Die Memoiren des Josh K. Phisher

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Warnung: Vorsicht bei www.iway24.de

Posted by princo - 16.01.2010

Es gibt mal wieder Neuigkeiten über Thomas Wos aus Dettenheim. Während die Einen noch immer um ihre Prämien bangen, werden die Anderen gerade in ein komplett anderes „Projekt“ umgewandelt.

Gleichzeitig werden zwei völlig neue Geschäftsfelder erschlossen: Thomas Wos wird eMail-Provider und Nachwuchskomiker. Außerdem wird gerade eine völlig neue Technik ausprobiert, die dafür sorgen soll, daß man wirklich nur die dümmsten, der dümmsten, der dümmsten Menschen als Opfer Kunden gewinnt, weil die erfahrungsgemäß hinterher weniger Ärger machen, wenn die ganze Choose in sich zusammenfällt.

Man hält sich auch gar nicht mit großartigen Erklärungen auf, denn man muß sich nämlich erstmal registrieren, damit man überhaupt erfährt, um was es geht, und wieviel es kostet.

Perfiderweise tarnt sich das Unternehmen als Freemail-Angebot, und jemand, der dort nur mal eben schnell eine Mailadresse einrichten möchte, ahnt womöglich gar nicht, in welche Gesellschaft er sich da begibt. Von Kosten ist da nämlich zuerst gar nicht die Rede.

Man gibt sich auch ansonsten viel Mühe, den eigentlichen Zweck der Internet-Seite zu verschleiern, denn die gesamte momentan laufende Werbung adressiert ausschließlich auf die Unterseiten iway24.de/partner (Screenshot) oder iway24.de/lpage (Screenshot) und nicht auf die normale Einstiegsseite, wo nur ein Freemail-System vorgetäuscht wird.

Es fällt auf, daß diese beiden Unterseiten weder von der Diktion, noch vom Design her zum restlichen Webauftritt passen. Es fehlen dort sogar jegliche Navigationselemente.

Aber auch die Hauptseite zeigt zumindest auf den zweiten Blick gewisse Auffälligkeiten. Offensichtlich wurde sie ursprünglich für eine Bildschirmbreite von 800 Pixeln erstellt. Das erkennt man an den Positionen der gestalterischen Elemente. Auf der rechten Seite wurde eine zusätzliche Spalte angefügt, welche vom Schriftschnitt völlig aus dem Rahmen fällt, zudem passt die vertikale Ausdehnung des Textblocks nicht zur übrigen Seite, es wirkt wie „rangeklatscht“. Gestützt wird diese Annahme noch von dem sinnfreien Zeilenumbruch in der Fußzeile, wo der Begriff „Geld verdienen“ völlig unnötig auseinander gerissen wird.

Nach Lage der Dinge kann man davon ausgehen, daß die Webseite nicht vom ursprünglichen Ersteller verändert wurde. Das Ganze wirkt so elend dilettantisch, als ob es ein Würstelbräter verbrochen hätte.

Und genau diesen Würstelbräter findet man dann tatsächlich am Ende der /partner Seite wieder:

Da hätten wir ja wieder einmal den Dennis Vorpahl, jenen begnadigten Webdesigner aus Lürschau, der hier ja auch schon eine kleine Krankenakte hat.

Überhaupt, die /partner Seite ist der Ober-Burner, dort macht man sich schon gleich über die armen Teufel lustig, die auf diesen Schmarren hereinfallen werden:

  • „Wie Sie jetzt sofort Ihren Arbeitsplatz nach Hause verlegen und mit Ihrer Emailadresse ein monatliches Fixeinkommen von satten 2.600 Euro verdienen!“
  • Wie Sie in Ihrer Jogginghose jetzt ein Fixeinkommen aufbauen wovon Ihr Nachbar nur träumen kann
  • Sie genießen gerade irgendwo in Ihrer Badehose die Sonnenseite des Lebens!
  • …Sie verdienen in Ihrer Jogginghose 2.600 Euro im Monat und lachen sich ins Fäustchen!
  • Stellen Sie sich vor, Sie stehen morgens gemütlich auf, Sie setzen sich gemütlich in Ihrer Jogginghose an den PC, arbeiten 2-3 Stunden am Tag und genießen Sie den Rest des Tages. Ohne lästigen Verkehrsstau und ganz wichtig ohne nervige Vorgesetzte. Was für ein tolles Leben!

Aber auch die /lpage Seite hat so ein Schmankerl: „Vorsicht!! Diese Seite kann sehr gefährlich für Sie sein !“

Ich seh‘ die Brüder schon vor meinem geistigen Auge, wie sie vor einem Richter stehen werden, und sich damit rechtfertigen, daß das doch ganz klar erkennbarer Blödsinn war, was da geschrieben wurde, und daß doch jeder Halbidiot hätte erkennen müssen, daß das völlig unrealistisch war. Außerdem hätte man ja explizit auf die Gefährlichkeit hingewiesen.

Übrigens verrät der Text dem aufmerksamen Leser ganz genau, welche Zielgruppe erreicht werden soll:

[picapp align=“none“ wrap=“false“ link=“term=couch+potato&iid=5234267″ src=“c/f/9/9/Young_Man_Lies_8289.jpg?adImageId=9048975&imageId=5234267″ width=“234″ height=“236″ /]

Es sind derzeit eine ganze Menge Leute lustig am Spammen, um diese Deppenfalle zu bewerben. Ich habe übrigens gehört, daß diese sich durch diese Werbung in Mithaftung begeben, falls die Sache schief geht. Aber diesen Sachverhalt können rechtskundige Menschen sicher besser erklären. Auf Twitter kann man sich dieses Spamming ganz aktuell und in Echtzeit anzeigen lassen. Besonders interessant dabei ist, daß man durch die chronologische Sortierung genau ermitteln kann, wer den ersten Spamtweet für iway24.de abgesetzt hat (und welche Ref-ID derjenige hat), nur mal so als Hinweis für die ganzen Hobbyermittler.

Fazit:

Man muß schon ganz schön einen an der Waffel haben, um nicht zu erkennen, daß mit diesem Angebot etwas nicht stimmen kann. Kluge Menschen werden eine solche Webseite sofort wieder verlassen, aber auf die hat man es ja auch gar nicht abgesehen.

Nein, man möchte an die dummen und geldgierigen Menschen heran, denn die werden kaum ernsthafte Schwierigkeiten machen, und lassen sich auch prima einschüchtern, falls sie doch mal aufmucken sollten.

Nachdem die tolle Verdienstflatrate erwartungsgemäß zusammengebrochen ist, mußte man wohl trotzdem die murrenden Gläubiger beruhigen, und hat daher diese Theaterkulisse iway24.de aufgezogen. Aber auch hier ist keinerlei Substanz oder unternehmerisches Geschick erkennbar. Es scheint sich auch wieder um ein verbotenes Schneeballsystem zu handeln, und man kann durchaus davon ausgehen, daß auch dieses Luftschloß in sich zusammenfallen wird.

Auf mlm-infos, bei szene-insider und auf dem homepagefriedhof weiß man übrigens auch schon bescheid.

Ich bin übrigens nicht mal besonders erstaunt, wie lange die veralberten „Kunden“ brauchen, bis sie merken, wie sehr sie an der Nase herumgeführt werden. Die haben einfach zu wenig Apfelkerne gegessen.

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Lustiges Geldverbrennen bei verdienstflatrate.de

Posted by princo - 22.11.2009

[picapp align=“left“ wrap=“true“ link=“term=money+burning&iid=4882504″ src=“2/f/d/3/Afghan_Banks_Destroy_8242.jpg?adImageId=7730834&imageId=4882504″ width=“234″ height=“154″ /] Es heißt ja, daß jeden Tag ein Dummer aufsteht, und daß die Menschen betrogen werden wollen. Das ist nix Neues, daran hat man sich ja schon gewöhnt, und es braucht schon eine besondere Dreistigkeit, um aus dem großen stinkenden Haufen menschlicher Dummheit besonders heraus zu ragen.

(Anmerkung: Die Fertigstellung dieses Artikels wurde immer wieder verzögert, weil ich von einem Lachanfall in den nächsten taumelte.)

Eine gute Gelegenheit, die eigene Doofheit unter Beweis zu stellen, bietet einem die Webseite des „Clubs der Millionäre“ an.

Auf dieser Webseite wird einem die unglaubliche Möglichkeit suggeriert, mit dem lächerlichen Einsatz von nur 49,99 Euro innerhalb von fünf Monaten einen Verdienst von 24.950,00 Euro zu erwirtschaften.

„Erwirtschaften“ ist allerdings ein viel zu schwacher Begriff, denn nur allzu leicht könnte man auf die Idee kommen, daß man dafür auch etwas tun müßte:

Aber nein! Der Deppengenerator auf verdienstflatrate.de sagt doch tatsächlich:

„Ihr Verdienst steigt Monat für Monat in die Höhe und das vollautomatisch, ohne dass Sie was machen müssen.“

[picapp align=“left“ wrap=“true“ link=“term=money&iid=257414″ src=“0253/2eef9f07-fbd7-4b11-83aa-77263e229dfb.jpg?adImageId=7730171&imageId=257414″ width=“234″ height=“166″ /] Warum ist dieser Mann eigentlich nicht in der Regierung? Der hat doch die Lösung für seine eigenen sämtliche Geldprobleme glasklar dargelegt. Ich dachte ja immer, daß die Matrazentestermasche die Krönung des Schwachsinns darstellt, aber das Kerlchen hier toppt das alles.

In dem Stil geht es weiter. Die Aussagen auf der Webseite sind widersprüchlich und wenig glaubhaft. So wird ständig von immensen Gewinnmöglichkeiten fabuliert, aber es wird nirgends der konkrete Ablauf dargelegt. Die „Teilnahmebedingungen“ können jederzeit nach Lust und Laune vom Veranstalter geändert werden und wenn man sich mal die (unsinnige) Mühe macht, das dort aufgebaute Luftschloß durchzurechnen, so stellt man sofort fest, daß diese ganze Sache nicht mal im Ansatz funktionieren kann.

Aber es kommt noch viel besser: Auf dieser verdienstflatrate-Seite gibt es eine Unterseite „Nachweise“, auf der „der Rechtsanwalt“ [sic!] (welcher namentlich nicht näher bezeichnet wird), den angeblichen Nachweis erbringt, daß die ganze Angelegenheit kein Schneeballsystem sei, und daß die betreffende Webseite rechtlich einwandfrei wäre. Diese Nachweise werden in Form von eingescannten Dokumenten geführt, bei denen es einige Auffälligkeiten gibt. So wurde z.B. der Name und die Kanzlei des Rechtsanwalts unkenntlich gemacht. Außerdem fehlt eine Seite, was sich aus der unterbrochenen Seitennummerierung erkennen läßt. Nur ein Versehen? Was steht denn auf der fehlenden Seite? Update: Die angeblichen Nachweise des Rechtsanwalts wurden jetzt von der Seite entfernt.

Die Seiten wurden lt. Dokumenteninformation am 19.11.2009 eingescannt. Am 21.11.2009 22:57 Uhr stellte jemand auf frag-einen-anwalt genau die gleichen Fragen zu diesem Themengebiet. Hieß der Fragesteller zufällig Thomas Wos, und wenn ja, warum gibt jemand doppelt Geld aus, um eine Frage zu klären, die doch so absolut wasserdicht ist?

Es mag ja möglich sein, daß die Seite über die Verdienstflatrate juristisch korrekt ist, obwohl ich da persönlich ganz anderer Meinung bin, aber das sagt überhaupt nichts über die Seriosität des Konzepts aus. Zum Einen kann einem jeder Grundschüler vorrechnen, daß die Sache rein mathematisch nicht funktionieren kann, und zum Anderen sollte dies einem auch der gesunde Menschenverstand sagen. Zu diesem Thema gibt es übrigens HIER eine sehr schöne Diskussion, und ich bin wirklich gespannt, was das zuständige Finanzamt von dieser tollen Flatrate halten wird :mrgreen:

Wer bei einem solchen System mitmacht, der leidet wohl unter einem gehörigen Realitätsverlust, und dem ist wahrscheinlich nicht zu helfen. Aber wie sieht es eigentlich mit dem Seitenbetreiber aus?

Betrieben wird die Seite von Thomas Wos aus Dettenheim, seines Zeichens „Geschäftsführer“ und „International Director“ diverser Unternehmungen, deren Bekanntheitsgrad und erkennbare Geschäftstätigkeit irgendwo bei unter Null angesiedelt ist.

Beispielsweise bei dem Anzeigenblatt(?) „Südwestblatt“. Laut Eigendarstellung erreicht diese Zeitschrift(?) mit einer wöchentlichen/monatlichen/unregelmäßigen erfundenen Auflage von 150.000 Stück einen Leserkreis(?) von 330.000 Personen. Laut dem o.a. Xing-Profil hat dieses Blatt angeblich sogar 4.000 Abonnenten (lol).

Grund genug, sich dieses geniale Machwerk des deutschen Printhandwerks mal näher anzuschauen, oder vielmehr dessen Online-Ableger. Gut, es gibt sicher hübscher gestaltete Seiten, aber darauf kommt es ja gar nicht an. Entscheidend ist doch, daß hier den Anzeigekunden eine attraktive Möglichkeit gegeben wird, den eigenen Umsatz anzukurbeln (Wirtschaftskrise und so).

Dummerweise ist der Anzeigenteil, welcher online einsehbar ist, ziemlich … leer.

OK, da habe ich vielleicht nur falsch geschaut, oder die machen gerade einen stillen Relaunch der Webseite und die Anzeigen sind deshalb gerade nicht verfügbar, das kann ja alles mal vorkommen.

Ein befreundete rumänische Hackergruppe konnte mir glücklicherweise weiterhelfen. Mittels einer speziellen Crackersoftware machte sie den KOMPLETTEN DATENBESTAND sämtlicher Anzeigenkunden des „Südwestblattes“ sichtbar (LINK). Die Daten reichen bis weit an die Gründungszeit des Anzeigenblattes zurück. Damit haben wir einen weiteren Datenskandal, der schmerzlich an die Vorgänge bei der Telekom und StudiVZ erinnert.

Ein weiterer herber Rückschlag für Thomas Wos, der auch mit dem Projekt „Fussballberater.com“ fürchterlich auf die Fresse gefallen ist (schaut mal ins dortige Forum: „Neuestes Mitglied: Admin“).

Aber halt! Da gab es doch mal die Seite „clubderreichen.de“ (derzeit ohne Inhalt). Vom Namen her klingt das ja fast so wie der o.a. „Club der Schwachköpfe Millionäre“. Lustig, daß diese Seite auch dem Thomas Wos gehört (hat dort zwar eine falsche Adresse angegeben, aber was soll’s). Lief dort etwa ein ähnliches System wie bei der verdienstflatrate.de? Wird der Verdienstflatrate womöglich das gleiche Schicksal ereilen wie dem „Club der Reichen“, oder dem Südwestblatt, oder den lustigen Fußballberatern? Warum hat Thomas Wos anscheinend so wenig Glück bei seinen Unternehmungen? Liegt es vielleicht daran, daß diese ganzen Geschäfte bisher reine Luftnummern waren? Wieso sollte ausgerechnet die „Verdienstflatrate“ das erste erfolgreiche Projekt von jemanden werden, der bislang noch nie etwas auf die Kette bekommen hat?

Mit dieser Meinung stehe ich übrigens nicht alleine da. So gibt es auf mlm-abzocker.com einen netten Artikel über diesen Intelligenztest für Minderbemittelte, und auch auf szene-insider.com kommt man aus dem Lachen nicht mehr heraus.

Fast hätte ich ich noch das Projekt „urlaub-wohlstand.com“ vergessen, bei dem Herr Wos als „Internationaler Coastal Vacations Direktor“ fungiert. Dort findet sich übrigens sogar ein Photo von Herrn Wos, welches ihn möglicherweise beim Kacken zeigt:

Zu „urlaub-wohlstand.com“ gibt es natürlich eine schöne Krankenakte, und hier auch.

Erstaunlich, wie sehr sich jemand auf die unsinnigsten Dinge einläßt, nur um zu vermeiden, seinen Lebensunterhalt mit ehrlicher Arbeit verdienen zu müssen.

Für die Leute, die meinem an diesem verkappten Schneeballsystem der „Verdienstflatrate“ dennoch teilnehmen zu wollen, habe ich hier eine nette Geschichte, deren Ursprung dem Komiker Karl Valentin zugeschrieben wird:

Sitzen zwei Männer im Zug.
Der eine isst Apfelkerne.
Da fragt der andere:
„Warum essen sie denn Apfelkerne?“
„Das macht intelligent.“
„Darf ich auch welche haben?“
„Ja, für fünf Euro.“
Er bezahlt fünf Euro, bekommt die Kerne und isst sie. Dann murmelt er kauend: „Eigentlich hätte ich mir für fünf Euro ja eine ganze Tüte Äpfel kaufen können!“
„Sehen sie, es wirkt schon!“

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Gib mir deine PIN und TAN!

Posted by princo - 10.11.2008

Da redet man sich den Mund fusselig, und schreibt sich die Finger wund, damit wirklich jeder mitbekommt, daß man im Internet und am Telefon nicht einfach seine Bankverbindung rausrückt.

Und was machen die Helden von conrad.de? Bieten den Service Sofortüberweisung an.

Dazu muß man nur die Kontoverbindung, sowie PIN und TAN auf einer Webseite eingeben. Conrad holt sich dann das Geld selbst vom Konto ab.

Vielleicht sind einige Kunden zu blöd eine Überweisung durchzuführen, und vom Bankeinzug haben die vielleicht auch noch nichts gehört, aber was conrad hier abzieht, spottet jeder Beschreibung und lässt einem die Haare zu Berge stehen.

Wie schreibt doch der Bundesverband deutscher Banken so schön in seiner Sicherheits-Broschüre:

4. Gehen Sie sorgfältig mit sensiblen Daten und Zugangsmedien um

Schützen Sie Ihre Zugangsdaten bzw. Ihr Zugangsmedium zum Online Banking (PIN und TANs bzw. Chipkarte) vor unberechtigtem Zugriff. Geben Sie die geheimen Zugangsdaten niemals auf einer anderen Internetseite als der Ihrer Bank ein oder in sonstiger Weise gegenüber einem Dritten preis. Beispielsweise sollten Sie beim Online Shopping Ihre persönlichen Zugangsdaten für das Online Banking weder auf der Shopping-Seite noch auf den Seiten eines Online-Überweisungsdienstes eingeben.

Ist doch deutlich, oder?

Stellt sich jetzt die Frage, warum conrad diesen Dienst anbietet.

Naja, ich will denen ja nichts unterstellen, aber wenn man sich mit seinen Zugangsdaten bei seinem Online-Konto anmeldet, dann erfährt man den Kreditrahmen, die getätigten Zahlungen, und vor allen Dingen: für was man so sein Geld ausgibt.

Alles Informationen, die für ein Unternehmen zwar höchst interessant sind, aber die sie einfach mal einen feuchten Kehricht angehen.

Also, ich persönlich würde diesen Dienst nicht in Anspruch nehmen wollen, allerdings würde ich bei der Firma conrad auch sonst nichts kaufen.

via Fefe, wo es mittlerweile einen sehr lesenswerten Nachtrag zu diesem Thema gibt.

Nachtrag: Zum Glück haben viele Banken das iTAN-System eingeführt, womit diesem Blödsinn ein Riegel vorgeschoben wird.

Es sein denn, conrad kommt auf die grandiose Idee, daß die Kunden ihre ganze ITAN-Liste in ein Formular eintragen sollen. Zuzutrauen wäre es ihnen.

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