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Callboy Torsten: Siegeszug vor dem AG Bloggershausen

Posted by princo - 06.09.2006


Wie bereits vereinzelt durschgesickert ist, hat Torsten seine Ankündigung wahr gemacht, und dem Gericht seinen selbstgefundenen Paragraphen links und rechts um die Ohren gehauen (nachdem er ihn ganz überraschend aus einer Aldi-Tüte gezogen hatte). Der Triumph war ihm deutlich anzusehen, damit hat er alle kalt erwischt.

Gut, es war eigentlich kein richtiger Paragraph, sondern wohl eher Artikel 5 Absatz 2 aus dem Grundgesetz, wo auch etwas über die Möglichkeit der Einschränkung der Meinungsfreiheit steht.

Der Richter war schwer beeindruckt, welch unendlicher Wissensschatz in der Wikipedia verborgen ist. Leider konnte man nicht sicher erkennen, ob der Richter diesen Paragraph kannte. Wahrscheinlich nicht, denn er ist nicht weiter darauf eingegangen.

An dieser Stelle richtete der Richter eine etwas seltsame Frage an Callboy Torsten: „Sehr geehrter Herr R., standen Sie bereits mal unter Betreuung?

Callboy Torsten verweigerte die Antwort, mit dem Hinweis darauf, daß er die Frage nicht beantworten müsse.

Die mündliche Verhandlung wurde beendet, das Urteil wird am 11.09.06 verkündet. Persönliches Erscheinen ist dazu nicht nötig.

So, und jetzt kommt der Teil mit der Desinformation:

Da bei Fellowpassenger erhöhte Fluchtgefahr besteht (er kommt aus Bayern), wurde ihm aufgegeben, sich sofort in die Untersuchungshaftanstalt des MfS in Berlin-Hohenschönhausen zu begeben, und dort die Urteilsverkündung abzuwarten.

Das Urteil wird wahrscheinlich sehr hart ausfallen, eigentlich geht es wohl nur noch darum, festzulegen in welcher Reihenfolge ihm die Griffel abgehackt werden. Griffiges Schreibverbot besteht bereits schon jetzt. Seine Leibspeise „Königsberger Klopse“ wurde ihm verwehrt, da er heute schon einen Klopps hatte.

Das ist für Fellowpassenger wohl richtig böse ausgegangen. Und das alles nur wegen diesem Artikel. Callboy Torsten hat möglicherweise einen überragenden Sieg mit einer respektablen juristischen Einzelleistung errungen.

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13 Antworten to “Callboy Torsten: Siegeszug vor dem AG Bloggershausen”

  1. Michi said

    Das ist in der Tat eine seltsame Bemerkung des werten Herrn Richters.
    Wie er nur darauf gekommen ist?

  2. alfredl said

    > Callboy Torsten verweigerte die Antwort, mit dem Hinweis darauf, daß er die Frage nicht beantworten müsse.
    Das hat er wohlgetan, war auf der Hut!
    > Callboy Torsten hat möglicherweise einen überragenden Sieg mit einer respektablen juristischen Einzelleistung errungen.
    Na also, es geht doch!

  3. […] Das Entscheidung des Gerichts wird zwar erst am Montag mitgeteilt, aber nach Darstellung von Prozessbeobachtern ist davon auszugehen, dass der Berliner Prostituierte Torsten R. wieder einmal unterlegen ist. Interessant in diesem Zusammenhang ist auch der kurze Bericht von Josh K. Phisher, nach dem der Richter an Torsten R. die Frage richtete, ob er schon einmal unter Betreuung stand. Eine Antwort auf diese Frage wurde von R. verweigert. Mehr dazu sicherlich in Kürze beim Fellow Passenger […]

  4. ein mitleser said

    Hallo meine Herren, Torsten braucht nicht nur einen Betreuer, er braucht professionelle Hilfe, und das auf Dauer. Er bezieht ja nicht umsonst eine Rente.

  5. Du kennst meine Einkommen besser als ich @ ein Mitleser *lol*

  6. ein mitleser said

    und nicht nur dass, Herr Torsten, ich wußte nicht dass wir schon einmal zusammen Kühe gemolken haben. Ich bitte doch bei der förmlichen Anrede zubleiben.

  7. Nur ein Leser said

    Über Ihr Einkommen Herr Torsten wissen wir alle zumindest eins: mit irgendwelchen sexuellen Dienstleistungen für Frauen verdienen Sie nicht einen Cent…

  8. stimmt doch garnicht @ nur ein Leser – Du weißt es wieder mal besser als ich *lol*

  9. […] Über die jüngste Verhandlung wurde freundlicherweise bereits in den Memoiren des Josh K. Phisher, im srbBLOG und auch von C.J. in den Kommentaren zu unserem letzten Beitrag erste Impressionen vermittelt. Über den Ausgang berichten wir nach Zugang des Urteils. Denn bis dahin steht offizell ja noch nicht fest, ob es des Verfügungsklägers oder unser 11. September wird. Das ist nämlich der Tag der Urteilsverkündung. […]

  10. Gegen die Behauptung, Königsberger Klopse wären meine Leibspeise verwehre ich mich aber aufs Schärfste, mein lieber Herr Princo.

  11. […] Ohne viele Worte hatte ich bereits auf die Verhandlung hingewiesen, gestern fand sie nun statt. Die Berichte bei Fellow Passenger, Josh K. Phisher, im srbBlog und im MonacoBlog sprechen eine recht deutliche Sprache, auch wenn diese augenscheinlich wieder einmal nicht von jedem verstanden wird. […]

  12. alfredl said

    Lieber Callboy: Ich würde mich hier nicht über mein Einkommen auslassen, sonst hetzt Ihnen noch jemand die Steuerfahndung auf den Hals. Und Sie wissen ja bestimmt, daß auch auf Erträge aus sexuellen Handlungen Steuer fällig wird.
    Ist Ihr Gewerbe überhaupt ordnungsgemäß angemeldet?
    Haben Sie den notwendigen Gesundheitspaß?
    Geben Sie die Einkünfte beim Finanzamt an?

    etcetera
    Ich würde mal nicht ganz so laut lachen, sonst bringen Sie noch jemanden auf dumme Gedanken. Und Sie wissen ja selber am besten: Ein Schriftsatz ist schnell erstellt und abgeschickt. Und gerade die Steuerfahndung hört sehr gerne auf anonüme Anzeigen!

    Bitte jetzt endlich Ruhe

  13. […] Das ist nicht komisch, der Mann braucht Hilfe, die er im Internet nicht kriegen kann. Ich hoffe, dass dieses auch einer der Richter erkennt, und dann den entsprechend Urteilt. An dieser Stelle richtete der Richter eine etwas seltsame Frage an Callboy Torsten: “Sehr geehrter Herr R., standen Sie bereits mal unter Betreuung?” […]

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