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Wie man Nazis owned (und es dann wieder versemmelt)

Posted by princo - 23.07.2010


Der Eine oder Andere mag ja die Geschichte um Storch Heinar mitbekommen haben. Die ist ja an sich schon recht lustig, aber das ist nichts im Vergleich zu den bizarren Diskussionen, welche dadurch losgetreten wurden.

So gibt es aktuell einen shortnews.de Artikel, bei dem sich in den Kommentaren eine wirklich feine Posse abgespielt hat.

Dort heulen die ganzen Nazis (die natürlich nicht als solche bezeichnet werden möchten) herum, daß sie wegen ihrer Lieblingsklamottenmarke als Nazis diskriminiert werden, und daß das Tragen eines bestimmten Modelabels ja gar nichts über die Gesinnung des Trägers aussagen würde, blablablub, usw…

So etwas wäre mir ja keinen Blogartikel wert, wenn dort nicht jemand einen Link auf den Artikel „Wer war eigentlich Thor Steinar?“ (Lesebefehl!) gepostet hätte.

Da wurden die ganzen Nazis nämlich auf einmal ganz kleinlaut, weil da nicht besonders schmeichelhafte Sachen stehen. (Ich hab mich fast weggeschmissen)

Leider hat sich der Verfasser dieses besagten Artikels in den shortnews-Comments zu Wort gemeldet, was ich dann doch irgendwie unnötig fand, denn die Aufklärung wäre an dieser Stelle gar nicht nötig gewesen:mrgreen:

6 Antworten to “Wie man Nazis owned (und es dann wieder versemmelt)”

  1. […] Link des Tages (sehr schräg und wirklich nichts für Leute, die entweder kitzelig oder völlig unempfindlich am Lachmuskel sind): Wer war eigentlich Thor Steinar. [via] […]

  2. daRONN said

    Großartig🙂

  3. MartinM said

    Hallo,

    ich bin „der Verfasser dieses besagten Artikels“, und ich meldete mich nicht ohne Grund zu Wort.
    Meine „Thor Steinar“-Satire ist so konstruiert, dass sie am Anfang für einen flüchtigen Leser einigermaßen seriös wirkt. Dann aber steigere ich das Ausmaß der Absurditäten immer weiter, so dass ich davon ausging, dass spätestens bei Steinars Opern oder allerspätestens nach Steinars „Heldentod“ jeder gemerkt haben sollte, dass das ein Hoax ist. (Und wenn jemand es auch dann nicht kapiert hat, steht es noch mal extra drunter.)
    Ich war erschrocken darüber, dass es Kommentatoren gab, die das anscheinend trotzdem nicht durchschauten. Sicherlich täuschten einige davon nur vor, die Satire für bare Münze zu nehmen – aber bei anderen bin ich mir leider sicher, dass sie meinen nun wirklich am Ende daumendick aufgetragenen Scherz nicht als solchen erkannten.
    Da ich verhindern wollte, dass Zitate aus meinem Artikel nach den Prinzip „Stille Post“ als Tatsachen über den Namensgeber der Modemarke weitergetragen werden, meldete ich mich zu Wort.

    Vielleicht wäre es ganz lustig gewesen, Nazis, die keine sein wollen, auf den Arm zu nehmen, aber so viel Dummheit / Borniertheit /Humorlosigkeit hätte ich selbst denen nicht zugetraut!

    Sagen wir es mal so: mein Kommentar auf „shortnews“ war ein Panikreaktion, weil ich auf so etwas wirklich nicht gefasst war.

    Liebe Grüße,
    MartinM

  4. Andreas said

    @Martin: YMMD!

    Der Artikel über „Thor Steinar“ ist einfach nur genial! Am Besten war die Stelle, wo er gegen die Franzosen … nein, ich darf gar nicht dran denken, sonst liege ich wieder laut lachend am Boden!

  5. […] (via princo) […]

  6. Werdrachin said

    Lesebefehl befolgt – und herzlich gelacht. Danke für den Link!

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