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Backup eines Ubuntu-Systems

Posted by princo - 19.08.2008


Aus gegebenen Anlaß schreibe ich hier mal auf, wie man ein Ubuntu-System so auf einen externen Datenträger sichert, daß man das System aus dieser Sicherung auch leicht wiederherstellen kann.

Gleichzeitig ist es eine Möglichkeit, wie man ein Linux-Dateisystem defragmentieren kann.

Dieser Artikel wird bei Bedarf korrigiert oder geändert.

Vorbemerkung
Die nachfolgenden Ausführungen behandeln die Sicherung einer typischen Ubuntu-Installation. Dabei handelt es sich bewusst nicht um eine Archivierung mit mehreren verschiedenen Sicherungsständen. Dies kann natürlich durch ein Umkopieren des Sicherungsverzeichnisses erreicht werden, ist aber hier nicht Bestandteil des Artikels. Dieses Thema wird ggfs. gesondert behandelt werden.

Auch wenn die schiere Größe des Artikel einen anderen Eindruck erwecken mag: Hier wird eine sehr einfache und äußerst robuste Möglichkeit der Datensicherung beschrieben. Jeder, der in der Lage ist, drei simple Textdateien anzulegen, wird mit dieser Anleitung etwas anfangen können.

Die Vorbereitung
Man nehme:

  1. Eine externe Festplatte genügend großer Kapazität. Ungefähr so 250 GB aufwärts. Je größer, desto besser. Diese Festplatte sollte mindestens eine USB 2.0 Schnittstelle haben, und über einen eigenen Ein/Aus-Schalter verfügen.
  2. Man lädt sich die SystemRescueCD herunter, und brennt das Image auf einen CD-Rohling. Derzeitiger Stand ist die Version 1.0.4
  3. Man installiert über die Paketverwaltung das Programm gparted.
  4. Über System – Systemverwaltung – Partitions Editor löscht man die evtl. auf der externen Festplatte vorhandenen Partitionen (vorher das Dateisystem der Platte aushängen), und legt eine primäre ext3 Partition in ausreichender Größe an.
  5. Dann schaltet man die externe Platte aus, wartet einen kleinen Moment, und schaltet sie dann wieder ein. Die Platte sollte jetzt wieder automatisch eingehängt werden (nach /media/disk)
  6. Nun öffnet man ein Terminal, und gibt dort den Befehl sudo chmod 777 /media/disk ein.
  7. Jetzt kann man auf der externen Platte drei bestimmte Dateien anlegen.

Die Datei Backup-rsync.sh (drei Zeilen):

sudo dd if=/dev/sda of=Backup-sda.mbr count=1 bs=512
sudo sfdisk -d /dev/sda > Backup-sda.sf
sudo rsync -avxSH --delete --exclude-from=exclude.dat / ./Backup

Dann die Datei Backup-komplett.sh (drei Zeilen)


mkdir /mnt/input
mount -r /dev/sda2 /mnt/input
rsync -avSH --progress --delete /mnt/input/ /mnt/output/Backup

(Für /dev/sda2 trägt man natürlich die Partition ein, auf der sich die eigene Linux-Installation befindet. Bei mir ist das /dev/sda2 weil auf sda1 noch eine Windows-Installation liegt)

Die Datei exclude.dat (11 Zeilen):


/dev/*
/initrd/*
/lib/modules/*
/proc/*
/srv/*
/sys/*
/tmp/*
/tmp/var/lib/*
/var/run/*
/var/tmp/*
.gvfs

Nun muß man die beiden .sh Dateien noch ausführbar machen. Am einfachsten mit dem Dateimanager Nautilus. Dort mit der rechten Maustaste auf die Dateien klicken, Eigenschaften – Zugriffsrechte – Datei als Programm ausführen (Haken setzen).

Die externe Festplatte sollte jetzt folgenden Inhalt haben:

Inhalt der externen Festplatte

Inhalt der externen Festplatte

Damit sind die Vorbereitungen auch schon abgeschlossen.

Das Backup
Man startet den Backup-Vorgang durch Doppelklick auf Backup-rsync.sh. Nach Eingabe des Passwortes geht es auch schon los. Nach einiger Bedenkzeit werden einem die Dateien angezeigt, die gerade gesichert werden.

Während des Backups kann mit dem System ganz normal weitergearbeitet werden.

Bevor die Frage kommt, hier gleich die entsprechende Antwort: Das Backup dauert solange, bis es zu Ende ist. Das erkennt man daran, daß sich das Fenster schließt. Sollte man das Backup vorzeitig abbrechen müssen, so kann es es einfach mit STRG-C tun. Das Backup kann später einfach fortgesetzt werden. Nachfolgende Backups werden dann sehr viel schneller durchgeführt, und dauern i.d.R. nur wenige Minuten.

Das erweiterte Backup
Um ein wirklich vollständiges Backup zu haben, ist es zwingend notwendig, mindestens einmal eine Sicherung mittels Backup-komplett.sh durchzuführen. Das kann aber nicht unter dem laufenden System stattfinden. Dafür muß der Rechner mit der SystemRescueCD (s.o.) gebootet werden. Theoretisch könnte man auch eine fast beliebige Linux-Live-CD dafür verwenden, aber davon rate ich ab. Das Skript funktioniert am Besten mit der SystemRescueCD.

Man startet mit der SystemRescueCD, und läßt den Bootvorgang entweder einfach durchlaufen, oder man gibt am Boot-Prompt diese Zeile an: „rescuecd setkmap=de„. Sollte die CD nicht richtig starten, dann kann man noch die Option “ acpi=off“ anhängen. Im Bootprompt gilt natürlich anfangs noch die amerikanische Tastaturbelegung 🙂

Ist das System gestartet, dann ermittelt man mit Hilfe des Befehls

fdisk -l

die derzeit gültige Partitionsnummer des externen Laufwerkes. Diese kann sich nämlich u.U. von Bootvorgang zu Bootvorgang unterscheiden. Das kommt ganz auf die eigene Hardware an.

Angenommen, das externe Laufwerk liegt auf /dev/sdg1 dann muss man jetzt folgende Befehle eingeben

mkdir /mnt/output
mount
/dev/sdg1 /mnt/output
cd /mnt/output

Zur Kontrolle mal

ls

eingeben, dann müßte man die Backup-Dateien und das Verzeichnis Backup sehen.

Jetzt wird mit der Eingabe von

./Backup-komplett.sh

der finale Backup-Vorgang gestartet. Dieser Vorgang dauert nur wenige Minuten, beim allerersten Backup etwas länger.

Danach fährt man den Rechner mittels

halt

herunter, und trennt den externen Datenträger vom System.

Nähere Erläuterung: Man kann den Rechner zwar auch nur mit der Backup-komplett.sh sichern. Allerdings sinkt dann erwartungsgemäß die Bereitschaft ein regelmäßiges Backup zu machen, weil das Booten mit der SystemRescueCD zu umständlich ist.

Das erweiterte Backup (DeLuxe-Version)

Wenn einem die manuelle Eingaben des vorherigen Abschnittes zu mühselig sind, dann gibt es noch eine andere Methode, um das erweiterte Backup (die Vollsicherung) durchzuführen.

Dies geschieht über eine leicht modifizierte Version der SystemRescueCD. Idealerweise installiert man diese CD dafür auf einem USB-Stick, wie es HIER beschrieben wird. Dafür sind mittlerweile alle gängigen Sticks geeignet. Der Stick sollte eine Kapazität von 1 GB haben (kostet derzeit um die 6 Euro).

Größere Sticks sind natürlich auch geeignet, aber ich rate davon ab, weil man sonst zuviel Mist auf diesen Dingern speichert 🙂

Natürlich muß der betreffende Rechner auch in der Lage sein, von einem solchen Stick zu booten. Wenn das nicht der Fall ist, dann können die nachfolgenden Ausführungen auch mit einem modifizierten CD-Image durchgeführt werden. Dafür verweise ich allerdings auf die entsprechende Dokumentation. Mit einem USB-Stick ist das viel einfacher zu realisieren.

Um eine Vollsicherung ohne weitere Benutzereingaben zu realisieren, muß der Stick sowohl mit der zu sichernden Platte, als auch mit dem Sicherungsmedium „verheiratet“ werden.

Dafür fährt man den Rechner regulär hoch, und schließt die externe Festplatte an.

In einem Terminalfenster gibt man dann den Befehl sudo blkid ein. Es werden die UUIDs sämtlicher angeschlossenen Partitionen ausgegeben.

Dann steckt man den USB-Stick mit der SystemRescueCD ein, und legt dort im Hauptverzeichnis die Datei „autorun“ mit folgendem Inhalt an:


#!/bin/bash
mkdir /mnt/output
mkdir /mnt/input

if mount UUID='UUID-ZIEL' /mnt/output
then
 echo 'Ziel erfolgreich gemountet.'
else
 echo 'Ziel NICHT verfügbar oder UUID falsch!'
 exit 1
fi

if mount -r UUID='UUID-QUELLE' /mnt/input
then
 echo 'Quelle erfolgreich gemountet.'
else
 echo 'Quelle NICHT verfügbar oder UUID falsch!'
 exit 1
fi

cd /mnt/output

if rsync -avSH --progress --delete --exclude=/tmp/* /mnt/input/ /mnt/output/Backup
then
 halt
else
 echo 'Backup konnte NICHT vollständig durchgeführt werden!'
 exit 1
fi

Für UUID-ZIEL und UUID-QUELLE muß man natürlich die eigenen Werte aus obigen „sudo blkid“ eintragen.

Danach editiert man die Datei „syslinux.cfg“ auf dem Stick:
Die erste Zeile wird auf

default rescuecd setkmap=de docache

geändert.

Zum Testen bootet man das System bei ausgeschalteter externer Festplatte mit dem USB-Stick. Das Script muß jetzt mit der Fehlermeldung „Ziel NICHT verfügbar oder UUID falsch!“ abbrechen.

Der nächste Bootversuch findet dann mit eingeschalteter externer Festplatte statt. Diesmal sollte das System die Datensicherung ohne Fehlermeldung durchführen.

Nach erfolgreicher Sicherung fährt das System duch den „halt„-Befehl in der „autorun„-Datei herunter und schaltet sich ab. Der „halt„-Befehl kann natürlich auch durch ein „reboot“ ersetzt werden, wenn dies gewünscht ist.

Während die Sicherung läuft, kann der USB-Stick (oder die CD) entfernt werden, er/sie ist für den weiteren Ablauf nicht nötig.

Wann verwendet man Backup-rsync.sh und wann Backup-komplett.sh?
Eigentlich sollte das durch die vorangegangenen Ausführungen bereits klar sein:
Backup-rsync.sh ist für die tägliche Sicherung zuständig,
Backup-komplett.sh stellt sicher, daß das System vollständig wiederhergestellt werden kann.

Backup-komplett.sh sollte man grundsätzlich vor kritischen Aktionen am System durchführen. Dazu gehören bestimmte System-Updates (z.B. neuer Kernel), oder wenn man neue Software installieren möchte. Es schadet aber auch nicht, wenn man dieses Prozedere regelmäßig durchführt, z.B. jede Woche.

Wie greife ich auf die Daten im Backup zu?
Ganz simpel: einfach nur die externe Platte einschalten und das automatische Mounten abwarten. Da die Daten 1:1 abgelegt werden (inkl. aller Berechtigungen) kann man ganz normal mit dem Dateimanager durch die Verzeichnisse wandern, und auf jede Datei im Backup zugreifen. Dafür ist keine extra Software nötig.

Ist das wirklich ein komplettes Backup?
Ja und Nein. Bei erneuten Sicherungsläufen werden die Dateien anhand ihrer Größe und ihres Datums verglichen. Gibt es dabei einen Unterschied, wird die Datei gesichert. Es gibt allerdings ein paar Sonderfälle, bei denen die Größe und das Datum einer Datei gleichbleibt, obwohl sich der Inhalt geändert hat. Das ist z.B. der Fall, wenn man bei Digitalfotos die EXIF-Informationen verändert. Eine derart geänderte Datei würde nicht neu gesichert werden. Man könnte die Backup-Skripte zwar ganz leicht darauf anpassen, allerdings würden sich die Backup-Zeiten dadurch erheblich verlängern. Und zwar in einer Dimension, welche nicht mehr vertretbar wäre.

Man kann diesen Sonderfall aber ganz einfach dadurch umgehen, indem man das Backup von Zeit zu Zeit löscht, und komplett neu anlegt. Das empfiehlt sich besonders dann, wenn man sein System komplett neu aufsetzen möchte.

Dazu muß man nur Folgendes in einem Terminalfenster eingeben (bei eingehängter externer Platte):

cd /mnt/disk
sudo rm -rf Backup

Verschiedene Backup-Stände erzeugen, mit Trick 17:
Eine herausragende Eigenschaft des ext3 Dateisystems von Linux ist die Möglichkeit sog. Hardlinks zu erzeugen. Dadurch ist es möglich, eine Kopie des Verzeichnissystems zu erstellen, ohne daß dafür zusätzlicher Speicherplatz verwendet wird. Das geht allerdings nur, wenn sich die Kopie auf dem gleichen Datenträger wie das Original befindet.

In unserem Fall wäre das Backup das Original (wir erstellen eine Kopie des Backups). Idealerweise, nachdem wir eine Sicherung mittel Backup-komplett.sh und der SystemRescueCD durchgeführt haben:

cd /mnt/output
cp -al Backup beliebiger-Name

Bei der nächsten Sicherung würden die Dateien in Backup abgeglichen werden, aber die Dateien in Verzeichnis „beliebiger-Name“ würden noch den alten Stand haben. Der Clou dabei ist, daß nur die veränderten Dateien zusätzlichen Speicherplatz verbrauchen. Dadurch kann man fast beliebig viele Sicherungsstände vorrätig halten, ohne daß der Platz knapp wird.

Wäre es nicht ratsamer, die Daten gleich mit einem Raid-System abzusichern?
Es spricht nichts dagegen, seinen Rechner in dieser Form zu konfigurieren. Eine zusätzliche Sicherung, wie sie hier beschrieben wird, ist aber dennoch notwendig, da nur so auch eine Absicherung gegen Fehlbedienung (z.B. versehentliches Löschen) geschaffen werden kann.

Kann ich die Sicherung auch auf eine andere Partition der gleichen internen Festplatte durchführen?
Nein. Das wäre keine Datensicherung mehr. Was ist, wenn die Platte kaputt geht? Dann sind alle Daten weg, auch die von der zweiten Partition.

Kann ich die Sicherung dann auf eine zweite interne Festplatte durchführen?
Nein. Es ist zwar prinzipiell möglich, aber nicht ratsam. Interne Festplatten unterliegen einfach einem höheren Verschleiß. Sie können verhältnismäßig leicht durch thermische und elektrische Einwirkungen zerstört werden. Daher ist es empfehlenswert, die Daten auf einen externen Datenträger zu sichern. Den kann man sich nämlich leichter in den Schrank legen, oder an einem sicheren Ort aufbewahren.

Kann ich jede beliebige externe Festplatte zur Sicherung benutzen?
(Hinweis: Dieser Absatz wurde am 30.09.2009 aufgrund von Hinweisen in den Kommentaren hinzugefügt).

Im Prinzip Ja, aber in der Praxis treten besonders bei externen USB-Festplatten mitunter einige sehr schwerwiegende Probleme auf. Es handelt sich dabei um einen Bug in Linux, welcher schon seit einiger Zeit bekannt ist, und wohl immer noch nicht gefixt wurde. Siehe HIER .

Es scheint sich dabei um ein Problem zu handeln, welches bei bestimmten Hardware-Konfigurationen auftritt. Einzig mögliche Abhilfe ist, den USB-Port auf USB-1.1 herunter zu konfigurieren. Entweder im BIOS, oder durch den Befehl „sudo modprobe -r ehci-hcd“. Das sollte jedoch wirklich nur dann in Erwägung gezogen werden, wenn keine andere Maßnahme hilft. Man sollte besonders darauf achten, daß man immer die aktuellste Version der SystemRescueCD einsetzt.

Hat der Rechner jedoch einen eSATA-Anschluß (oder einen Firewire-Port), kann man diesem Problem ziemlich elegant aus dem Weg gehen, wenn man die externen Festplatten darüber anschließt. Als netten Nebeneffekt bekommt man eine ca. doppelt so große Datenübertragungsrate bei der Sicherung. Ich habe schon mehrfach billige „Supermarkt-USB-Festplatten“ einfach in bessere externe Gehäuse mit eSATA-Anschluß umgebaut, und bin damit sehr gut gefahren.

Wie kann ich mein System aus dem Backup wieder komplett herstellen?
Aus thematischen Gründen wird dies in einem gesonderten Artikel behandelt werden.

Ein paar Worte zum Schluß:
Diese Anleitung wurde von mir nach bestem Wissen erstellt. Sollten darin Fehler enthalten sein, so werde ich diese korrigieren. Die Nutzung der beschriebenen Vorgehensweise erfolgt natürlich auf eigene Gefahr.

Ihr könnt euch diesen Artikel ausdrucken, oder auch abspeichern. Natürlich könnt ihr ihn auch gerne als Grundlage für einen eigenen Artikel zum Thema Datensicherung nehmen. In diesem Fall erwarte ich von euch nur einen Link auf meinen Artikel, als Quellenangabe.

Was ich aber gar nicht gerne sehe ist, wenn ihr den Artikel auf kommerziellen Webseiten veröffentlicht oder gar als eigene Arbeit ausgeben würdet. Dann werde ich euch den Arsch aufreißen, die Eier abschneiden und euch bei eurer Mutti verpetzen, versprochen.

Für Anregungen, Kritik, Huldigungen und Beschimpfungen gibt es die Kommentarfunktion.

Nachtrag 11.02.2010:
Restore eines Ubuntu-Systems

Die Schwierigkeit bei Restore-Beschreibungen liegt darin, daß es ganz verschiedene Szenarien dafür gibt. So macht es vom Umfang der Beschreibung her einen Unterschied, ob man „nur“ einen Backup-Stand zurückspielt (auf die bereits eingerichtete Platte), oder ob man noch die Partitionen und den Bootloader einrichten muß (z.B. auf eine neue Platte).

Diese Beschreibung beschränkt sich auf das Zurückspielen eines Backup-Standes auf die bereits vorhandene Platte. Dabei wird exakt der Stand des Backups wieder hergestellt, zwischenzeitlich neu hinzugekommene Dateien werden gelöscht.

Wir booten das System von der SystemRescueCD (oder einem entspr. Stick) mit diesen Parametern

rescuecd setkmap=de ar_disable

Mit „ar_disable“ wird verhindert, daß ein vorhandenes autorun-Script ausgeführt wird.

Die nachfolgenden Schritte lassen sich etwas einfacher in der grafischen Oberfläche vornehmen, daher führen wir nach dem Start startx aus.

Dort rufen wir das grafische Tool gparted auf, um die aktuell gültigen Bezeichner für die interne Festplate und das externe Sicherungslaufwerk abzulesen.

Im Terminalfenster gibt man dann diese Befehle ein:

mkdir /mnt/input
mkdir /mnt/output

Dann mounten wir die Partition, auf der sich der Backup-Satz befindet (z.B. /dev/sdb1 )schreibgeschützt:

mount -r /dev/sdb1 /mnt/input

Danach wird die interne Platte (z.B. /dev/sda2 ), auf die wir den Backup-Satz zurückspielen wollen, gemountet:

mount /dev/sda2 /mnt/output

Diese beiden Mount-Befehle sind der kritischste Teil bei der ganzen Restore-Aktion. Wenn man hier einen Fehler macht, kann man seine Daten durch die nachfolgenden Aktionen ins Nirvana schicken. Also, paßt auf!

Kontrolle:

cd /mnt/output
ls

Jetzt müssen einem die typischen Root-Verzeichnisse wie bin, boot, cdrom, dev, etc, usw… angezeigt werden.

Danach

cd /mnt/input
ls

Jetzt sollte man das Verzeichnis Backup und die Dateien Backup-rsync.sh, Backup-komplett.sh, exclude.dat angezeigt bekommen.

Wenn das nicht der Fall ist, dann habt ihr die Partitionen falsch gemountet, und solltet auf keinen Fall weitermachen (das System einfach mit halt herunterfahren)!

Der eigentliche Restore-Vorgang:

cd /mnt/input/Backup
rsync -avSHh --delete --progress . /mnt/output

Damit startet der Restore-Prozeß, welcher in dieser Konstellation i.d.R. nur wenige Minuten dauern wird, weil nur die unterschiedlichen Daten übertragen werden. Dabei sollten keine Fehlermeldungen auftauchen.

Anschließend mit halt den Rechner herunterfahren.

Es wird für die Restore-Thematik allerdings noch einen eigenen Artikel geben, der sich auch mit dem Wiederherstellen der Partitionen und des Bootloaders beschäftigen wird.

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88 Antworten to “Backup eines Ubuntu-Systems”

  1. cromax said

    Danke für die Mühe und den ausführlichen Artikel.:-) Den werde ich mir beim nächsten mal noch genauer durchkauen, wenn ich mir Ubuntu nochmal aufsetze. Ich hatte bereits mit zwei Back-up Programmen versucht die Gefahr eines Datenabsturzes via Software zu verhindern, wobei mir Systemdaten und Mediadaten gleich wichtig sind. Hatte mir jedenfalls beim letzten mal nicht viel genützt. Linux verzeiht so ungern Fehler.Und die macht man nun mal am Anfang.

    Und wäre da nicht noch diese verdammte GRUB Konfiguration unter externen Festplatten. Da wirds für den Anfänger schwierig. Ich musste da zuletzt immer im Bios rumfuckeln, wollte ich mir das Laufwerk aussuchen mit dem ich starte. Vielleicht hast du da ja bei mal, nach den Eräuterungen zu dem kompletten Systembackup, noch ein Tipp zur Konfiguration einer ext. Platte in der Grub? Die Wikis überschlagen sich da mit Möglichkeiten. Gibt es da keinen Königsweg?

  2. princo said

    Uih, so schnell hätte ich gar kein Feedback erwartet 🙂
    Ich persönlich starte von externen Festplatten auch immer über die BIOS-Auswahl. Bei aktuellen Bios-Versionen muß man da gar nicht ins Setup gehen um die Reihenfolge umzustellen, sondern man muß bei Starten nur rechtzeitig eine bestimmte Funktionstaste drücken.

    Bei einem ASUS-Bios ist das normalerweise F8.

    Es sollte aber auch möglich sein, die externe Platte in das Grub-Menü der internen Platte einzutragen. Das sollte über die Adressierung mittels der UUIDs kein Problem darstellen. Wie oben erwähnt, ist die Adressierung externer Platten mittels /dev/sdXXX nämlich nicht zuverlässig möglich.

    Ich werde das mal ausprobieren, wenn es dir weiterhilft.

  3. princo said

    Nachtrag: bei der oben beschriebenen Methode werden System und Mediadaten natürlich komplett gesichert.

    Ich habe den Artikel auch deswegen geschrieben, weil ich die Erfahrung gemacht habe, daß die gängigen Sicherungsprogramme unter Linux (z.B. partimage) mit vielen Nachteilen behaftet sind. So kann partimage meiner Erfahrung nach die Daten nur komplett auf die gleiche (oder baugleiche) Festplatte zurückspielen, auf einzelne Dateien in der Sicherung kann nicht zurückgegriffen werden, und ähnliche Dinge mehr.

    Der einzige Vorteil, den diese Programme haben, ist daß die Daten komprimiert werden können. Bei den heutigen Preisen für Festplattenkapazität ist das aber nicht mehr so relevant und die Nachteile überwiegen die Vorteile.

  4. […] Backup eines Ubuntu-Systems […]

  5. cromax said

    „Wie oben erwähnt, ist die Adressierung externer Platten mittels /dev/sdXXX nämlich nicht zuverlässig möglich.“

    Ich glaube das liegt neben den verschiedenen Modellen auch an den Schnittstellen. Ich hege immer noch den Verdacht, dass meinen letzten Probleme Ubuntu zu starten an einer in einem Usb-Hub eingesteckten Canon Speicherchip Karte lag, die als eigenes Laufwerk erkannt wurde und so in der Reihenfolge irgendwie etwas durcheineinander gebracht hat. Leider fiel mir das erst auf als es zu spät war.

    Eines dieser Back-up Programme bot eine ziemlich gute Option an: Das Back-up ließ sich auch automatisch auf einem Server hochspielen. Also selbst wenn einem die Frau, aufgrund Verweigerung der ehelichen Pflichten, den Rechner mit Benzin übergießt und ansteckt, hätte man immer noch eine Sicherungskopie auf dem Server. Als ausführbare Datei mit 7-zip komprimiert und irgendwo mit einem Sicherheitscode versehen, zum Schutz vor mir selbst möglichst weit weit weg gelegt, das wäre Ideal!

  6. princo said

    Ja, damit könntest du völlig richtig liegen. Es ist tatsächlich so, daß die Laufwerkszuweisungen externer Datenträger extrem „springen“ können. Es gibt keine Gewähr dafür, das /dev/sdX beim nächsten Bootvorgang noch die gleiche Bezeichnung hat.

    Daher macht die Benennung über die UUID durchaus Sinn. Das habe ich anfangs selbst nicht so gesehen, und habe die UUID-Bezeichnung in den Dateien /etc/fstab und /boot/grub/menu.lst durch die gewohnten /dev/sdX Bezeichnungen ersetzt. Als ich dann mal versucht habe über eine externe SATA-Platte zu booten, habe ich gemerkt, daß das dann doch eher eine doofe Idee war.

    Das Dumme dabei ist, daß man diesen Sachverhalt explizit in derartige Backup/Restore-Beschreibungen einarbeiten muß, was die Angelegenheit leider etwas verkompliziert 😦

    Das Backup auf einen externen (und weit entfernt stehenden) Server wäre natürlich ideal. Allerdings dürfte dies i.d.R. derzeit an fehlenden Kapazitäten (Bandbreite und Speicherplatz) scheitern.

  7. princo said

    Im Artikel gab es bei einigen Parametern einen Darstellungsfehler. Doppelte Minuszeichen wurden als einzelner breiter Trennstrich ausgegeben. Dies ist jetzt korrigiert.

    Außerdem wurde die Datei Backup-rsync.sh um zwei Zeilen ergänzt, um den Masterboot-Record und die Partitionstabelle zu sichern.

  8. Sven said

    Diese Seite wurde soeben ge-httrack-et 😉

  9. princo said

    @Sven: Das ist in diesem speziellen Fall ausnahmsweise etwas ungünstig, denn ich bin gerade dabei hier einige wichtige Anpassungen einzuarbeiten.

    So ist beispielsweise gerade eben die Sicherung des MBR und der Partitionstabelle in das andere Skript eingebastelt worden, weil es sonst ein Problem durch die Einbindung von SATA-Platten gibt. Das betrifft auch das von Cromax (s.o.) beschriebene Problem.

    Außerdem kommt hier bald die Ergänzung rein, wie man das erweiterte Backup (aka Vollsicherung) automatisieren kann, so daß keine Benutzereingaben mehr nötig aind.

  10. Sven said

    Immer mach – ich habe noch eine Menge Platz auf der Platte 😉

  11. Sven said

    Du hast bei dem obigen Text in dem einfachen Backup-Script einen Fehler eingebaut!

  12. princo said

    Nein, das ist leider kein Fehler. Die beiden Zeilen mit den dd und den sfdisk Befehlen müssen leider im Backup-rsync.sh stehen, obwohl sie von der reinen Logik eher ins Backup-komplett.sh gehören würden.
    Das liegt daran, daß bei Systemen, bei denen sowohl die interne, als auch die externe Platte über SATA angebunden sind, es gewisse Schwierigkeiten mit der Zuordnung gibt, wenn über ein externes Medium gebootet wird.
    Der Abschnitt über die Benutzung eines USB-Sticks zur Vollsicherung ist jetzt übrigens eingearbeitet. Dort ist dieses Problem berücksichtigt.

  13. Sven said

    Wie muß denn der Stick formatiert sein? Meiner ist im FAT16 – so lassen?

  14. princo said

    Ja, das kannst du so lassen. Mit Gparted solltest du noch das Boot-Flag setzen, das geht aus der Beschreibung nicht hervor.

  15. Sven said

    Fehler (wenn überhaupt) gefunden! Mein Laptop mag den Stick als USB-Laufwerk für das Booten nicht! Selbst ein BIOS-Update brachte da nichts.
    Beim Server und auch beim Desktop-PC funktioniert es, wenn auch extrem lahmarschig!
    Der Stick ist für mich keine Alternative zur CD!

  16. Sven said

    Du hast eine Mail – damit ist das USB-Problem gelöst! 😉

  17. princo said

    Abschnitt „Vorbemerkung“ reingenommen.

  18. […] gefallen lassen mußte bezüglich unterlassener Hilfeleistung Sicherungen, habe ich mir gerade eben seine Anleitung zur Backuperstellung zu Gemüte geführt und den gleichen Schritt erneut gewagt, wie schon vor 2 Tagen (als mir das […]

  19. princo said

    Änderungen im Artikel: In Datei Backup-rsync.sh den rsync-Befehl um den Parameter -x erweitert, dadurch konnten in der Datei exclude.dat drei Verzeichnisse wegfallen. Damit ist gewährleistet daß wirklich nur die root-Partition gesichert wird.

    Die Logik des Ablaufes ändert sich dadurch nicht, es wird nur sichergestellt, daß die Backup-rsync.sh die gleiche Sicherungsstrategie aufweist, wie die Backup-komplett.sh

    (Bei Systemen, welche mit mehreren verschiedenen gemounteten Partitionen gearbeitet wird, sind natürlich auch mehrere angepasste Sicherungsskripte nötig.)

  20. […] So ist sie beispielsweise integraler Bestandteil meines Backup-Konzepts. […]

  21. princo said

    Änderung im Artikel: Die Datei exclude.dat um den Eintrag .gvfs erweitert. Notwendig ab Hardy Heron, damit die Sicherung ohne Fehlermeldung durchläuft.

  22. Anonymous said

    Hi, danke für den klasse Artikel. Wie schauts aus, wenn ich zwei Rechner mit der gleichen Platte syncen will? Und ich suche den Artikel wo beschrieben wird, wie das System wieder reingespielt wird…
    „Wie kann ich mein System aus dem Backup wieder komplett herstellen?
    Aus thematischen Gründen wird dies in einem gesonderten Artikel behandelt werden.“

  23. princo said

    Ja, man kann mit der Methode auch zwei Rechner auf eine Platte syncen (also zwei verschiedene Backup-Sätze anlegen).

    Dafür muß man nur für jeden zu sichernden Rechner eine eigene Version der Dateien Backup-rsync.sh und Backup-komplett.sh anlegen.

    Angenommen, du willst die Rechner Hans und Fritz sichern, dann legst du einfach die Dateien

    Hans-Backup-rsync.sh
    Hans-Backup-komplett.sh
    Fritz-Backup-rsync.sh
    Fritz-Backup-komplett.sh

    an. IN DIESEN Dateien mußt du jeweils das richtige Backup-Verzeichnis ändern. Ich habe diese Stellen im obigen Text jetzt mit der Farbe Orange markiert.

    Du mußt also die Bezeichnung „Backup“ jeweils in „Hans-Backup“ und „Fritz-Backup“ ändern.

    Beim erweiterten Backup (DeLuxe-Version) muß du allerdings aufpassen, denn in der oben beschriebenen Variante bräuchtest du für jeden abzusichernden Rechner einen eigenen USB-Stick, der auf den jeweiligen Rechner angepasst ist.

    Da das etwas lästig ist, und auch nicht jeder Rechner von einem USB-Stick booten kann, habe ich bei mir mittlerweile eine wesentlich komfortablere Variante im Einsatz, welche sogar komplett ohne USB-Stick auskommt. Dabei wird die Vollsicherung über das Grub-Menü ausgelöst, und es ist dann auch möglich, fast beliebig viele Sicherungsstände auf der Platte abzulegen.

    Diese Sicherungsmethode werde ich demnächst auch in einem eigenen Artikel beschreiben.

    Den Artikel für die Rücksicherung habe ich hier noch gar nicht veröffentlicht. Das liegt einfach daran, daß ich für den obigen „Sicherungs“-Artikel noch etwas mehr Feedback brauche. Nur wenn ich weiß, daß meine hier beschriebene Backup-Methode auch bei anderen funktioniert, kann ich ruhigen Gewissens den „Restore“-Artikel bringen.

    Immerhin besteht dabei die Gefahr, daß bei falscher Anwendung die Daten verloren gehen, und das möchte ich auf jeden Fall ausschließen.

    Der Restore-Prozeß ist thematisch sehr viel komplexer als das Backup, weil es dafür verschiedene Szenarien gibt. So macht es einen Unterschied, ob man nur einen zurückliegenden Systemzustand (z.B. nach einer mißlungenen Programminstallation) wiederherstellen möchte, oder eine Defragmentierung des Dateisystems durchführen möchte, oder ob man das komplette System nach einem Festplattentausch zurückspielen möchte.

    Ich habe für diesen Artikel schon mehrere Entwürfe erstellt, bin mir aber noch nicht sicher, welchen davon ich veröffentlichen soll.

    Wenn du möchtest, kannst du hier einen Kommentar mit deiner Mailadresse hinterlassen, dann gebe ich dir bescheid, wenn der Artikel online ist.

  24. Anonymous said

    Hi Princo,
    recht herzlichen Dank für deine ausführliche Antwort. Ich habe mich gerade mal an die erstellung des Backups gewagt, und dabei etwas komisches festgestellt. Zuerst hatte ich zum Testen das Syncen gemacht. Lief gut durch. Dann dachte ich mir, mache ich gleich nen vollständiges Backup und bin nach deiner Anleitung vorgegangen. Doch leider stand im Terminal dann immer delete usw…..also habe ich nach dem ich wieder das „normale“ System hochgefahren hatte, mal auf der Festplatte nachgesehen, und siehe da es waren alle vorher gesyncten Dateien gelöscht.
    Keine Ahnung wieso das passiert ist.

  25. princo said

    @Anonym: Ich nehme an, daß dir das beim Ausführen der Datei Backup-komplett.sh passiert ist.

    In diesem Fall hast du wahrscheinlich die zweite Zeile
    ( mount -r /dev/sda2 /mnt/input )

    nicht richtig angepasst. Für „/dev/sda2“ mußt du unbedingt die richtige Partition eintragen (also die, die gesichert werden soll). Die findest du heraus, wenn du mit der gebooteten RescueCD mal ein fdisk -l eingibst (wie oben beschrieben). Die Partitionsbezeichnung kann hierbei nämlich eine andere sein, als unter dem gebooteten Ubuntu-System.

    Überprüfe das bitte mal.

    Nachtrag: Die Backup-Platte scheinst du ja richtig gemounted zu haben, sonst würdest du die Datei Backup-komplett.sh nicht sehen können. Du mußt nämlich tierisch aufpassen, daß du die beiden Platten nicht miteinander verwechselst.

  26. cabby_alias_anonym said

    Hi Princo,
    du hast ja sogar noch gestern Nacht geantwortet. Nicht schlecht, hätte ich nicht mit gerechnet.
    Also bei mir ist es ein wenig tricky was die sda’s angeht. Ich habe einen Laptop, und einen Desktop. Beide sollen auf einer ext3 Festplatte mit 550 GB gesichert werden. Du hast ja schon die Lösung dazu beschrieben. Zur Zeit sitze ich gerade an meinem Desktop der folgende Partitionen aufweist:
    Platte /dev/sda: 120.0 GByte, 120034123776 Byte
    255 Köpfe, 63 Sektoren/Spuren, 14593 Zylinder
    Einheiten = Zylinder von 16065 × 512 = 8225280 Bytes
    Disk identifier: 0x0003f0d1

    Gerät boot. Anfang Ende Blöcke Id System
    /dev/sda4 * 1 14593 117218241 5 Erweiterte
    /dev/sda5 1276 14593 106976803+ 83 Linux
    /dev/sda6 1 608 4883665+ 83 Linux
    /dev/sda7 609 1275 5357646 82 Linux Swap / Solaris

    sda 5 ist mein home. Die hängen alle unter dev/sda4 extended. Mein Laptop ist ähnlich aufgebaut, die Probleme gestern nacht waren am Laptop. Da ich mir nicht sicher war hatte ich als Mountpoint sda4 genommen, weil ich alles sichern wollte, und der Rest drunter steht. Ich hoffe es wird klar was ich meine…

  27. cabby_alias_anonym said

    Also so sieht es jetzt auf meiner Festplatte aus:

    /media/disk/Desktop-Backup
    /media/disk/Laptop-Backup
    /media/disk/lost+found
    /media/disk/Desktop-Backup-komplett.sh
    /media/disk/Desktop-Backup-rsync.sh
    /media/disk/Desktop-Backup-sda.mbr
    /media/disk/Desktop-Backup-sda.sf
    /media/disk/exclude.dat
    /media/disk/Laptop-Backup-komplett.sh
    /media/disk/Laptop-Backup-rsync.sh
    /media/disk/Laptop-Backup-sda.mbr
    /media/disk/Laptop-Backup-sda.sf

  28. princo said

    @Cabby: Jaaaa, das ist natürlich etwas ganz anderes!
    Ich habe im Einleitungstext ja geschrieben, daß die Anleitung für eine typische Ubuntu-Installation gilt. Und die besteht normalerweise nicht aus mehreren Linux-Partitionen (Swap mal ausgenommen).

    Und da liegt natürlich auch die Lösung deines Problems:
    In der Datei Backup-rsync.sh habe ich nicht ohne Grund den Parameter x im rsync-Befehl stehen. Der soll nämlich dafür sorgen, daß nur das root-Filesystem gesichert wird. Ansonsten hätte man nämlich auch evtl. eingelegte CD-Roms oder USB-Sticks in der Sicherung, was i.d.R. gar nicht gewollt ist.

    Mach mal eine Sicherung mit der Backup-rsync.sh und schau nach, ob dein /home überhaupt in der Sicherung enthalten ist. Das sollte nämlich nicht der Fall sein. Gib mir bitte Bescheid, ob das so ist.

  29. cabby_alias_anonym said

    und für die vollständige Sicherung beim Desktop habe ich dann:

    mkdir /mnt/input
    mount -r /dev/sda5 /mnt/input
    rsync -avH –progress –delete /mnt/input/ /mnt/output/Desktop-Backup

    sda5 weil es mir hauptsächlich um die privaten Daten geht. Allerdings soll in Zukunft komplett alles gesichert werden.

  30. cabby_alias_anonym said

    Hi,
    also /media/disk/Desktop-Backup/home ist enthalten, allerdings leer….

  31. princo said

    Genau so soll es sein. Das ist korrekt.
    Ich werde mir erstmal was zu essen reinhauen, und dir dann die Erklärung und die einfache Lösung deines Problems beschreiben.

  32. cabby_alias_anonym said

    hey Princo,
    ich habe auch meine Mail hinterlassen, jedoch denke ich ist es auch schöner so für die Allgemeinheit nachvollziehbar. Sonst würde ich dir Screenshots meiner Partitionen senden, damit die Basis schon einmal stimmt.
    Guten Appetit wünscht
    cabby

  33. princo said

    Du bist nicht der erste, der dieses Problem hat. Mir war aber nicht bekannt, wie verbreitet diese mehrfachen Linux-Partitionen sind 😉 Daher ist es richtig, daß wir das hier so abhandeln :mrgreen:

  34. cabby_alias_anonym said

    Hier die Partitionen meines Laptops:
    Platte /dev/sda: 160.0 GByte, 160041885696 Byte
    255 Köpfe, 63 Sektoren/Spuren, 19457 Zylinder
    Einheiten = Zylinder von 16065 × 512 = 8225280 Bytes
    Disk identifier: 0x84fa2fff

    Gerät boot. Anfang Ende Blöcke Id System
    /dev/sda2 * 18438 19457 8188928 7 HPFS/NTFS
    /dev/sda4 1 18437 148095171 5 Erweiterte
    /dev/sda5 18108 18437 2650693+ 82 Linux Swap / Solaris
    /dev/sda6 2552 18107 124953507 83 Linux
    /dev/sda7 1 2551 20490813 83 Linux

    sda2 ist noch eine HP Recovery Partition, falls mal wieder (was ich nicht glaube) Vista aktiviert wird…;)
    sda4 ist extended worin dann sda5 , 6 und 7 mit drin hängen.sda 6 mit /home, und sda7 / sda 5 ist die swap Partition.

  35. princo said

    Also, die Erklärung ist eingetlich zimlich simpel:

    Deine Partitionen werden ja nur logisch zusammengefügt, wenn du sie beim regulären Booten mittels fstab-Eintrag miteinander verbindest.

    Rein technisch sind deine beiden Partitionen nämlich völlig unabhängig voneinander zu betrachten. Es sind zwei getrennte Dateisysteme, und die müssen natürlich auch getrennt voneinander gesichert werden.

    Die Angabe von /dev/sda4 war hier nicht richtig, weil in /dev/sda4 selbst keine Dateien stehen. Es ist ja nur ein Container für die anderen Partitionen.

    Daher brauchst du für jede Partition eine eigene Backup-rsync.sh und eine Backup-komplett.sh

    Allerdings kannst du die nötigen Anpassungen auch zusammengefasst in die jeweiligen Dateien integrieren.

    In deinem Fall sollte es wohl so richtig sein:

    Backup-rsync.sh (vier Zeilen)

    sudo dd if=/dev/sda of=Backup-sda.mbr count=1 bs=512
    sudo sfdisk -d /dev/sda > Backup-sda.sf
    sudo rsync -avxH –delete –exclude-from=exclude.dat / ./Backup
    sudo rsync -avxH –delete –exclude-from=exclude.dat /home/ ./Backup-home

    (Achtung: vor delete und exclude stehen jeweils ZWEI Trennstriche. Die Kommentarfunktion „verschluckt“ die leider)

    Schau nach, ob in Backup-home danach die richtigen Dateien stehen.

    Backup-komplett.sh (sieben Zeilen)

    mkdir /mnt/input
    mount -r /dev/sda6 /mnt/input
    rsync -avH –progress –delete /mnt/input/ /mnt/output/Backup
    umount /mnt/input
    mount -r /dev/sda5 /mnt/input
    rsync -avH –progress –delete /mnt/input/ /mnt/output/Backup-home
    umount /mnt/input

    (Achtung: vor progress und delete stehen jeweils ZWEI Trennstriche.)

    Und auch hier solltest du kontrollieren, ob in Backup-home danach die richtigen Dateien stehen.

    Ich habe auch überlegt, ob es sinnvoll wäre, die beiden Dateisysteme zur Sicherung einfach regulär ineinander einzuhängen, halte dies aber für keine besonders gute Lösung. Das Rücksichern wird dabei später ziemlich tricky, und das sollte man sich nicht unbedingt antun.

    Es ist sowieso zu überlegen, ob es nicht doch sinnvoller wäre, die root und home Partition NICHT getrennt anzulegen. Ich kann bei einer Trennung nämlich keinen wirklichen Vorteil sehen. Einzige Ausnahme wäre eine eigene Bootpartition (/boot) auf älteren Systemen, bei denen die Boot-Files innerhalb der ersten 32 GB einer Festplatte liegen müssen.

    Der Nachteil bei getrennten Partitionen ist einfach der erhöhte Aufwand bei Backup-/Restore-Prozeß.

  36. cabby_alias_anonym said

    Hallo, danke für deine Mühe.
    Ich habe gerade den sync Teil mit folgendem Skript durchgeführt:

    sudo dd if=/dev/sda of=Desktop-Backup-sda.mbr count=1 bs=512
    sudo sfdisk -d /dev/sda > Backup-sda.sf
    sudo rsync -avxH –delete –exclude-from=exclude.dat / ./Desktop-Backup
    sudo rsync -avxH –delete –exclude-from=exclude.dat /home/ ./Desktop-Backup-home
    (4 Zeilen)
    Ich habe dadurch einen Ordner auf der externen Festplatte Desktop-Backup-home bekommen. Darin sind zwei Ordner von 2 Benutzern enthalten. Unter Home stehen bei mir aber 4 Benutzerordner drin. Der eine Ordner ist komplett ohne Inhalt, und mein eigener hat alle Dateien drin die keine Ordner sind. Das heisst er geht anscheinend nicht rekursiv komplett bis unten durch…

  37. cabby_alias_anonym said

    OK STOPP mein Fehler! Wenn ich als sudo mir die Dateien ansehe ist bei dem einen Mitbenutzer alles drin. Bei mir leider nicht z.B. /home/cabby/Bilder. Ich denke das hat noch mit der Rechtevergabe zu tun.

  38. princo said

    Ganz simple Lösung:

    Terminal öffen,

    cd /media/disk
    sudo ./Backup-rsync.sh

    Das sollte das Problem beheben.

  39. princo said

    Nachfrage: kann es sein, daß /home/cabby/Bilder eine weitere eingebundene Partition ist?

  40. cabby_alias_anonym said

    ok er hat gerade abgebrochen:

    rsync: writefd_unbuffered failed to write 32768 bytes [sender]: Broken pipe (32)
    rsync: write failed on „/media/disk-2/Desktop-Backup-home/cabby/Bilder/Exkursionen/LGS_Bingen/pef/imgp2289.pef“: Read-only file system (30)
    rsync error: error in file IO (code 11) at receiver.c(259) [receiver=2.6.9]
    rsync: connection unexpectedly closed (487966 bytes received so far) [sender]
    rsync error: error in rsync protocol data stream (code 12) at io.c(454) [sender=2.6.9]
    cabby@cabby-desktop:/media/disk-2$

  41. cabby_alias_anonym said

    Nein. Ich habe jetzt auch mit deinem sh sync die home/cabby/Bilder mit drin.
    War wohl eins nur read only… dann werde ich nachher mal die komplette Sicherung testen.

  42. princo said

    Mögliche Ursachen:
    1. Platte voll
    2. Filesystem leicht korrupt
    3. Backup-Platte hat kein ext3 Dateisystem

  43. princo said

    Files mit read-only stellen kein Problem dar, die werden normalerweise korrekt überschrieben.
    Es sei denn, du hast einzelne Dateien selbst für root-Accounts unsichtbar gemacht (Vermutung).

  44. cabby_alias_anonym said

    nein für root hatte ich nichts unsichtbar gemacht.Ich will dir hier nicht deine komplette Site zuspamen, aber was mich wundert: home/cabby/Bilder habe ich gesynct aber home/cabby/Dokumente nicht und noch weitere Ordner…vor allen Dingen auch /home/cabby/Musik. so langsam blicke ich da nicht mehr durch.

  45. cabby_alias_anonym said

    1. 46 GB vonn 500 GB genutzt
    2. kann ich nicht ausschliessen…keine Ahnung
    3. Musste als Name für die Platte DOS nehmen und habe eine ext3 Partition erstellt. Platte ist nagelneu.

  46. princo said

    Wichtig!: Die Backup-Platte muß sich in einem einwandfreien Zustand befinden.
    Am besten diese Platte komplett leermachen (mit dem dd-Befehl) und dann eine frische ext3-Partition dort anlegen.

    Vorher natürlich die Sicherungsskripte auf die normale Platte verschieben (aber auf keinen Fall dort ausführen!!!).

    Nach dem Anlegen der neuen frischen Partition, die Platte mounten, und mit
    sudo chmod 777 /media/disk
    zugänglich machen. Dann die Scripte wieder draufschieben und die Sicherungen durchführen.
    Externe Platte regelmäßig mit fsck.ext3 checken.

  47. princo said

    Keine Scheu. Du spammst hier nichts zu. Die Kommentarfunktion ist dafür da, solche Probleme anzusprechen.

  48. cabby_alias_anonym said

    Hi princo,
    die Platte habe ich letzten Donnerstag gekauft. Bin nach deiner Anleitung vorgegangen, was das Anlegen bzw. Putzen angeht. (Putzen musste ich ja nix, war ja neu.)

  49. princo said

    Weitere mögliche Ursachen:
    Fehlerhafte Übertragung auf die externe Platte. -> Kabel prüfen.
    Externe Platte immer erst dann einschalten, wenn das Hauptsystem bereits gebootet ist.

  50. cabby_alias_anonym said

    Platte ist zur Zeit noch „nackt“ ohne Case, und wird mit einem Kabeladapter betrieben. Die Externe Platte hatte ich laufen gelassen als ich nen reboot durchgeführt habe. So ein Mist…ich wollte nur ne Datensicherung machen, da ich das System upgraden wollte. Der PC ist neu von mir zusammengeschraubt, und das Motherboard hat Soundprobleme.

  51. princo said

    Weitere Fehlerquellen:
    USB-Schnittstellen nicht stabil. Abhilfe: sämtliche anderen USB-Geräte entfernen, die Platte einzeln anschließen, Stromversorgung prüfen.

    RAM defekt. Bei der Sicherung wird der gesamte RAM genutzt, wenn hier etwas im Argen ist, dann wirkt sich das u.U. auch auf die Sicherung aus.

    Abhilfe: RAM testen (memtest)

    Tritt der Fehler bei beiden Geräten auf (Laptop/Desktop). Wenn ja, dann liegt es wohl an der externen Platte.

  52. cabby_alias_anonym said

    Wenn ich das Skript starte sagt er mir auch :

    Warnung: erweiterte Partition beginnt nicht an einer Zylindergrenze
    DOS und Linux werden den Inhalt unterschiedlich interpretieren.
    building file list …

  53. princo said

    Die Meldung kommt wahrscheinlich vom sfdisk.
    Ist nicht weiter wild und hat keinen Einfluß auf die Sicherung.

  54. princo said

    Neues Motherboard? Mach mal ein Bios-Reset auf die Standard-Werte. Das bewirkt manchmal wahre Wunder.

  55. cabby_alias_anonym said

    Ja , habe sowas noch nie gemacht, und gelesen, das es nichts bringen soll, bei meinem Problem:

    http://forum.ubuntuusers.de/topic/krachender-sound-des-onboard-chips-von-asus-m/

  56. cabby_alias_anonym said

    memtest86+ lasse ich gerade beim Desktop durchlaufen. Jetzt teste ich das Spielchen beim Laptop mit dem sync Skript.

  57. princo said

    Ich bin gespannt.

  58. princo said

    Kleines Zwischenfazit: Es ist natürlich wichtig, daß die eingesetzte Hardware richtig funktioniert.

    Das eigentliche Backup wird durch simple rsync-Befehle abgehandelt, und dürfte keine Probleme machen, wenn die Hardware in Ordnung ist. Es ist hier keine exotische Lösung im Spiel.

    Die hier angebotenen Scripte sind extra so gestrickt, daß man sieht, was tatsächlich übertragen wird. Ich halte das für sehr wichtig. Ein Backup macht nämlich keinen Sinn, wenn die Daten fehlerhaft übertragen werden.

  59. cabby_alias_anonym said

    Also beim Laptop kommt folgendes raus:

    *** Skipping everything below this failed directory ***
    rsync: recv_generator: mkdir „/media/disk/Laptop-Backup-home/cabby“ failed: Read-only file system (30)
    *** Skipping everything below this failed directory ***

    sent 45516545461 bytes received 303224 bytes 26909162.69 bytes/sec
    total size is 82839296125 speedup is 1.82
    rsync error: some files could not be transferred (code 23) at main.c(977) [sender=2.6.9]
    ./Laptop-Backup-rsync.sh: error reading input file: Input/output error
    cabby@ubuntu:/media/disk$

  60. cabby_alias_anonym said

    Die 4 GB RAM werden beim Desktop auch erkannt.

  61. princo said

    Aber er hat einige Dateien gesichert?
    Das ist schon ziemlich Strange.
    Probier mal, ob die Backup-komplett.sh über die RescueCD funktioniert.

  62. cabby_alias_anonym said

    Hi Princo,
    ja er hat ne Menge Daten gesichert, aber eben nicht alle. Ich vermute mal das Ubuntu ab einer gewissen Zeit unmount macht, in deinem Skript finde ich kein unmount. Das Testen der vollständigen Version werde ich nach einer guten Mütze Schlaf vornehmen.
    Danke soweit schonmal..

  63. princo said

    Das mit dem Schlaf ist eine sehr gute Idee. Bei solchen Arbeiten sollte man unbedingt fit sein.

    Ich habe mal ein wenig recherchiert, und es sieht so aus, als ob du mit diesem Problem nicht ganz alleine dastehst:
    http://forum.ubuntuusers.de/topic/probleme-mit-usb-geraeten.-konfigurationsfehl/

    Leider ist dort keine Lösung angegeben. Aber es wäre sehr interessant, ob das Problem auch unter der RescueCD auftritt. Ich vermute mal in Richtung ACPI-Probleme.

    Das Fiese ist, daß dieses Problem nichts mit dem Backup zu tun hat. Der Effekt dürfte bei jeder größeren Aktion mit der externen Festplatte auftreten. Übel.

  64. princo said

    Hast du zufällig eine Seagate FreeAgent-Festplatte?:
    http://forum.ubuntuusers.de/topic/ordner-verschwinden/

  65. cabby_alias_anonym said

    Im Rechner ist eine alte Seagate 7200.7 verbaut. Als externe ne Toshiba.

  66. cabby_alias_anonym said

    Hi,
    also ich habe gerade nochmal Laptop-Backup-komplett durchlaufen lassen. Doch leider bleibt der Fehler bestehen.Ich wollte es aus dem Terminal kopieren aber das funktionierte nicht. Tipp wie ich die Ausgabe kopieren kann?

  67. princo said

    Wenn es dir gleichen Fehlermeldungen sind, dann brauchst du erstmal keine Screenshots machen.

    Aber finde mal heraus, welche Toshiba-Platte (Modellbezeichnung) im externen Laufwerk verbaut ist.

    Die Fehlerbeschreibung aus dem Forum passt ja wie die Faust aufs Auge.

    Allerdings wundert es mich, daß der Fehler auch bei der SystemRescueCD auftritt.

  68. cabby_alias_anonym said

    Hi,
    ich habe kein Gehäuse für die Platte. Die Platte betreibe ich zur Zeit noch „nackt“. Bei der Marke hatte ich mich vertan, es ist eine Samsung HD502HI.

  69. cabby_alias_anonym said

    Ich kopiere jetzt erst einmal manuell mein /home von dem Laptop in den Laptop-Backup-home Ordner. Mir ging es ja auch nur darum, das ich später nicht jedes mal neu alles kopieren muss, sondern schnell verglichen wird.

  70. princo said

    Wenn es das ist, was ich vermute, dann wird auch das manuelle Kopieren nicht funktionieren.

    Wenn es meine Daten wären, dann hätte ich dabei ziemliche Bauchschmerzen…

  71. cabby_alias_anonym said

    Soo, keinerlei Probleme gehabt das home auf die festplatte zu kopieren…

  72. princo said

    Das ist schon etwas seltsam.

  73. cabby_alias_anonym said

    wenn ich dann aber mit rsync arbeite kommen wieder Fehlermeldungen…

  74. cabby_alias_anonym said

    Bei mir läuft es nun folgendermaßen:

    sudo rsync -anrv –exclude .gvfs /home/ /media/disk/Laptop-Backup-home/

    sudo rsync -narv /home/ media/disk/Desktop-Backup-home/

    n nur als dry run gedacht. Bei dem Desktop stört sich rsync nicht an der .gvfs. Da ich noch die LTS Version von Ubuntu einsetze, ist auch nicht das neuste Rsync bei mir drauf. Aber es läuft jetzt wenigstens.

  75. princo said

    Der Parameter -r ist in -a bereits enthalten (also redundant). Das Verzeichnis .gvfs gibt es erst ab Hardy Heron (8.04). Meine Skripte habe ich ab Gutsy Gibbon (7.10) eingesetzt, möglicherweise schon eine Version vorher.

    Welche Versionen hast du denn am Laufen. Hardy ist ja auch eine LTS-Version und m.W. habe ich bei den rsync-Parametern nichts Exotisches verwendet.

    Was mich besonders wundert, ist die Tatsache, daß die Probleme bei dir auch mit der RescueCD aufgetreten sind. Hast du da auch die neueste Version eingesetzt (derzeit 1.1.6)?

    Dies ist insofern von Belang, weil erst mit der RescueCD ein wirklich vollständiges Backup erzeugt wird (Backup-komplett.sh), mit dem man die Maschine vollständig wiederherstellen kann. Wenn man es nämlich genau nimmt, dann könnte man auf die Backup-rsync.sh Prozedur sogar vollständig verzichten. Die hat nämlich nur die Funktion, die Downtime des zu sichernden Systems zu minimieren.

    Möglichwerweise hilft es bei Problemen mit der RescueCD dort beim Booten die Parameter „rescuecd setkmap=de acpi=off“ anzugeben.

  76. cabby_alias_anonym said

    Hi,
    nein habe eine ältere Rescue CD verwendet. Meine Systeme sind Hardy Heron LTS mit allen Updates drin.

  77. princo said

    Änderungen im Artikel: In den Scripten wurde der rsync-Befehl um den Parameter -S ergänzt, dadurch werden sog. Sparse-Dateien effektiver gehandhabt. Das ist besonders für Anwender von P2P-Programmen interessant.

  78. […] gefallen lassen mußte bezüglich unterlassener Hilfeleistung Sicherungen, habe ich mir gerade eben seine Anleitung zur Backuperstellung zu Gemüte geführt und den gleichen Schritt erneut gewagt, wie schon vor 2 Tagen (als mir das […]

  79. princo said

    Änderungen im Artikel: Hinweis zur Problematik bei der Verwendung von externen USB-Festplatten eingefügt.

  80. […] Daten hole ich mir dann gezielt aus dem Backup zurück, dabei fasse ich bei den Konfigurationsverzeichnissen (die versteckten Verzeichnisse mit […]

  81. Sascha H. said

    Wie spiele ich die daten dann wieder zurück?
    Muss ich nur im skript ausgangs und zielpartition bzw. ordner vertauschen?

  82. princo said

    @Sascha H: Nein! Auf keinen Fall. Das Script ist nur für die Sicherung geeignet. Wenn man dort die Verzeichnisse vertauscht, dann kann man sich im schlimmsten Fall die gesamte Installation verballern.

    Das Restore-Thema schiebe ich schon eine ganze Weile vor mir her, weil es viele verschiedene Restore-Szenarien gibt: z.B. das einfache Zurückspielen eines Backup-Satzes oder das Restore auf eine unpartitionierte Festplatte.

    Ich werde den Artikel mal um den einfachen Restore-Prozeß auf die gleiche Festplatte erweitern. Wird aber einen kleinen Moment dauern.

  83. princo said

    Artikel um Kurzanleitung zum Restore-Prozeß erweitert. Ein ausführlicher Artikel dazu ist allerdings in Vorbereitung, und hängt auch etwas vom Feedback der Leser ab.

  84. Sascha said

    Vielen Dank für den Restore Nachtrag.

    Ich werde die Methode gleich mal austesten da heute Morgen mein sys ncihtmehr starten wollte. Vllt komm ich jetzt um eine neueinrichtung herum.

  85. princo said

    Wenn die Festplatte noch in Ordnung ist, UND das Backup noch von der funktionierenden Maschine stammt, dann sieht das gut aus.
    Wenn es wider Erwarten Probleme gibt, dann melde dich ruhig wieder, denn es gibt je nach Alter der Hardware noch ein paar Kniffe, die weiterhelfen können.

  86. Kai said

    Nix gegen diese Lösung……………….!

    ………………oder man bootet mit einer Clonezilla-CD und legt ein Platten-/Partitions-Image auf seine USB-HDD ab. Einfacher geht ein Backup nicht!

    cu

  87. princo said

    @Kai: Bei deiner Lösung kopierst du aber immer den kompletten Datenbestand. Das dürfte länger als die fünf Minuten dauern, die mein Backup braucht.

  88. This is certainly among the more interesting blogs I’ve seen. It is so easy to get jaded, but there is still some good stuff online, and I feel your site is definitely on the list!

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