen Fragen stellen müssen. Damit entkoppelt sich die Angelegenheit auch von der Person CT, wird damit „griffig“ und medienkompatibel.

Es ist schon klar, daß einige Vorgänge Zeit brauchen, nur bedeutet dies derzeit, daß ein immenser Schuldenberg aufgebaut wird, und viele Betroffene am Ende auf ihren Ansprüchen sitzen bleiben werden.

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19 Antworten to “Der wohl erfolgloseste Callboy aller Zeiten (Teil 8)”

  1. Servus Princo!
    Auch HIER habe ich bereits einen Hinweis gegeben, dass die Seite verschwinden wird!

    Und auch HIER habe ich noch etwas dazu gesagt!

    Die Adresse, welche Du erwähnst, existiert schon länger, aber auch ich habe diese bewusst nicht erwähnt.

    Was die Antworten von mir in meinem Blog betrifft, braucht nun wahrlich nicht viel Fantasie um zu raten, was er wohl geschrieben hat!

  2. …betrifft, braucht MAN nun wahrlich…

  3. Callboy Torsten said

    das die Verhandlungen gescheitert waren lag nicht an mir und Princo Dein Verfahren ist noch nicht ausgesetzt und war auch nicht geplant das es ausgesetzt wird

  4. princo said

    Und du bist dir ganz sicher, daß die Schlichtungen nicht wegen dir geplatzt sind? Auf http://www.ichblogdich.de/?p=252 steht etwas anderes. Und ich bin geneigt, C.J. an dieser Stelle mehr zu glauben als dir.

  5. El Toro said

    Wenn die Blogger einfach nicht mehr über CT berichten dürfte sich das Thema doch auch erledigen, oder?

    Die Verfahren die CT eingeleitet hat dürften ohnehin nicht viel Chancen haben.

    Ich glaube dass sich das Ganze hier immer wieder von neuem aufschaukelt.

  6. C.J. said

    „Und ich bin geneigt, C.J. an dieser Stelle mehr zu glauben als dir.“
    Oh danke. Welche Ehre. 🙂

  7. Ätsch! STÖCKCHEN! :mrgreen:

  8. Rübezahl said

    Wenn er einen umgebracht hat, dann reagieren die zuständigen Stellen. Ist doch immer so in Deutschland, erst muss irgendwas schlimmes passieren.

  9. Rübezahl said

    Es existiert wieder, zwar „Ohne Worte“ aber dafür mit einem Foto aus dem Tour Blog (glaube ich). Links erspare ich mir natürlich, ihr wisst schon.

  10. princo said

    dbddhkP

  11. Rübezahl said

    @Princo

    Man gut das ich diese Abkürzung kenne. Sehe ich auch so! 😉

  12. princo said

    Und schon ist die neue Heimstatt wieder futsch?

  13. C.J. said

    jup

  14. zuiderbuur said

    aus den AGB des Proweiders 1blu:

    „2.3 Der Kunde verpflichtet sich, keine Domains oder Inhalte anzubieten, die extremistischer (insbesondere rechtsextremistischer) Natur sind oder pornographische oder kommerzielle erotische Angebote beinhalten. Dies gilt auch für eine Verlinkung auf Seiten, die solche Inhalte enthalten.“

    „3.3 Bei extremistischen, pornografischen oder kommerziell erotischen Inhalten kann 1blu statt lediglich eine Sperrung vorzunehmen auch eine fristlose Kündigung aussprechen.“

  15. ecaps_retnec said

    Da hat ein kurzer Hinweis meinerseits gereicht. Ich hoste da teilweise auch, ich darf sowas auch nicht.

  16. zuiderbuur said

    @15
    dann wirst du sicher seinem neusten „proweider“ webcockpit (aka strato) auch einen Hinweis geben. Denn deren AGB sind wortgenau identisch.

  17. MaxR said

    Eigentlich könnte man ja erst die AGB lesen und dann einen Antrag stellen, aber das ist wohl zuviel verlangt.
    Es gibt doch sicherlich auch Spezialho(r)ster für Schmuddelseiten, aber die sind wohl zu billig.

  18. MaxR said

    Eigentlich könnte man ja erst die AGB lesen und dann umziehen, aber das ist wohl zuviel verlangt.
    Es gibt doch sicherlich auch Spezialho(r)ster für Schmuddelseiten, aber die sind wohl zu teuer.

  19. Torsten (kein Callboy) said

    Der Appell am Schluss ist etwas irritierend. Was sollen bitteschön „Ermittlungsorgane“ unternehmen? Ihn in eine Zwangsjacke stecken und in eine Klinik bringen? So einfach geht das zum Glück auch wieder nicht.

    Dass sich Torsten wirtschaftlich noch weiter ruinieren kann, bezweifle ich. Wer nichts hat, hat auch nichts zu verlieren. Dabei sehe ich kein Indiz, dass er eine Gefahr für die Allgemeinheit ist.

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