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Raubtaten mit „Scream-Masken“ aufgeklärt

Posted by princo - 24.11.2006


Berlin, Spandau
# 2605
(Pressemeldung # 2272 vom 16. Oktober 2006)

Die Kriminalpolizei der Direktion 2 konnte jetzt zwei Raubtaten aus der Spandauer Wilhelmstadt aufklären. Tatverdächtig sind zwei 16-jährige Jugendliche, die nach ihrer Vernehmung und Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft wieder auf freien Fuß gesetzt worden sind.

Wie berichtet, hatten die beiden Jugendlichen am 15. Oktober gegen 19 Uhr eine 65-jährige Frau angegriffen. Sie rissen die Seniorin im Hof einer Wohnanlage in der Beyerstraße zu Boden und flohen anschließend mit ihrer Handtasche. Die Frau erlitt dabei Hautabschürfungen an der Hand, außerdem wurde ihre Brille beschädigt.

Bei einer zweiten Tat blieb es am 14. Oktober beim Versuch. Ein älteres Ehepaar konnte sich im Baumertweg in einen Hausflur retten, als die Jugendlichen sie gegen 21 Uhr 40 mit einem Schlagstock bedroht hatten. In beiden Fällen waren die Räuber mit sogenannten „Scream-Masken“ getarnt. Dieser Umstand führte die Ermittler letzten Endes auf die richtige Spur.

Bereits am 11. Oktober stürmten die Beiden in die Räume eines Geschäftes am Metzer Platz und wollten die 55-jährige Inhaberin „erschrecken“. Diese setzte sich jedoch mit einem Gehstock zur Wehr und vertrieb die 16-Jährigen. Über diese „Tat“ war einer der „Spaßvögel“ noch am nächsten Tag so erbost, dass er zu einem Polizeiabschnitt ging, um Anzeige wegen Bedrohung zu erstatten. Die Beamten fertigten einen Bericht, der auch auf dem Schreibtisch des Ermittlers der Kripo landete. Er lud den 16-Jährigen als Zeugen zum Gespräch, in dessen Verlauf sich der Jugendliche in Widersprüche verstrickte. Am vergangenen Freitag wurden die Jugendlichen ihren Erziehungsberechtigten übergeben.

Quelle: http://www.berlin.de/polizei/presse-fahndung/archiv/50745/index.html

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3 Antworten to “Raubtaten mit „Scream-Masken“ aufgeklärt”

  1. Hendric said

    Fast so dämlich wie mit ner Tüte (Haschisch-Zigarette) in die Wache zu gehen, um eine Körperverletzung zu melden.
    Es gab auch einen Fall wo ein geprellter Koks-Käufer seinen Dealer einzeigen wollte.

  2. Nennt mich kleinkariert, aber lustig ist daran nur das Fettgedruckte. Aber gut, deshalb wird es auch fettgedruckt sein.

    zu #1: Es gibt sogar ein Urteil des Bundesgerichtshofs, in dem sinngemäß ausgeführt wird, daß es grundsätzlich möglich ist, daß ein Dealer Betrug zum Nachteil des Käufers begehen kann. Weiteres scheitert dann (erst) daran, daß der Kaufvertrag über die Drogen selbstverfreilich sittenwidrig ist.

  3. princo said

    Ziemlich scharfsinnig, aber zum Thema „kleinkariert“ gibt es demnächst auch einen Artikel von mir 🙂

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